29.09.2011 - 6 Bericht zur Förderung der Freien Kulturarbeit i...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 29.09.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- 41 Kulturbüro
- Bearbeitung:
- Angelika Josten
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Röspel begrüßt zunächst die anwesenden
Geschäftsführer der Kulturzentren.
Herr Klippert bedankt sich dafür, dass die Kulturzentren es
unter diesen erschwerten Bedingungen immer noch schaffen, ein so hochwertiges
Programm auf die Beine zu stellen. Zwischen den Zeilen der Sachberichte könne
man schon erkennen, dass die Einsparungen sehr wohl deutliche Auswirkungen
haben.
Gerade auf der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerseite
könne man sehen, wie die Mitarbeiter der Zentren mittlerweile von Tariferhöhungen
ausgeschlossen sind und die Aufrechterhaltung des Standards dort schon an
Selbstausbeutung grenzt. Er appelliert an alle, diese Tatsachen einmal mit auf
die Parteitage auf Landes- und Bundesebene zu nehmen, wenn es dort um die
Diskussionen über Schuldengrenzen der Kommunen gehe.
Herr Dücker möchte sich bei den Mitarbeitern der Zentren
für die sehr gute Arbeit bedanken.
Er regt an, den Mitgliedern, die nicht immer
dem KWA angehört haben, einmal wieder die Verträge in Kopie zukommen zu lassen.
Hier in der Vorlage sei zu lesen, dass die Zuschüsse nur für Personalkosten
verwendet werden. Nach seiner Erinnerung gebe es aber eine Regelung, die
besagt, dass die Zentren ihr Budget frei verplanen können. In den ersten
Verträgen wurde noch geregelt, dass die Zuschüsse für Personalkosten und für
Programmkosten verwendet werden sollen. In den Nachfolgeverträgen habe man den
Freien Kulturzentren bewusst mehr Budgetfreiheiten einräumen wollen.
Er hält es für bedauerlich, dass durch die
finanzielle Situation in Hagen immer wieder Einsparungen in diesem Bereich
vorgenommen werden mussten. Allerdings lasse sich feststellen, dass es den
Zentren immer wieder gelungen ist, durch Mitgliederwerbung und ehrenamtliche
Arbeit diese Lücken ziemlich gut auszugleichen und doch noch neue Impulse in
die einzelnen Stadtteile zu geben.
Vor kurzer Zeit habe er Gelegenheit gehabt, an
einem Gespräch mit dem Regierungspräsidenten teilzunehmen, diese Gespräche
seien für einen kulturinteressierten Menschen sehr deprimierend gewesen. Er
hoffe, dass in dieser Legislaturperiode nicht neu verhandelt werden müsse. Für
die darauffolgende Zeit sieht er eventuell Schwierigkeiten auf die
Kulturzentren zukommen.
Die Berechnung einer städtischen pro Kopf Förderung
in der Anlage 1 der Vorlage sehe er nicht so gerne und halte sie auch in diesem
Kontext für sehr unglücklich.
Herr Röspel hält die Besucherzahl von 82.000 für absolut
erfreulich. Er bestätigt, die Kulturzentren seien in der Verplanung ihres
Budgets frei.
Er bedankt sich bei den Zentren nicht nur für
die inhaltliche Arbeit, sondern auch für die aktive Mitwirkung bei den
Konsolidierungsmaßnahmen. Immerhin habe man eine Planungssicherheit bis zum
Jahr 2016 erreicht und die Zuschüsse bis dahin gesichert. Daher könne man auch
weiterhin auf gute kulturelle Arbeit der Freien Kulturzentren hoffen und dafür
möchte er sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Beteiligten herzlich bedanken.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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42 kB
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2
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55,5 kB
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50,5 kB
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4
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(wie Dokument)
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37 kB
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5
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(wie Dokument)
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28,9 kB
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