10.05.2011 - 8 Verkehrsentwicklung Hagen-Nord
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 10.05.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Erlmann hielte es für katastrophal, wenn
sich der Schwerlastverkehr im Bereich Boele/Boeler Ring noch weiter ausweiten
würde.
Lt. Herrn Grothe solle mit dieser Vorlage
deutlich gemacht werden, dass im Bereich Dortmunder Straße mit den zukünftigen
Entwicklungen eine erhebliche Veränderung der verkehrlichen Belastung einher
gehen könne. Der Autobahnanschluss sei heute schon ein Unfallschwerpunkt, was
auch dem Landesbetrieb Straße bewusst sei. Dies habe zur Folge, dass auch in
Konsequenz des geplanten Autohofes an der Wandhofener Straße der gesamte
Kreuzungsbereich in naher Zukunft verändert und umgebaut werden solle. Des
Weiteren sollten die geplanten Vorhaben Cargo-Beamer und die Ausweisung eines Gewerbegebietes
im Bereich Böhfeld im Rahmen der neuen Flächennutzungsplanung auch im
verkehrlichen Zusammenhang deutlich gemacht werden. Auf Grund der Dimensionen
der Dortmunder Straße könnte der Schluss gezogen werden, dass nur das eine oder
das andere Vorhaben verwirklicht werden könne. Die Verwaltung würde sicherlich
der Entwicklung des Bereiches Böhfeld eine höhere Priorität einräumen, da
hierdurch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen entstehen könnten, im Gegensatz zu denen
einer Umschlaganlage. Über die Gesamtsituation müsse in Zukunft sicherlich noch
häufiger diskutiert werden.
Herr Dücker gibt zu bedenken, in wie weit die
Stadt im Zusammenhang mit einem Cargo-Beamer noch Herr des Verfahrens sei. Die
Bahn habe in ihren Bereichen immer eine bestimmte Planungshoheit gehabt. Möglicherweise
könnte dieses Vorhaben etwas in westliche Richtung verschoben bzw. ganz
verhindert werden.
Herrn Wolzenburg fehlen in der Vorlage die
Schlussfolgerungen darüber, von welchen Projekten man sich in Zukunft
möglicherweise verabschieden solle.
Herr Reinke fragt, warum der Straßenbetrieb im
Bereich der Autobahnanschlussstelle eine Ampelanlage plane und z. B. an der
Hünenpforte einen Kreisverkehr favorisiere.
Herr Schädel betont, dass die Vorlage den Sinn
habe, zunächst die Probleme aufzuzeigen und nicht schon Lösungen bzw.
Prioritäten zu präsentieren. Bisher sie nur der Autohof als Fakt anzusehen, die
anderen Vorhaben hätten derzeit nur mittelfristigen Charakter und könnten bei
der verkehrlichen Optimierung noch nicht heran gezogen werden. Für die Planung
eines Cargo-Beamers sei zu bedenken, dass die regionalplanerischen Voraussetzungen
nicht so ohne Weiteres gegeben seien, diesen Bereich für eine gewerbliche
private Nutzung umzuplanen und aus der Naherholungsflächen herauszunehmen. Der
Rat habe daher auch die Aufstellung eines
Bebauungsplanes beschlossen, um hier Steuerungsmöglichkeiten zu behalten. Hier
seien sicherlich Schwierigkeiten mit der DB zu erwarten.
Zur Frage von Herrn Wolzenburg nach Planungen für
eine Westernstadt im Bereich des Hengsteysees, erklärt Herr Schädel, dass
hierzu Nichts bekannt sei.
Anlagen zur Vorlage
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1
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263,9 kB
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6,9 kB
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