01.06.2011 - 5 Handhabung des Rauchverbotes in Gaststätten- md...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 01.06.2011
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kingreen leitet den mündlichen Vortrag von Herr Sporkert ein mit dem
Hinweis auf die zu dieser Thematik erfolgten Berichte in der Presse.
Herr Sporkert erläutert die gesetzlichen Grundlagen zum
Nichtraucherschutz, die ein generelles Rauchverbot in Kultur- und
Freizeiteinrichtungen enthalten und führt die Ausnahmen dazu an. Er erwähnt
zwei im April ergangene Urteile des OVG Münster, welche die Nicht-Zulässigkeit von Rauchclubs und von
Gaststätten, deren Nichtraucherbereich oder Toilettenanlage nur über einen
Raucherraum zu erreichen ist, festgestellt hat. Dann berichtet er über die
Überwachung in Hagen (s. Anlagen).
Herr Alda ärgert sich über gehobene Restaurants, in denen beispielsweise
der Nichtraucherbereich im Wintergarten ist. Um diesen zu erreichen oder zur
Toilette zu gelangen, muss man durch den Raucherbereich.
Herr Heiermann berichtet über die Diskothek Funpark, die auch ein
ausgewiesener Raucherclub ist. Um diese einzige Hagener Großdiskothek besuchen
zu können, werden Jugendliche gezwungen, Mitglied dieses Raucherclubs zu
werden. Man solle sich mal Gedanken machen, wie dort der Gesundheitsschutz der
Jugendlichen gewährleistet wird.
Herr Warmeling fragt nach, ob die Stadt eine Übersicht über die Anzahl
der Raucherclubs hat. Herr Sporkert antwortet, dass eine Auflistung nicht
möglich ist, weil es keine Meldepflicht für Raucherclubs gibt. Herr Voigt
möchte wissen, seit wann Kontrollen in Hagen durchgeführt werden und ob es noch
andere Möglichkeiten als Bußgeldbescheide gibt. Dazu verweist Herr Sporkert auf
seine Ausführungen zu den Maßnahmen im Hagener Stadtgebiet.
Herr Warmeling schlägt vor, alle Hagener Gaststätten über die rechtliche
Thematik zu informieren. Darauf erwidert Herr Sporkert, dass der Aufwand einer
solchen Aktion mit viel zu hohen Porto- und Personalkosten verbunden wäre und
er auch davon ausgeht, dass die Gastwirte aufgrund der Medien und bereits
durchgeführten Kontrollen gut informiert sind.
Frau Kingreen dankt für die ausführlichen Informationen.
Anlagen
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