25.01.2012 - 1 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Beginn des öffentlichen Teils: 16.02 Uhr

 

Herr Dahme begrüßt alle Anwesenden und wünscht ihnen Gesundheit und Zufriedenheit für das Jahr 2012.

Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit bittet Herr Dahme darum, den Tagesordnungspunkt I.5.2 – Weiterbetrieb der Lichtzeichenanlage Selbecker Straße / Zur Höhe direkt nach den Anfragen zu beraten.

 

Dagegen werden keine Bedenken erhoben.

 

 

 

1.         Einwohnerfragestunde

 

Frau E., Anwohnerin der Straße „Zur Höhe“ äußert sich bestürzt über den Wegfall der Ampelanlage. So spreche sie für einige Anwohner mit, insbesondere für die, deren Kinder noch zur Grundschule gehen. Beim Fußgängerüberweg am Freilichtmuseum sei sie selbst mit ihren Kindern bereits zweimal in der Situation gewesen, beinahe überfahren worden zu sein, sodass sie ihren Kindern beigebracht habe, den Weg über die Ampel Selbecker Straße / Zur Höhe zu nutzen. Jetzt, wo die Ampel fehle, werde viel zu schnell gefahren. So sei die Ampel vor etwa 30 Jahren unter großem Engagement einer Bürgerinitiative dort aufgestellt worden. Inzwischen sei das Verkehrsaufkommen deutlich höher, sodass man sehr entsetzt der jetzigen Situation gegenüber stehe. Frau E. empfinde es als eine Verpflichtung seitens der Stadt Hagen, einen sicheren Schulweg für die Kinder zu gewährleisten.   

 

Herr E., ebenfalls Anwohner, ergänzt, dass der Bus an der dortigen Bushaltestelle

stadtauswärts die Sicht auf die Kinder gänzlich verdecke, sodass vorbeifahrende Autos einen Fußgänger erst im letzten Moment wahrnehmen können. Ferner sehe Herr E. eine große Gefahr in der Situation, wenn der Bus anfahre, um wieder in den fließenden Verkehr einzufädeln, der Autofahrer aber noch zügig daran vorbeifahre, um nicht hinter dem Bus bleiben zu müssen. Genau diese Situation habe er auch heute Nachmittag noch beobachten können.

Stadteinwärts sei die Situation ähnlich. Dort parkende Fahrzeuge verdecken ebenfalls die Sicht, sodass, insbesondere durch die überhöhten Geschwindigkeiten, auch hier Handlungsbedarf bestehe, möglicherweise durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder durch die Installation einer Blitzanlage.   

 

Herr S., Anwohner der Riegestraße, möchte zur geplanten Umgestaltung Denkmalbereich und Bleichplatz und der damit verbundenen Verkehrsberuhigung der Riegestraße/Kurfürstenstraße wissen, ob die Anlieger nicht beteiligt werden. So soll die Kurfürstenstraße gesperrt werden, in die ein Bierlieferant hinein müsse. Ferner aber auch die Müllabfuhr sowie weitere große Fahrzeuge. Bei solchen Entscheidungen, so Herr S.,  müssten auch die Anlieger entsprechend gehört werden. So gebe es bereits das Gerücht, dass die Planung längst beschlossene Sache sei.

Ferner müsse die Adresse des ehemaligen Stadtumbaubüros auf der entsprechenden Internetseite der Stadt Hagen entfernt werden.

 

 

Herr Dahme teilt Herrn S. dazu mit, dass es sicher auch Teil des Planungsverfahrens sei, Anwohner zu informieren aber auch entsprechende Gespräche zu führen.

 

Frau Vogeler vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung teilt ergänzend dazu mit, dass zunächst der Konsens mit der Bezirksregierung, bezüglich der Vorplanung, geschaffen werden muss. Erst dann werde man den Termin für eine Bürgerbeteiligung festlegen können. So werde ortsüblich über die Presse, etwa eine Woche vorab, eingeladen. Das Gespräch mit den Bürgern soll nach Möglichkeit vor Ort stattfinden. Zwar sei die Bürgerbeteiligung in dieser Angelegenheit nicht vorgeschrieben und liege somit im Ermessen der Behörde. Allerdings sei es nur sinnvoll die Bürger zu beteiligen. Darüber hinaus erinnert Frau Vogeler nochmals an das Workshopverfahren, welches im Rahmen der Bezirksvertretung im Vorfeld der Planung durchgeführt worden ist. Dort wurden verschiedene Anregungen gesammelt, aus denen nun der jetzige Planvorschlag entstanden sei.

 

Weitere Fragen gibt es nicht.

 

 

 

 

  

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