15.05.2012 - 5.2 Jahresunfallbericht der Polizei 2011
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 15.05.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage BBM
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Klippert möchte wissen, ob zu den einzelnen Aussagen in dem Polizeiunfallbericht auch Verhältniszahlen vorliegen. Es seien lediglich absolute Zahlen aufgeführt. So ist nicht zu erkennen, wie viele Alkoholtests bzw. Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurden. Ebenso möchte er den Begriff Kinder ausländischer Herkunft näher erläutert haben.
Herr Gräfe stellt klar, dass es sich bei den hier verwandten Zahlen um polizeiinterne Zahlen handelt. Es kann nicht ermittelt werden, wie viele Alkoholtests bzw. Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurden. Für die Polizei sind die absoluten Zahlen hinreichend aussagekräftig.
Bei den ausländischen Kindern sind die gemeint, die zu einem ausländisch geprägten Elternhaus zählen, da sich diese Kinder in der Regel anders verhalten, als Kinder mit einem deutschen Elternhaus.
Zu einer weiteren Nachfrage von Herrn Klippert erklärt Herr Gräfe, dass bei Drogen keine Grenzwerte gelten, sondern relevant sei nur, ob ein Fahrer Drogen konsumiert habe oder nicht.
Herr Wetzel möchte wissen, an welchen Stellen die steigende Anzahl von Unfällen in der Hochstraße und am Bergischen Ring vorgekommen sind und ob Kinder in die Unfälle verwickelt waren.
Zum Bergischen Ring fragt Frau Purps noch nach, ob die Kreuzung zur Buscheystraße sehr unfallträchtig sei.
Diese Fragen kann Herr Gräfe nicht detailliert beantworten. Er sagt zu, dies zu recherchieren und die Zahlen evtl. nachzuliefern. Er kann nur sagen, dass die Kreuzung Buscheystraße/ Bergischer Ring keine Unfallhäufungsstelle sei.
Zu einer Frage von Herrn Homm führt Herr Gräfe aus, dass die Polizei mit der Ordnungsbehörde der Stadt Hagen im ständigen Kontakt stehe und man stets bemüht sei, Unfallschwerpunkte zu mindern. So sei an der Kreuzung Rathausstraße/ Markischer Ring seit einiger Zeit kein Fußgänger mehr in einen Unfall verwickelt worden.
Abschließend deutet Herr Glaeser darauf hin, dass die Zahlen der Unfälle auch immer in Relation zu der Frequentierung der jeweiligen Straßen gesehen werden müsse. So sei es erstaunlich, dass an so stark frequentierten Straßen wie dem Bergischen Ring, nicht mehr Bagatellunfälle passieren. Er bittet Herrn Gräfe, vielleicht in den Folgejahren bei den Zahlen der Unfallhäufigkeit mehr auf die Frequentierung abzustellen.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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663 kB
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