07.07.2011 - 3.1 Vorschlag zur Tagesordnung § 6 GeschO der CDU-F...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Voigt erläutert den Tagesordnungsvorschlag mit dem Hinweis zu prüfen, ob an einigen Stellen ein Vorgehen mit chemischen Mitteln notwendig sei. Herr Prof. Dr. Ullrich verweist auf die bisherige Bekämpfung mit Zivildienstleistenden der Stadt Hagen und der Biologischen Station. Herr Dr. Bücker möchte einen Überblick über angerichtete Schäden sowie die Entwicklung der Schadensfälle. Herr Warmeling sieht ein Gefährdungspotential für Kinder und vertritt die Meinung, dass eine händische Bekämpfung an Gefährdungsstandorten (Kindergärten, Schulen) durchzuführen sei. Ein Gifteinsatz an Flüssen sei problematisch. Herr Dr. Braun erläutert, Neophyten seien Teil der Flora und Fauna geworden, die für Insekten und dadurch auch für die Vogelwelt wichtig seien. In Bereichen mit phototoxischer Wirkung können Gefährdungssituationen entstehen, die bekämpft werden können. Am Beispiel eines Bürgers im Bereich Wetter/Herdecke könne der Erfolg eines händischen Einsatzes nachverfolgt werden. Ein Pestizideinsatz in Wasserschutzzonen und Schutzgebieten sei nicht zu befürworten. Grundsätzlich sei dazu ein Antrag bei der unteren Landschaftsbehörde zu stellen. In den vergangenen Jahren sei die Biostation mit rd. 25.000 € für die Bekämpfung bezuschusst worden. Herr Dr. Schmidt kennt keinen Antrag der Biologischen Station zum Herbizideinsatz. An Stellen mit Gefährdungspotential müsse ggf. bekämpft werden. Ein Versuch über den Einsatz verschiedener Methoden könne er sich vorstellen. Dieser Vorschlag wird von den Herren Prof. Dr. Ullrich, Meier, Alda und Voigt aufgegriffen, die Herren Warmeling und Dr. Bücker sprechen sich dagegen aus. Herr Blauscheck spricht zentrale Verbreitungsachsen, wie Gastrassen und Flüsse, an. Herr Heiermann möchte vor einer Bekämpfung zunächst eine Überprüfung der Gefährdung durchführen. Auf die Frage von Frau Kingreen antwortet Herr Dr. Schmidt, ein Versuch könne nicht in Naturschutzgebieten ausgeführt werden und müsse von der Biologischen Station beantragt werden. Frau Kingreen bezweifelt die Zweckmäßigkeit eines solchen Versuches. Nach einer Bekämpfung müsse zur Besiedlung des Raumes etwas nachgepflanzt werden. Herr Dr. Hülsbusch kann dem Vorschlag von Herrn Dr. Schmidt folgen, um vorrangig sensible Stellen zu bekämpfen, gibt jedoch eine Gefährdung selbst durch chemische Substanzen zu bedenken. Herr Wiemann geht auf den Bereich der Landstraße Breckerfeld/Hagen ein und erklärt, der Landesbetrieb habe für den Pestizideinsatz Genehmigungen von der unteren Landschaftsbehörde und der Landwirtschaftskammer erhalten, darüber hinaus sei die Zustimmung der Eigentümer notwendig. Gefährdungen im Innenbereich seien nicht gegeben, da das Grünflächenamt Spielplatzbereiche regelmäßig pflege.

Herr Voigt stellt den Antrag, die Verwaltung zu beauftragen, auf zwei Flächen im Stadtgebiet, welche vom Leiter der Umweltstation Herrn Blauscheck bestimmt werden, die Pflanze Riesenbärenklau auf der einen Flächen händisch und der anderen unter Einsatz chemischer Mittel zu bekämpfen. Die zuständigen Ämter, wie z. B. das Umweltamt, werden hierüber benachrichtigt und die notwendigen Anträge für die Durchführung des Einsatzes der chemischen Mittel vor dem Einsatz bei den zuständigen Ämtern beantragt. Dieser Versuch der unterschiedlichen Bekämpfung erfolgt erst in 2012. Nach Abschluss der Arbeiten wird dem Umweltausschuss über das Ergebnis berichtet.

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt auf zwei Flächen im Stadtgebiet, welche vom Leiter der Umweltstation Herrn Blauscheck bestimmt werden, die Pflanze Riesenbärenklau auf der einen Flächen händisch und der anderen unter Einsatz chemischer Mittel zu bekämpfen. Die zuständigen Ämter, wie z. B. das Umweltamt, werden hierüber benachrichtigt und die notwendigen Anträge für die Durchführung des Einsatzes der chemischen Mittel vor dem Einsatz bei den zuständigen Ämtern beantragt. Dieser Versuch der unterschiedlichen Bekämpfung erfolgt erst in 2012. Nach Abschluss der Arbeiten wird dem Umweltausschuss über das Ergebnis berichtet.

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Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

 11

Dagegen:

   3

Enthaltungen:

   1

 

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Anlagen zur Vorlage