13.12.2011 - 7 Informationen zum geplanten IKEA-Homepark in Wu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 13.12.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Martin Bleja
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schädel berichtet, dass in Wuppertal nicht
nur ein IKEA – Möbelmarkt errichtet werden werden solle, sondern auch ein
Fachmarktzentrum, welches insbesondere große Auswirkungen auf die benachbarten
Innenstädte haben werde. Hiergegen richte sich auch das beigefügte
Positionspapier des Ennepe – Ruhr - Kreises, dem man sich nur anschließen
könne.
Herr Dücker äußert sich dahin gehend, dass
derartige Resolutionen kaum Beachtung finden würden und somit kaum Chancen
beständen, dem entgegen zu wirken. Die einzige Möglichkeit sei, auf das Land
zuzugehen, um eine Änderung der gesetzlichen Grundlage zu erreichen.
Herr Grothe gibt zu bedenken, dass diese IKEA
– Bebauung auch Auswirkungen auf Hagen habe. Im Rahmen der erforderlichen
Bauleitplanung sei auch die Stadt Hagen zu beteiligen und der Rat könne dieses
Vorhaben ablehnen. In so fern bestände die Möglichkeit hiergegen zu klagen. Die
Städte Bochum, Dortmund und Hagen sowie der Ennepe – Ruhr – Kreis
hätten sicherlich Bedenken. Die Stadt Wuppertal habe im Verfahren den Nachweis
zu führen, dass dieses Vorhaben keine
schädlichen Auswirkungen auf die Innenstädte benachbarter Kommunen habe.
Herr Thieser erinnert anhand einiger Beispiele an
die nicht vorhandene Solidarität der Städte untereinander.
