19.01.2011 - 5 Enervie Arena -Sachstandsbericht-
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 19.01.2011
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Bereits aus der Presse konnten viele Informationen entnommen werden, so Herr
Schisanowski.
Noch vor 2 Jahren hätte man nicht an eine neue Halle gedacht; vor 1 Jahr
war noch nicht mit den Bauarbeiten begonnen, so Frau Grebe.
Frau Grebe bittet daher um Verständnis, dass noch nicht alles perfekt ist an der
neuen Halle.
Einige Fehler hätten bei genauerer, vorheriger Betrachtung sicherlich
vermieden werden können, so Frau Grebe. Diese werden aber jetzt ausgebessert und hierzu ist noch etwas Zeit erforderlich.
Die neuen Trennvorhänge waren in der ersten Berechnung nicht enthalten,
so Frau Grebe weiter. Die Anschaffung neuer Trennwände war nur
vorgesehen, wenn genügend Geld übrig bleibt. Um sicher zu gehen ist die
Bestellung erst so spät erfolgt.
Da im Pressebericht die Anzahl der Urinale bemängelt ist, erläutert Frau
Grebe, dass angedacht ist, evtl. in einem Behinderten-WC zwei zusätzliche
Urinale anbringen zu lassen. Es sind jedoch auch bereits jetzt genügend Urinale
vorhanden.
Betr. der neuen Anzeigetafel wird es entsprechende Einweisungen für alle
Nutzer geben.
Betr. der Anlieferung der Tore für die Halle, wird es in der nächsten
Woche einen Termin mit dem Architekturbüro und den Sportlern geben. Hier soll
geklärt werden, durch welche Tür die Tore in die Halle gebracht werden können,
so Frau Grebe.
Herr Hentschel ist
verärgert darüber, dass viele Mio. in die Halle investiert wurden und dennoch
noch so viele Mängel bestehen.
Auf Rückfrage von Herrn Hentschel erläutert Frau Grebe, dass der
Schulsport in der Halle teilweise schon begonnen hat.
Hagen ist erfahren in der Sanierung von Sportstätten, so Herr Michel.
Daher hätte so ein schwerwiegender Fehler, wie der vergessene Prallschutz,
nicht passieren dürfen. Man wusste vorher, dass der Schulsport nach der
Sanierung der Hauptnutzer sein wird.
Derzeit werden sämtliche Details nachgebessert, so Frau Grebe.
Es wird nach einer Lösung für den Prallschutz gesucht. Die Türgriffe müssen
entsprechend abgedeckt werden.
Herr Dr. Fischer ist
verärgert darüber, dass zuerst die Presse und dann der Ausschuss über den
Sachstand informiert wurde.
Es war bekannt, dass in der Halle weiterhin Schulsport stattfindet, so Frau
Niemann. Entsprechende Trennvorhänge sind hierfür Voraussetzung.
Frau Niemann ergänzt, dass
es für Grundschulen nur geringe Sportmöglichkeiten in der Halle gibt.
Einfachste Dinge, wie Ringe oder Klettermöglichkeiten fehlen.
Mit der Bestellung der Vorhänge hat man solange gewartet, bis definitiv
deutlich war, dass genügend Restbudget vorhanden ist, so Frau Grebe erneut.
Eine neue Sportgeräteausstattung wird jedoch nicht angeschafft.
Herr Oberste-Berghaus erinnert
an die Worte der Verwaltung, dass es nur mit großer Mühe möglich sein wird,
dass Phoenix im Oktober in der Halle spielen kann und dass im Nachhinein
Restarbeiten notwendig sein werden.
Frau Neuhaus und Herr
Krippner sind verärgert über den Pressebericht, bevor der Ausschuss
informiert wurde.
Herr Krippner ergänzt,
dass es wünschenswert wäre, wenn die Verwaltung den Ausschuss früher über
Sachstände und Probleme informieren würde, auch in Form von schriftl. Vorlagen.
Da zum 14.02. der Halbjahreswechsel erfolgt, geht Herr Hoffmann
davon aus, dass die Schulen die Enervie Arena dann wieder voll für ihren
Schulsport nutzen werden. Derzeit sind die Schulen noch in den Ausweichhallen
untergebracht.
Abschließend hält Herr Schisanowski fest, dass der Ausschuss davon
ausgeht, dass alle noch bestehenden Mängel schnellstmöglich beseitigt werden.
