15.11.2011 - 6 LKW-Verkehr im - südlichen - Lennetal
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 15.11.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Grothe führt aus, dass es sich hier um eine
Problemstellung handele, die seit vielen Jahren gewachsen sei. Diese sei nicht
so ohne Weiteres lösbar, wie auch die Vorlage zeige. Die kontroversen
Diskussionen und Beschlüsse in beiden betroffenen Stadtbezirken zeigten, dass
hier nur gemeinsame Lösungen in Frage kämen. Für eine der nächsten Sitzungen
würde versucht, einen Beschluss zu formulieren, der auch die Bezirksvertretungen
zufrieden stelle.
Lt. Herrn Dr. Ramrath hätten auch die bisherigen
Fraktionsberatungen ergeben, dass hier noch weiterer Diskussionsbedarf bestehe.
Herr Reinke betont, dass mit der Beschlussfassung
in der Bezirskvertretung Hohenlimburg keine Verdrängung der LKW –
Verkehre in andere Bereiche vorgesehen würde.
Es sei bewusst gewesen, dass nur eine gemeinsame Sperrung sowohl der
Berchumer- als auch der Knippschildstraße
sinnvoll wäre. Beide Ortsteile
müssten gleichermaßen entlastet werden. Auch die Sicherheit insbesondere von Kindern sei zu berücksichtigen. Auf lange Sicht jedoch müsse
weiterhin der Autobahnanschluss Hammacher im Auge behalten werden.
Herr Arnusch widerspricht der Aussage von Herrn
Reinke. Der Beschluss der Bezirksvertretung Hohenlimburg habe sehr wohl eine
Verdrängung des Verkehrs von Halden nach Fley / Helfe in Kauf genommen. Jedoch
sei auch er der Auffassung, dass nur das Betreiben eines weiteren
Autobahnanschlusses als Lösung sinnvoll sei.
Für Herrn Panzer kann nur eine Lösung in Frage kommen, die gemeinsam getragen würde.
Hierbei müsse auch im Hagener Norden der Cargo – Beamer berücksichtigt
werden.
Herr Thieser spricht sich dafür aus, die Menschen
zumindest vom LKW – Verkehr zu entlasten. Es könne keine Verdrängung des
Verkehrs in andere Bereiche geben. Wenn die Verwaltung mit einer
Beschlussvorlage komme, sei vielleicht eine gemeinsame Sitzung des Ausschusses
mit den beiden Bezirksvertretungen hilfreich.
Herr Grothe würde eine derartige Vorgehensweise
begrüßen. Bezogen auf einen Kreisverkehr im Bereich Hohenlimburger Straße /
Hünenpforte berichtet er über Diskussionen mit Straßen NRW und über negative
Verhandlungen mit dortigen Grundstückseigentümern. Als Lösung biete sich nur
Baurecht für einen Kreisverkehr mit der Möglichkeit der Enteignung der
erforderlichen Grundstücke an.
In eine weitere Vorlage bittet Herr Dr. Ramrath
eine bessere Plangrundlage sowie eine Befragung der Unternehmen im Lennetal mit
einzubeziehen. Es seien nicht nur gesunde Wohnverhältnisse wichtig, sondern
auch die Erschließung von Gewerbegebieten.
Für heute schlage er 1. Lesung und eine Vertagung
vor.
Er stellt fest, dass hiergegen keine Bedenken
bestehen.
Anlagen zur Vorlage
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1
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615,3 kB
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2
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1,7 MB
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9,4 kB
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