05.10.2011 - 16 Teiländerung Nr. 92 - Im Langen Lohe - zum Fläc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 16
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Mi., 05.10.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Irene Heidasch
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Ramrath berichtet zu den bisherigen
Beratungsergebnissen insbesondere die 1. Lesung der Bezirksvertretung Mitte.
Herr Meier äußert sich positiv zu einer ebenfalls
1. Lesung wie die Bezirksvertretung Mitte. Er spreche sich für den Erhalt des
bestehenden Sportplatzes und auch eine möglicherweise durch einen
Lärmschutzwall geschützte angrenzende Wohnbebauung aus. Die Verträglichkeit
solle jedoch auch über ein Schallschutzgutachten geklärt werden. Der Wunsch
eines einzelnen Investors für eine Bebauung am Habichtsweg könne akzeptiert
werden, wenn hier über bestimmte Dinge Einigkeit erzielt würde. Jedoch wäre für
seine Fraktion ein 40 m breiter Schutzstreifen parallel zur Haßleyer Straße
wegen des stadtbild-prägenden Waldes sehr wichtig.
Für Herrn Panzer ist eine Trennung der beiden
Bebauungsplanverfahren richtig, da es sich zum einen um ein normales und zum
anderen um ein vorhabenbezogenes Verfahren handele. Jedoch könne seiner Ansicht
nach für die Bebauung durchaus ein Verfahren nach § 13a gewählt werden, da dies
an geringere Voraussetzungen geknüpft sei und auch schneller abgewickelt werden
könne.
Um in der Sache weiter zu kommen gilt es für
Herrn Romberg zu überlegen, ob nicht heute doch die Einleitung des
Flächennutzungsplanänderungsverfahrens beschlossen werden könne, mit der
Maßgabe, die Flächen (Wald, Wohnen, Streifen entlang der Haßleyer Straße) genau
zu definieren.
Herr Klinkert erinnert daran, dass der Loheplatz
im Laufe der Woche und auch am Wochenende sehr stark frequentiert sei. Dies
hätten auch Gespräche mit dem Verein ergeben. Jetzt sei auch ein
Kunstrasenplatz geplant. Er sei der Auffassung, dass ein Großteil des Waldes um
den Loheplatz erhalten bleiben solle. Auch würde eine Wohnbebauung insbesondere
auf der „Pferdewiese“ kritisch bis ablehnend gesehen.
Herr Dücker sieht insbesondere die
Konfliktsituation Sport und Wohnen, die durch einen Kunstrasenplatz noch
verschärft würde. Um noch weitere Probleme klären zu können, wäre er für eine
heutige Vertagung dankbar. Einer Beschlussfassung zur Einleitung der
Flächennutzungsplanänderung stehe der
Beratungsstand in der Bezirksvertretung Mitte entgegen.
Auf Nachfrage von Herr. Dr. Ramrath erklärt Herr
Gläser, dass er für eine Vertagung sei um erst dann erneut zu beraten, wenn ein
erforderliches Lärmschutzgutachten vorliege. Ein 40 m Streifen entlang der
Haßleyer Straße habe sicherlich etwas für sich und würde auch zu
Einschränkungen bei der Bebauung führen. Er rege nochmals eine Ortsbesichtigung
des Bereiches an.
Herr Brüggemann erinnert daran, dass das
bestehende Waldstück Landschaftsschutzgebiet darstelle und der dortige
Buchenbestand erhalten werden solle.
Für Herrn Meier ist es wichtig, die Frage des
Schallschutzes zu klären.
Frau David gibt zu bedenken, dass die
Flächennutzungsplanung nicht parzellenscharf sei, und es somit bei der
Darstellung von Flächen aus dieser Sicht zu Problemen kommen könnte. Ansonsten
sei die Vergabe eines Schall- bzw. Lärmschutzgutachten sicherlich machbar.
Die bisherige Diskussion zusammenfassend, macht
Herr Dr. Ramrath den nachfolgenden Beschlussvorschlag und lässt darüber
abstimmen.
Beschluss:
- Der
Einleitungsbeschluss wird vertagt.
- Die Verwaltung wird beauftragt, zur
nächsten Sitzung die Vorlage zum Einleitungsbeschluss um eine gegliederte
zeichnerische Darstellung des Plangebietes zu ergänzen. Die Darstellung
soll die verschiedenen Nutzungen (Wald, Wohnen, Schutzstreifen entlang der
Haßleyer Straße) auswiesen.
- Vorbereitend
zur Einleitung der beiden Bebauungsplanverfahren soll ein
Schallschutzgutachten vergeben werden.
