24.11.2010 - 4.2 HSK 2011- Fachbereich BürgerserviceAnlage 1 des...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 24.11.2010
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Konsolidierung
- Bearbeitung:
- Melanie Langer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Einleitend geht Herr Kohaupt auf die Vorlage „Fachbereiche
Bürgerservice“ ein. Er merkt an, dass das Bürgeramt in Vorhalle bereits
nur an zwei Wochentagen geöffnet sei.
Um eine objektive Entscheidung treffen zu können, möchte Herr Mosch
über die Frequentierung des Bürgeramtes in Vorhalle informiert werden.
Herr Flüshöh macht
deutlich, dass im gesamten Fachbereich Bürgerdienste 43 Stellen eingespart
werden sollen; davon 6 Stellen in den Bürgerämtern. Die Bürgerämter in Eilpe
und Vorhalle würden mit jeweils zwei Mitarbeitern des Zentralen Bürgeramtes bedient.
Somit fehlten diese Mitarbeiter im Zentralen Bürgeramt sodass dort für den
Bürger längere Wartezeiten entstehen. Die Fallzahlen für das Bürgeramt Vorhalle
rechtfertigten den Personalaufwand nicht, zumal aus Sicherheitsgründen die
Bürgerämter mindestens mit zwei Mitarbeitern besetzt werden müssten.
Herr Panzer stimmt der
Vorlage weitgehend zu, gibt jedoch zu bedenken, dass eine Schließung des
Bürgeramtes sehr negativ für die Entwicklung des Stadtteiles zu sehen sei. Es
sei zu prüfen, wie die Nutzung des Stadtteilhauses in Vorhalle, trotz geplanter
Kürzungen, sicherzustellen sei.
Herr Söhnchen merkt an,
das es ein falsches Signal sei, das Stadtteilhaus in Vorhalle, bzw. das
Bürgeramt zu schließen. Er bittet die BV-Nord Sorge zu tragen, dass das Bürgeramt
in Vorhalle noch teilweise bestehen bleibe.
Die RAA habe gestern Umzugskartons geliefert bekommen und somit
erfahren, dass sie die Räumlichkeiten im Vorhaller Stadtteilhaus so nicht mehr
nutzen könnten. Der weitere Verbleib sei ungewiss.
Herr Gerbersmann entgegnet,
dass dieses nicht bekannt sei. Ziel sei es, den ASD, der zur Zeit noch in den
angemieteten Räumlichkeiten in Boele an der Schwerter Straße untergebracht sei,
nach Vorhalle zu verlagern. Die RAA solle sich vorübergehend mit dem ASD die
Räumlichkeiten teilen, bis das Bürgeramt die Räume frei mache. Anschließend
könne die RAA die Räume des Bürgeramtes nutzen. Nur für den Fall, dass der Rat
der Schließung des Bürgeramtes in Vorhalle nicht zustimmen sollte, solle die
RAA in das Rathaus II ziehen. Im Augenblick sei ein Auszug nicht angedacht.
Herr Heiermann möchte die
o. g. Abkürzungen erläutert wissen.
Herr Gerbersmann entspricht
diesem Wunsch.
Herr Kohaupt regt an, den
Stadtsportbund in den Räumlichkeiten des Stadtteilhauses unterzubringen.
Anschließend könne das Gebäude an der Hochstraße veräußert werden.
Frau Klos-Eckermann kritisiert die Vorgehensweise, wie mit den
Mitarbeitern umgegangen werde. Die Bediensteten der RAA hätten wenigstens im
Vorfeld über die geplanten Veränderungen im Stadtteilhaus informiert werden
müssen. Sie spricht sich dafür aus, dass das Bürgeramt in Vorhalle wenigstens
an zwei Tagen für die Vorhaller Bürger geöffnet
haben sollte.
Herr Panzer schließt sich
den Äußerungen von Frau Klos-Eckermann zum Erhalt des Bürgeramtes an.
Herr Erdtmann kann nicht
nachvollziehen, dass das Bürgeramt mit mindestens zwei Mitarbeitern besetzt
sein müsse.
Herr Timm merkt an, dass
der Anteil von älteren Menschen im Bereich von Vorhalle sehr hoch sei und aus
diesem Grund in diesem Stadtteil das Bürgeramt an 2 halben Tagen geöffnet haben
sollte. Da am Freitag in Vorhalle Markttag sei, biete sich der Tag an.
Herr Flüshöh entgegnet,
dass nach der Neubemessung der vorhanden Stellen zu überlegen sei, welches
Personal das Bürgeramt in Vorhalle bei einer Nichtschließung eingesetzt werden
könnte. Er gibt zu bedenken, dass sich in jedem Fall die Wartezeiten in dem
Bürgeramt, in dem das Personal abgezogen würde, verlängern würden. Weiterhin macht er deutlich, dass er als
Dienstherr die Verantwortung und Fürsorgepflicht für das Personal habe und kein
Risiko eingehen möchte. Er werde nicht nur eine Person im Bürgeramt einsetzen.
An der weitern Diskussion zu den Personalkosteneinsparungen im
Fachbereich Bürgerservice beteiligen sich die Herren Gerbersmann, Panzer,
Kohaupt, Erdtmann, Timm und Daniels sowie Frau Klos-Eckermann.
Abschließend schlägt Herr Panzer vor, unter PK1119 einen Zusatz
zum Erhalt des Bürgeramtes Vorhalle bei eingeschränkten Öffnungszeiten im Beschluss
aufzunehmen.
