18.11.2010 - 8 HSK 2011- Kita und Tagespflege Beitragsstaffel ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Do., 18.11.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Konsolidierung
- Bearbeitung:
- Melanie Langer
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer schlägt vor,
die drei Tagesordnungspunkte zum Haushaltssicherungskonzept zusammenhängend zu behandeln.
Er berichtet, dass zu den Themen „Einsparung bei
Kinderspielplätzen“ und „Kita Beitragsstaffel“ jeweils der
Unterausschuss Jugendhilfe getagt habe, um dem Jugendhilfeausschuss einen
Beschlussvorschlag zu unterbreiten.
Der Unterausschuss habe zum Thema „ Einsparung bei Spielplätzen“
einen einvernehmlichen Beschluss
gefasst, den er im Anschluss näher erläutern würde.
Zum Thema „Kita Beitragsstaffel“ sei der Unterausschuss
bisher noch nicht zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen. Die Empfehlung des
Unterausschusses gehe dahin, dass die Thematik heute beraten werden, aber nicht
beschlossen werden solle. In einer Sondersitzung am 01.12.2010 solle sich der
Jugendhilfeausschuss ausschließlich mit dieser Thematik beschäftigen.
Herr Steuber gibt einen
Einstieg zum Thema „Elternbeiträge“ und erläutert die verschiedenen
Varianten aus der Vorlage.
Herr Strüwer berichtet aus
der Beratung im Unterausschuss Jugendhilfe. Man sei sich darüber einig gewesen,
auch im Unterausschuss erneut über die Thematik zu beraten und sich auf einen
einvernehmlichen Empfehlungsbeschluss an den Jugendhilfeausschuss zu verständigen.
Frau Burghardt hält die
Erhebung eines Mindestbeitrages in Höhe von 20 Euro für problematisch. Könne
man nicht darauf verzichten?
Herr Strüwer antwortet,
dass dieser Punkt im Unterausschuss ausführlich diskutiert worden sei. Man habe
sich darauf verständigt, dass die Empfehlung an den Rat beinhalten solle, dass
kein Mindestbeitrag erhoben werde.
Er bittet die Ausschussmitglieder, den Vertagungsantrag mitzutragen.
Herr Steuber erinnert
daran, dass man in der Unterausschusssitzung verschiedene Varianten diskutiert
habe. Er bittet, für den Fall, dass
Wünsche aus den interfraktionellen Beratungen oder in den Verbänden
bezüglich einer Variablen in der Tabellengestaltung der Verwaltung jetzt
mitgeteilt würde, damit man das rechtzeitig zur Sitzung am 01. Dezember vorbereiten
könne.
Herr Reinke erklärt, dass
die CDU-Fraktion sich darauf verständigt habe, Variante B in
den Punkten 1 bis 4 vorzuschlagen. Auf den Mindestbeitrag solle
verzichtet werden.
Man habe sich weiterhin darauf geeinigt, dass man bei den 14 Stufen
bleiben wolle.
Für diesen Bereich sei in den Maßnahmeblättern ein Einsparbetrag in Höhe
von 800.000 Euro genannt. Da sei der Fraktion die Variante B die gewesen, die
am nächsten an diesen Betrag herankomme. Die Variante B schlage vor, dass für
das erste Kind 100 %, für das zweite Kind 25 %, für das dritte Kind auch 25 %
gezahlt würde und ab dem vierten Kind der Elternbeitrag beitragsfrei sein
solle.
Herr Strüwer berichtet,
dass die SPD-Fraktion, die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und die Fraktion
Hagen Aktiv signalisiert hätten, zunächst keine Veränderungen in dem Bereich
vornehmen zu wollen. Man sei sich aber einig gewesen, dass man noch einmal
zusammenkommen wolle, um eventuell doch noch zu einer Verständigung zu kommen.
Herr Losch bittet die
Verwaltung darum, eine Variante vorzubereiten, in der bei den 14 Stufen in den
unteren Bereichen eine leichte Entlastung vorzunehmen und das dadurch zu
komprimieren, dass im oberen Bereich die Einkommensgrenze von 125.000 Euro auf
75.000 Euro herabgesetzt würde.
Herr Strüwer lässt
endgültig darüber abstimmen, ob die Ausschussmitglieder damit einverstanden
sind, dieses Thema zu vertagen und am 01.12.2010 neu zu beraten und zu
beschließen. Man sei überein gekommen, dass der Unterausschuss am 01.12.2010 um
16.00 Uhr und der Jugendhilfeausschuss um 17.00 Uhr tagen werde.
