18.11.2010 - 9 HSK 2011- Einsparung bei Kinderspielplätzen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Do., 18.11.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Konsolidierung
- Bearbeitung:
- Melanie Langer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer verweist auf
die ausgelegte Ergänzungsvorlage zu diesem Thema. Diese beinhalte den gleichen
Beschlussvorschlag, der im Unterausschuss Jugendhilfe zu dieser Thematik als
Beschlussempfehlung gefasst worden sei.
Herr Goldbach führt in die
Thematik ein. Er zitiert außerdem aus den Beschlüssen der Bezirksvertretungen.
Herr Losch fragt,
inwieweit die Anregung eines Fachverbandes umgesetzt sei, den Sand in den
Spielkästen der Spielplätze nur noch alle drei Jahre auszutauschen und den
verbleibenden Sand zu reinigen. Sei diese Maßnahme bereits in das Haushaltssicherungskonzept
eingeflossen? Welcher Betrag könne mit dieser Maßnahme eingespart werden?
Herr Goldbach berichtet,
dass es an einigen Stellen bereits so sei, dass der Sand gereinigt und nicht
ausgetauscht würde. Das Ganze fiele aber in die Zuständigkeit des Fachbereiches
für Grünanlagen, so dass er nicht sagen könne, ob dort noch weitere Konsolidierungen
möglich seien.
Herr Buddeberg fragt im
Namen seiner Fraktion nach dem eventuellen Verkauf der Flächen. Seine Fraktion
sei der Meinung, dass es wichtig sei, die Flächen als Freiflächen zu erhalten.
Die Stadtteile veränderten sich im Laufe der Jahre.
Herr Goldbach antwortet, dass man habe nachweisen wollen,
dass man in der Lage sei, durch eine Reduzierung der Spielplätze sowohl Geld
bei der Unterhaltung einzusparen, als auch Verkaufserlöse zu erzielen. Man
halte in der Summe diese Flächen zukünftig
für verzichtbar. In jedem beschlossenen Bebauungsplan seien Spielflächen
beschlossen worden, von denen nur ein Bruchteil realisiert worden sei.
Herr Strüwer weist darauf
hin, dass hier in der Sache eine Doppelzuständigkeit gegeben sei, einmal der
Jugendhilfeausschuss und auf der anderen Seite die Bezirksvertretungen. In der
Diskussion im Unterausschuss sei deutlich geworden, dass es sehr wichtig sei,
die Beschlüsse aus den Bezirksvertretungen zu berücksichtigen.
Auf der anderen Seite hätte die Entscheidung fallen müssen, ob man bereit
sei, sich von einigen Spielplätzen zu trennen, um die anderen Spielplätze zu
erhalten. Diese wichtigen Entscheidungen seien in die Beschlussempfehlung für
den Jugendhilfeausschuss eingeflossen.
Er liest den Beschlussvorschlag vor und stellt diesen zur Abstimmung.
Beschluss:
1. Der Rat nimmt die ergänzenden Ausführungen zur Konsolidierungsmaßnahme 55.149 zur Kenntnis.
2. Um die Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung der verbleibenden Spielplätze sicherzustellen, stimmt der Rat im Grundsatz einer vertretbaren Reduzierung der Kinderspielplätze im Umfang der dargestellten Maßnahmen zu.
3. Begründete Änderungswünsche der Bezirksvertretungen werden bei der Beschluss-fassung im Rat unter der Maßgabe des Punktes 2 berücksichtigt.
4. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Kommunalaufsicht für die nächsten Jahre einen finanziellen Handlungsrahmen für die Erneuerung der verbleibenden Spielplätze auszuhandeln.
