13.06.2012 - 5.1 Reduzierung der Druckkosten in der Stadtverwalt...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 13.06.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:06
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Nord
- Bearbeitung:
- Marina Groening
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Hennemann weist darauf hin, dass der Stadt Hagen jährlich Druckkosten für die Gremien, Vorlagen und sonstige Drucke in Höhe von ca. 50.000 Euro entstehen würden. Er schlägt vor, die Politiker mit Ipads oder ähnlichen Geräten auszustatten. Die Stadt Hagen könnte die Grundmodelle erwerben und jeder Politiker müsste sein Gerät nach Bedarf aufrüsten. Somit könnten im Laufe einer Legislaturperiode eine Summe von etwa 200.000 Euro eingespart werden. Wichtig sei jedoch die Akzeptanz aller Mandatsträger, mit einer solchen Technik arbeiten zu wollen. Herr Hennemann betont, er arbeite bereits mit solch einem Gerät und es funktioniere einwandfrei, erleichtere die Arbeit und vermeide eine Menge an Papier. In anderen Städten seien ebenfalls Überlegungen zum Elektronikeinsatz vorgenommen worden.
Herr Gerbersmann kann dem vorgestellten blattlosen Modell zustimmen. Er weist nochmals auf den sehr hohen Papierverbrauch bei der Stadt Hagen hin und macht deutlich, dass alle Politiker dem Papierverzicht zustimmen müssten, da ansonsten weiterhin Druckkosten anfallen würden. Er bezieht sich auf den Vorschlag von Herrn Hennemann und sagt zu, verschiedene Modelle zur kostengünstigsten Anschaffungsvariante von elektronischen Hilfsmitteln zu erarbeiten und zeitnah vorzustellen. Da bereits viele Mandatsträger über solche Geräte verfügen, könne er sich eine Zuschusslösung zur Anschaffung von Ipads oder ähnlichen Geräten vorstellen.
Bei der schlechten finanziellen Lage der Stadt Hagen kann Herr Daniels sich nicht vorstellen, dass die Kosten in Gänze für die Ipads von der Stadt übernommen würden. Diese Geräte würden ja auch privat genutzt. Somit könnte jeder Nutzer sich mit 50 % an den Kosten beteiligen.
Aus Sicht von Herrn Heiermann ist eine technische Lösung nicht problemlos, da Menschen mit Behinderung Schwierigkeiten mit dem umständlichen städtischen ALLRIS Programm umzugehen, hätten. Er macht deutlich, dass die Mandatsträger ihr Amt ehrenamtlich ausübten und einige von ihnen sogar Hartz 4 bezögen. Er könne sich eine Beteiligung an den Kosten für die Anschaffung von elektronischen Geräten nicht vorstellen.
Herr Hennemann entgegnet, dass es verschiedene Modelle zur Anschaffung gebe und diese zu überdenken seien. Aus seiner Sicht sei die Handhabung mit ALLRIS sehr einfach und komfortabel geworden. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Mitarbeitern des HABIT sei sehr gut.
Herr Fritzsche merkt an, dass bei einer Umstellung auch die Geschäftsordnung angepasst werden müsste. Daher müsse sich auch der Rat der Stadt mit der Thematik befassen und beschließen.
Abschließend geht Herr Kohaupt auf das Schreiben des Fachbereiches des Oberbürgermeisters ein. Die Verwaltung befürworte ausdrücklich die Verringerung der Druck- und Versandkosten durch die Nutzung digitaler Sitzungsunterlagen, sofern die Kosten sich dadurch insgesamt verringern würden. Die Verwaltung befasse sich bereits mit der Thematik. Die Vorschläge sollen zunächst im Verwaltungsvorstand beraten werden. Ein entsprechender Empfehlungsvorschlag seitens der BV - Nord würde aufgegriffen und geprüft werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
47,5 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
98,4 kB
|
