01.02.2011 - 2 Haushaltsplanentwurf 2011
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 01.02.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0051/2011 Haushaltsplanentwurf 2011
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Martin Schaefer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Auf Nachfrage von Herrn Dr. Ramrath nach dem
weiteren Vorgehen, äußern sich die Mitglieder des Ausschusses einverstanden
damit, dass die Maßnahmen nicht einzeln aufgerufen werden müssen.
Herr Klinkert gibt zu bedenken, dass der hier
vorliegende Entwurf auf dem Vorschlag der Kämmerei für die Ratssitzung vom
16.12.2010 basiere. Es würden sich doch auf Grund der abgehaltenen bisherigen
Beratung gravierende Änderungen ergeben. Deshalb sei doch der hier vorliegende
Entwurf eigentlich Makulatur. Erst für die Ratssitzung im März würde ein
aktuelles Papier vorliegen.
Nach Auffassung von Herrn Grothe sei das
Haushaltsicherungskonzept in dem Entwurf des Haushaltsplans enthalten, so dass
bei einer heutigen Zustimmung je nach dem wie die Beschlüsse zum HSK ausfielen,
der Haushaltplan entsprechend angepasst werden müsste. Zum heutigen Stand sei
alles enthalten, was im HSK an Ansätzen verfolgt worden sei.
Für Herrn Wolzenburg bliebe damit ausdrücklich festzuhalten,
dass die Dinge, die im Rat noch nicht zum HSK beschlossen worden seien und auch
evtl. nicht beschlossen werden sollten, auf Umwegen präjudizierend als
beschlossen gelten würden. Natürlich müssten die HSK-Ergebnisse in die eine
oder andere Richtung vor der endgültigen Beschlussfassung vorliegen und
Berücksichtigung finden können.
Frau Walter erklärt, dass die vorliegenden Daten
natürlich die des Entwurfs seien, wie er in den Rat am 16.02.2010 eingebracht
worden sei. Die abgelehnten Maßnahmen würden in einer Änderungsliste
aufgearbeitet und in die weitere
Beratung im HFA und Rat eingebracht. Weitere Veränderungen würden
selbstverständlich auch noch mit eingehen. Es sei sichergestellt, dass
sämtliche Abweichungen inhaltlich festgehalten würden und in die
Abschlussberatungen eingehen würden.
Herr Dr. Ramrath fragt, ob den bisher geäußerten Bedenken damit
Rechnung getragen würde, wenn die gemachten Erklärungen auch förmlich in den
Beschluss des Ausschusses eingingen, dass dieser mit der Maßgabe erfolge, dass
diejenigen Maßnahmen, die nach endgültiger Ratsentscheidung nicht in das
Haushaltssicherungskonzept aufgenommen würden, durch Nachtragsliste hieraus
wieder verschwänden.
Hiergegen werden keine Bedenken erhoben.
Des Weiteren regt Herr Dr. Ramrath an, dass schon
über das gesamte Jahr 2011 hinweg für jeden Teilbereich ein Benchmark-Verfahren
vorgenommen werden sollte. Er erinnere an das Beispiel mit den
Lichtsignalanlagen, woraus schon Erkenntnisse gezogen worden seien oder noch
gezogen würden. Vergleichbares sollte
auch für die anderen Aktionsfelder des Ausschusses durchgeführt werden. Immer
wieder könnte man sich eine Maßnahme mit dem Ziel vornehmen, hinterher zu Benchmarks zu kommen. Er schlage
daher vor, dies am Anfang eines Haushaltsjahres als Ziel aufzugreifen und die
Verwaltung zu beauftragen, sich einen Bereich nach dem anderen vorzunehmen und
festzustellen, mit welchen Gebietskörperschaften etwas gemacht werden könnte
und wo es Ansätze gebe, Kennzahlen zu definieren, aus denen Benchmarks
abgeleitet werden könnten.
Herr Grothe hält dies für ein sehr
anspruchsvolles Ziel. Gerade im Bereich Stadtplanung und –entwicklung
Benchmarks zu finden sei relativ schwer, da eine Vergleichbarkeit mit anderen
Kommunen an Hand der Gegebenheiten bei z. B. der Bauleitplanung oder Verkehrskonzepten
kaum gegeben sei. Die Verwaltung nehme dies mit, denke darüber nach und werde
in einer der nächsten Sitzungen einen Bericht über das weitere Vorgehen in
diesem Zusammenhang vorlegen.
Herr Meier hält die Idee hinsichtlich der
Benchmarks für gut, geht jedoch im Gegensatz zu Herrn Grothe davon aus, dass
die Zuständigkeiten des Stadtentwicklungsausschusses weiterhin bestehen
blieben.
Lt. Herrn Wolzenburg sei die Kommune im Zuge des
NKF aufgefordert, den Bereich Ziele und Kennzahlen anzugehen und die
steuerungsrelevanten Kenndaten zu definieren. Er rege daher an, evtl. wie der
Kultur- und Weiterbildungsausschuss, eine interne Arbeitsgruppe zu bilden, um
dieses Thema Ziele und Kennzahlen auf den Weg zu bringen und zu entwickeln.
Herr Dr. Ramrath fragt, ob es Bedenken gegen den
Haushaltsplanentwurf gebe und lässt hierüber abstimmen.
Beschluss:
Der Stadtentwicklungsausschuss stimmt dem
Haushaltsplanentwurf 2011 für seinen Bereich zu. Der Ausschuss geht davon aus,
dass der Beschluss des Entwurfes mit der Maßgabe erfolgt, dass diejenigen Maßnahmen,
die nach endgültiger
Ratsentscheidung nicht in das Haushaltssicherungskonzept aufgenommen werden,
durch Nachtragsliste hieraus wieder verschwinden.
