29.03.2011 - 5 Erfahrungsbericht "Zuschusskürzung im ÖPNV"

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Klinkert bedankt sich zunächst für die Beantwortung. Allerdings habe die Reduzierung des Zuschusses der Stadt an die Hagener Straßenbahn und damit die Attraktivitätsminderung eindeutig dazu geführt, dass sich die Fahrgastzahlen verringert hätten. Was er sich in diesem Bericht gewünscht hätte, sei eine Auseinandersetzung mit den Beschwerden gewesen, die aus der Bevölkerung gekommen wären. Gerade Stadtteile wie Brockhausen und aktuell Oege hätten einer intensiveren Beschäftigung bedurft. Zwar wäre der Sparbeschluss des Rates umgesetzt worden aber es könnte bei vorliegenden Problemen doch auch hier und da nachgebessert  werden. Der Bericht werde zunächst so zur Kenntnis genommen, jedoch würde der ÖPNV weiter intensiv beobachtet. Strecken, die seiner Meinung nach verbesserungswürdig wären, würden aufgearbeitet  und es würde versucht mit Vorschlägen und Anträgen den Wünschen der Bevölkerung gerecht zu werden.

 

Herr Thieser äußert sich dahin gehend, dass aber auch entsprechende Finanzierungsvorschläge gemacht werden müssten, um Änderungswünsche umzusetzen. Er appelliere daran, dass die Probleme vor Ort und in den jeweiligen Bezirksvertretungen diskutiert werden sollten, da diese sich in ihren Bereichen am besten mit den einzelnen Linien auskennen würden. Änderungen wären bei auftretenden Problemen schon in der jüngeren Vergangenheit vorgenommen worden.

 

Herr Panzer stellt fest, dass diese Vorlage nur einen Zwischenbericht darstelle, der alarmierend genug sei, wenn man insbesondere die Verringerung der Fahrgastzahlen sehe. Diese Tendenz könne sich durchaus in den nächsten Jahren fortsetzten. Aber die Straßenbahn sollte sich durchaus mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit besser verkaufen, als es derzeit den Anschein habe.

 

Frau Baloglu berichtet über das Beispiel Oststraße in Hohenlimburg, wo Schüler bereits die Busverbindung um 06.30 Uhr benutzen müssten, um die Schule in Hagen zu erreichen.

 

Herr Arnusch erinnert an Anträge in der Bezirksvertretung Hohenlimburg um diese Missstände zu beseitigen.

 

Herr Dr. Ramrath informiert aus dem Bereich der Hagener Straßenbahn, dass man dort  bereit sei, an diesen Schwachstellen  zu arbeiten und sie auch in Zusammenarbeit mit der Verwaltung zu beseitigen, soweit das Budget dies hergebe.

 

Herr Gläser berichtet, dass die Bezirksvertretung des Öfteren mit der Hagener Straßenbahn über die Anbindung des Kratzkopfes gesprochen habe.  Dies sei immer wieder mit dem Argument der ungenügenden Fahrgastzahlen, der schwierigen verkehrlichen Situation und der fehlenden Finanzierung abgelehnt worden. Er könne ein Wohlwollen auf dieser Seite nicht bestätigen, gleichwohl solle ein erneuter Versuch gestartet werden. Andere direkte Beschwerden aus dem Innenstadtbereich seien ihm nicht bekannt.

 

Herr Klinkert gibt zu bedenken, dass es auf Grund der langen Linienführungen schwierig sei, bezirksweise zu Verbesserungen zu kommen. Er erinnere nochmals an seinen schon gemachten Vorschlag der Einrichtung eines überbezirklichen Arbeitskreises. Hierzu sei es jedoch nicht gekommen.

 

Herr Grothe macht deutlich, dass der ÖPNV in Hagen optimiert werden müsse. Evtl. sei es ein Weg, von diesen bezirksübergreifenden Linien ab zu kommen und Umsteigemöglichkeiten anzubieten. Dies bedeute jedoch die Diskussion zu einem neuen Konzept und einem neuen Nahverkehrplan. Ziel sei es natürlich, mit dem jetzigen Geld auszukommen.

 

Herr Schädel ergänzt, dass die Stadt Hagen Besteller der Nahverkehrsleistungen sei aber leider nicht die finanziellen Mittel habe und somit für jede neue Maßnahme an anderer Stelle gestrichen werden müsse. Zusätzliche Mittel gebe es keine. Im Zusammenhang mit der Situation in Oege zeichneten sich durch Gespräche zwischen Verwaltung, HVG und Bezirksvertretung Hohenlimburg Lösungsmöglichkeiten ab.

 

Herr Dr. Ramrath bittet die Verwaltung, die Missstände am Kratzkopf im Auge zu behalten und über die Gesamtsituation weiterhin in diesem Ausschuss zu berichten.

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Beschluss:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

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