27.09.2011 - 8 Anfragen gem. § 18 der Geschäftsordnung des Rates
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Di., 27.09.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Hoffmann fragt nach dem aktuellen Sachstand hinsichtlich der Erlaubnis von Haftmittelnutzung
beim Handball. In den Hasper Sporthallen kam es in der Vergangenheit immer
wieder zu Verunreinigungen.
Auch in der Enervie Arena kommt es immer wieder zu Beschwerden
hinsichtlich der Verunreinigung des Bodens durch Haftmittel, so Frau Neuhaus.
In der Planungsphase wurde dem Ausschuss mitgeteilt, dass für Handball ein
eigener, mobiler Boden vorhanden sein wird. Dies scheint nun nicht der Fall zu sein.
Herr Wischnewski erinnert sich, dass nur zu Anfang der Planungen ein eigener Handballboden
Thema war. VfL Eintracht hat die Auflage, den Hallenboden nach Training und
Spielen zu reinigen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass im Einzelfall
noch Rückstände bleiben. Klagen sind der Verwaltung seit längerer Zeit nicht
mehr bekannt.
In der 3. Handball-Liga muss die Nutzung von Haftmitteln zugelassen
werden, so Herr Wischnewski.
Herr Dr. Fischer betont, dass der morgendliche Schulsport in der Halle möglich sein muss
und nicht durch Verunreinigungen beeinträchtigt werden darf.
Im Regelfall funktioniert die Reinigung, so Herr Dr. Schmidt. Es
gilt zu überlegen, ob man die wenigen Ausnahmen weiterhin duldet. Die einzige
Alternative wäre ein generelles Haftmittelverbot.
Frau Neuhaus, Herr Hentschel, Herr Gronwald und Herr Michel betonen,
dass dem Ausschuss ausdrücklich mitgeteilt wurde, dass für Handball und
Basketball eigene Böden vorhanden sein werden.
Auch vor dem Hintergrund, dass für Handball möglicherweise eine eigene
Linierung erforderlich ist, wurde damals ein eigener Boden angekündigt, so Frau
Niemann und Herr Michel.
Es muss eine adäquate Lösung für das Problem
gefunden werden, so Herr Gronwald. Bereits durch das Handballtraining
kommt es zu Verunreinigungen.
Hierzu erläutert Herr Wischnewski, dass
auch Phoenix nicht auf dem eigenen Basketballboden trainiert; dies ist
logistisch nicht möglich. Training findet auf dem normalen Hallenboden statt.
Dies wäre auch für Handball der Fall.
Herr Hentschel betont, dass in der
teuren Halle auf Sauberkeit geachtet werden muss. Es kann nicht sein, dass der
Schulsport in der verdreckten Halle stattfinden muss.
Herr Hentschel möchte außerdem
wissen, ob bereits Einsparungen durch die Einrichtung des Servicezentrums Sport
ersichtlich sind. Ein entsprechender Erfahrungsbericht wird dem Ausschuss nach
1 Jahr vorgelegt, so Herr Wischnewski.
Herr Wischnewski sagt eine detaillierte
Aufklärung des Sachverhaltes zum Hallenboden zu.
Hinsichtlich der Haftmittel-Nutzung betont Herr
Wischnewski, dass die Hallen nicht permanent verdreckt sind. Die
Sportverwaltung achtet darauf, dass die Hallen hinterher gereinigt werden. Entsprechende
Maßnahmen bei Nichtbeachten, wie z. B. Trainingsverbot werden angeordnet.
Die 3. Handball-Liga schreibt die Nutzung von
Haftmitteln vor, so Herr Wischnewski. Sollte der Ausschuss ein Verbot
wünschen, so ist eine klare Äußerung erforderlich.
Um einem generellen Verbot aus dem Weg zu
gehen, befürwortet Herr Schisanowski, die bewährte sportfreundliche
Praxis in Hagen weiterzuführen.
Der Hasper Fußballverein Cemspor, welcher
kürzlich mit einem Ennepetaler Verein fusioniert hat, bemängelt, auf dem
Ascheplatz in Haspe spielen zu müssen
und somit Spieler zu verlieren, so Herr Kilic. Dem Antrag des Vereins,
auf Rasen spielen zu dürfen, wurde nicht nachgekommen.
Der Sachverhalt ist der Sportverwaltung
bekannt, so Herr Wischnewski. Es wurden ausführliche Gespräche mit dem
Verein geführt. Die Verwaltung hat erst spät erfahren, dass es diesen Verein
gibt. Die Meisterschafts-Spielpläne waren zu dem Zeitpunkt bereits
fertiggestellt und verfügt. Mit dem Verein wurden neue Gespräche in der
Winterpause vereinbart.
Frau Neuhaus spricht die beschädigten Trampoline in der
Turnhalle der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule an. Der Sachverhalt und die
Problematik sind der Sportverwaltung bekannt, so Herr Wischnewski. Die
Reparatur ist bereits in Auftrag geben.
Da die Halle durch einen mobilen Objektbetreuer
betreut wird, müssen die Räumlichkeiten für die Vereine zugänglich sein. Man
ist bemüht, eine Lösung zu finden, damit derartige, mutwillige Zerstörungen
verhindert werden.
