09.11.2011 - 3 Trinkerszene BahnhofsvorplatzHier: Mündlicher B...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 09.11.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Stüwe weist darauf
hin, dass Anlass für die heutige Beratung die Anfrage von Frau Helling im
letzten Sozialausschuss gewesen sei.
Er berichtet über die Inhalte eines gemeinsamen Gespräches zu dieser
Problematik, zu dem der Fachbereich Jugend & Soziales Vertreter von Polizei, Ordnungsamt und dem Gesundheitsamt
eingeladen habe.
Dort sei die Situation auf dem Bahnhofsvorplatz unter Berücksichtigung
der verschiedenen Blickwinkel beurteilt worden. Man sei sich darüber einig
gewesen, dass die Situation hauptsächlich von den Bürgern als störend
wahrgenommen werde.
Er bittet bei der folgenden Diskussion um die Formulierung klarer
Zieldefinitionen.
Erst dann könne man die Geeignetheit verschiedener Maßnahmen beurteilen.
Herr Sporkert vom
Ordnungsamt und Herr Jansen von der Polizei stellen dar, wie sie die
Situation aus rechtlicher und ordnungsbehördlicher Sicht beurteilen.
Herr Söhnchen dankt Frau Helling für die Anregung und Herrn
Sporkert und Herrn Jansen für ihren Vortrag. Er bittet, den vor einiger Zeit
gegründeten Arbeitskreis zu aktivieren. Personen seien seinerzeit benannt
worden.
Frau Helling weist darauf
hin, dass diese Intention Anlass ihrer Anfrage im Sozialausschuss gewesen sei.
Sie bittet zu prüfen, ob die Möglichkeit bestände, den Personaleinsatz von
Ordnungsamt und Polizei auf dem Platz zu verstärken. Weiterhin bittet sie die
Verwaltung, mit dem Parkplatzbetreiber Kontakt aufzunehmen. Da der Zugang zum
Parkhaus als Toiletten missbraucht würde.
Herr Dr. Schmidt
wiederholt den Appell von Herrn Stüwe, dem Arbeitskreis klare Zielvorgaben zu
geben. Die große Problematik bestehe darin, dass sich auf dem Bahnhofsvorplatz sehr unterschiedliche
Gruppen aufhielten.
Frau Buchholz schlägt vor,
dem Arbeitskreis den Auftrag zu geben, den Ist-Zustand zu analysieren. Daraus
könne er dann Ziele und Methoden entwickeln und dem Ausschuss vorstellen.
Herr Jansen beantwortet
eine Frage von Frau Buchholz nach den Erfahrungen mit dem Platz an der Volme.
Auf die Frage von Herrn Reinhardt
nach der Möglichkeit eines Alkoholverzehrverbotes in der Öffentlichkeit
antwortet Herr Sporkert, dass ein solches Verbot juristisch nicht durchzusetzen sei.
Frau Sauerwein hält die sanitäre Frage für ein vordringliches
Problem. Der Arbeitskreis solle doch mit
dem Tiefgaragenbetreiber Kontakt aufnehmen, um dieses zu lösen.
Frau Helling berichtet,
dass sie in den letzten Wochen oft auf die Problematik angesprochen worden sei.
Sie formuliert als mögliches Ziel für den Arbeitskreis, das subjektive Sicherheitsgefühl
der Bürger zu erhöhen. Ein wirksames Mittel sei sicherlich die ständige Präsenz
von Vertretern von Polizei und/oder Ordnungsamt. Weiterhin müsse eine Lösung
für die sanitäre Problematik gefunden werden.
Herr Meier ist der
Meinung, dass es sich hier nicht um ein sozialpolitisches Problem handele, mit
dem sich der Sozialausschuss befassen müsse. Das sei ein Thema für die
Bezirksvertretungen. Was die Präsenz von Polizei und Ordnungsamt vor Ort
angehe, gibt er Frau Helling recht, dass dadurch das subjektive
Sicherheitsempfinden größer sei.
Herr Sporkert macht
deutlich, dass es mit dem vorhandenen Personal nicht möglich sei, ständig vor
Ort präsent zu sein.
Herr Dr. Schmidt erklärt, dass
er die Mitglieder des Arbeitskreises und
Vertreter der Bezirksvertretung Mitte zum Arbeitskreis einladen werde.
Frau Priester-Büdenbender
schlägt vor, die Ergebnisse aus dem Arbeitskreis abzuwarten.
