20.09.2012 - 5.15 Schulentwicklungsplanung 2011 für den Bereich d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.15
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 20.09.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den vorliegenden geänderten Beschlussvorschlag (siehe ANLAGE 4 der Niederschrift) der CDU-Fraktion hin.
Herr Röspel erläutert die Ergänzung, welche aufgrund des Bürgerantrages bezüglich der Goetheschule erfolgt ist. Daher wird vorgeschlagen, bei dem 3. Punkt noch den Satz Dem Bürgerantrag wird dahingehend Rechnung getragen, dass durch die Verbundschule die Dreizügigkeit bei den entsprechenden Anmeldezahlen gewährleistet bleibt. aufzunehmen.
Herr Dr. Geiersbach plädiert für die SPD-Fraktion, dass der Beschlussvorschlag der Verwaltung, welcher in dieser Form auch vom Schulausschuss beschlossen wurde, aufrecht erhalten bleiben soll.
Herr Riechel bittet wie bereits bei der anderen Schulvorlage um getrennte Abstimmung der einzelnen Punkte.
Herr Kohaupt appelliert an den Rat, dem Elternwillen Rechnung zu tragen. Er merkt an, dass ein Stück gelebte Ökumene weiter geführt werden sollte. Für das laufende Schuljahr seien die Klassengrößen an der betroffenen Schule tendenziell etwas zu hoch. Er bittet, die abschließenden Anmeldezahlen zu berücksichtigen. Des Weiteren gibt er zu bedenken, dass gerade im Hagener Norden viele Kinder mit katholischer Konfession angemeldet werden. Daher plädiert er dafür, die katholische Grundschule zu belassen.
Frau Neuhaus ist der Auffassung, dass der getroffene Beschluss des Schulausschusses der weitergehende Vorschlag ist, da noch keine Zügigkeit festgelegt wird.
Herr Riechel merkt an, dass auch Schüler anderer oder keiner Konfession angemeldet werden. Daher sollte eine Gemeinschaftsgrundschule geschaffen werden.
Herr Oberbürgermeister Dehm lässt einzeln und unter Punkt 3. mit der Ergänzung der CDU-Fraktion abstimmen.
Beschluss:
1.) Die Grundschulen Hermann-Löns und Overberg bleiben jeweils an ihren Standorten als eigenständige Grundschulen erhalten.
Sofern die Förderschule Fritz-Reuter inkludiert, ist eine Überlassung von Räumen zu prüfen.
Abstimmungsergebnis: | |
X | Mit Mehrheit beschlossen |
2.) Die Grundschule Helfe bleibt an ihrem Standort als eigenständige Grundschule erhalten. Sie wird weiterhin zweizügig geführt.
Die Verwaltung wird beauftragt, im Zuge der Schulentwicklungsplanung die raumorganisatorische und finanzielle Möglichkeit für die Errichtung eines Angebots der Offenen Ganztagsschule an der Grundschule Helfe zu prüfen.
Abstimmungsergebnis: | |
X | Einstimmig beschlossen |
3.) Die Verwaltung wird beauftragt, das Organisationsmodell eines Grundschulverbundes aus den Grundschulen Goethe und Vincke unter Beteiligung beider Grundschulen und des Dekanats zu erarbeiten und der Politik zur Entscheidung vorzulegen.
Abstimmungsergebnis: | |
X | Mit Mehrheit abgelehnt |
Beschlussalternative CDU-Fraktion:
3.) Die Verwaltung wird beauftragt, das Organisationsmodell eines Grundschulverbundes aus den Grundschulen Goethe und Vincke unter Beteiligung beider Grundschulen und des Dekanats zu erarbeiten und der Politik zur Entscheidung vorzulegen. Dem Bürgerantrag wird dahingehend Rechnung getragen, dass durch die Verbundschule die Dreizügigkeit bei den entsprechenden Anmeldezahlen gewährleistet bleibt.
Abstimmungsergebnis: | |
X | Mit Mehrheit beschlossen |
4.) Die Grundschulen Freiherr-vom-Stein (Gemeinschaftsgrundschule) und Liebfrauen (katholische Grundschule) werden ab dem Schuljahr 2013/2014 in einem Grundschulverbund geführt.
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Organisationsmodell des Grundschulverbunds unter Beteiligung beider Grundschulen und des Dekanats zu erarbeiten und der Politik zur Entscheidung vorzulegen.
Abstimmungsergebnis: | |
X | Einstimmig beschlossen |
5.) Die Grundschulen Hermann-Löns und Gebrüder Grimm bleiben jeweils an ihren Standorten als eigenständige Grundschulen erhalten.
Die Verwaltung wird die Schülerzahlenentwicklung der Grundschule Gebrüder-Grimm in den nächsten Jahren nachhalten. Sollte sich die Notwendigkeit für einen Grundschulverbund ergeben, wird die Verwaltung rechtzeitig einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten.
Die Vorlage wird bis zum 31.07.2013 umgesetzt.
Abstimmungsergebnis: | |
X | Mit Mehrheit beschlossen |
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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4,4 MB
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Anlagen
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89,5 kB
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