29.09.2011 - 6 Bericht zur Förderung der Freien Kulturarbeit i...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Röspel begrüßt zunächst die anwesenden Geschäftsführer der Kulturzentren.

 

Herr Klippert bedankt sich dafür, dass die Kulturzentren es unter diesen erschwerten Bedingungen immer noch schaffen, ein so hochwertiges Programm auf die Beine zu stellen. Zwischen den Zeilen der Sachberichte könne man schon erkennen, dass die Einsparungen sehr wohl deutliche Auswirkungen haben.

Gerade auf der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerseite könne man sehen, wie die Mitarbeiter der Zentren mittlerweile von Tariferhöhungen ausgeschlossen sind und die Aufrechterhaltung des Standards dort schon an Selbstausbeutung grenzt. Er appelliert an alle, diese Tatsachen einmal mit auf die Parteitage auf Landes- und Bundesebene zu nehmen, wenn es dort um die Diskussionen über Schuldengrenzen der Kommunen gehe.

 

Herr Dücker möchte sich bei den Mitarbeitern der Zentren für die sehr gute Arbeit bedanken.

Er regt an, den Mitgliedern, die nicht immer dem KWA angehört haben, einmal wieder die Verträge in Kopie zukommen zu lassen. Hier in der Vorlage sei zu lesen, dass die Zuschüsse nur für Personalkosten verwendet werden. Nach seiner Erinnerung gebe es aber eine Regelung, die besagt, dass die Zentren ihr Budget frei verplanen können. In den ersten Verträgen wurde noch geregelt, dass die Zuschüsse für Personalkosten und für Programmkosten verwendet werden sollen. In den Nachfolgeverträgen habe man den Freien Kulturzentren bewusst mehr Budgetfreiheiten einräumen wollen.

Er hält es für bedauerlich, dass durch die finanzielle Situation in Hagen immer wieder Einsparungen in diesem Bereich vorgenommen werden mussten. Allerdings lasse sich feststellen, dass es den Zentren immer wieder gelungen ist, durch Mitgliederwerbung und ehrenamtliche Arbeit diese Lücken ziemlich gut auszugleichen und doch noch neue Impulse in die einzelnen Stadtteile zu geben.

Vor kurzer Zeit habe er Gelegenheit gehabt, an einem Gespräch mit dem Regierungspräsidenten teilzunehmen, diese Gespräche seien für einen kulturinteressierten Menschen sehr deprimierend gewesen. Er hoffe, dass in dieser Legislaturperiode nicht neu verhandelt werden müsse. Für die darauffolgende Zeit sieht er eventuell Schwierigkeiten auf die Kulturzentren zukommen.

 

Die Berechnung einer städtischen pro Kopf Förderung in der Anlage 1 der Vorlage sehe er nicht so gerne und halte sie auch in diesem Kontext für sehr unglücklich.

 

Herr Röspel hält die Besucherzahl von 82.000 für absolut erfreulich. Er bestätigt, die Kulturzentren seien in der Verplanung ihres Budgets frei.

Er bedankt sich bei den Zentren nicht nur für die inhaltliche Arbeit, sondern auch für die aktive Mitwirkung bei den Konsolidierungsmaßnahmen. Immerhin habe man eine Planungssicherheit bis zum Jahr 2016 erreicht und die Zuschüsse bis dahin gesichert. Daher könne man auch weiterhin auf gute kulturelle Arbeit der Freien Kulturzentren hoffen und dafür möchte er sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

Reduzieren

Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Bericht zur Förderung der Freien Kulturarbeit 2010 zur Kenntnis.

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 14

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage