29.09.2011 - 1 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 29.09.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Röspel eröffnet die Sitzung und begrüßt herzlich alle
Anwesenden.
Er möchte die Tagesordnung um den TOP
„Schenkung eines Bildes des Hagener Künstlers Uwe Will“, Vorlage:
0880/2011, erweitern. Damit sind alle Anwesenden einverstanden. Die entsprechende
Vorlage wurde als Tischvorlage ausgelegt.
Herr Dr. Bleicher berichtet über die Teilnahme
des Kunstquartiers an dem RUHR.TOPCARD System ab 2012. Die RTC werde
seit einigen Jahren als erfolgreiches Binnenmarketinginstrument vertrieben,
2010 wurden insgesamt 88.000 RTC’s verkauft. Die Card kostet ca. 40 Euro
und gewährt dem Card-Inhaber einmal je Kalenderjahr freien Eintritt in die
Dauerausstellungen.
Das Ganze werde über den Verkaufserlös
refinanziert. Insgesamt könne das Kunstquartier damit einen positiven
Werbeeffekt erzielen. Durch Werbeformen wie Anzeigen, Verlagsbeilagen,
Verlosungen, werde das Kunstquartier über die Grenzen Hagens und des Ruhrgebietes
hinaus noch weiter bekannt gemacht.
Eine weitere Mitteilung von Herrn Dr.
Bleicher betrifft das Ergebnis der Theaterkonferenz, die seit Anfang
des Jahres dreimal getagt habe. Für die Stadt Hagen habe die Theaterkonferenz
folgendes Ergebnis gebracht:
Im Jahr 2011 werden das Theater und das
Philharmonische Orchester zusätzlich 329.000 € Landeszuschuss für die Betriebskosten
erhalten. Davon werden 247.000 € als Aufwuchs für die Theaterarbeit und 82.000
€ für die Orchesterarbeit zugewiesen. Davon ist ein Betrag von jeweils
25.000 € zweckgebunden für theater- bzw. orchesterpädagogische Arbeit,
also für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche bestimmt. Die bisherigen
Betriebskostenzuschüsse des Landes bleiben auf dem Finanzierungsniveau 2010
erhalten, ebenso die bisherigen zweckgebundenen Betriebskostenzuschüsse für das
Kinder- und Jugendtheater.
Insgesamt ergibt sich damit für 2011 ein
Landeszuschuss von 787.000 € für den Theaterbereich und 164.000 € für das Orchester, insgesamt
also ein Betrag von 951.000 €.
Die zusätzlichen Mittel sollen dem Theater und
dem Orchester direkt zukommen und das Ministerium geht davon aus, dass die
Stadt ihren aktuellen Zuschuss nicht kürzt.
Herr Bangrazi berichtet nun über den Sachstand der
Sanierung der Theaterfassaden.
Die Fassaden einschließlich der Fenster zur
Konkordia- und Elberfelderstraße wurden planmäßig bis zum Jubiläum fertig gestellt.
Eine Ausnahme bilden die Arbeiten an den Sandstein-Elementen. Nach Abbau des
Gerüstes habe man so umfangreiche Schäden festgestellt, dass die Arbeiten daran
erst nach den Feierlichkeiten stattfinden können.
Die Dacharbeiten wurden bis auf einen kleineren
Teilbereich im Innenhof ebenfalls beendet, die noch ausstehenden Fassaden- und
Dachflächen im Innenhof werden nach der Festwoche im Oktober bearbeitet.
Die Milly-Steeger-Skulpturen wurden eingehend
begutachtet und gesäubert, die Schädigungen waren jedoch größer als vermutet.
Dies habe dazu geführt, dass nun noch ein Sanierungskonzept erstellt werden
muss, das von den Denkmalbehörden begleitet und genehmigt werden muss. Die
Umsetzung dieser Sanierung soll dann in der Spielzeitpause 2012 erfolgen. Die
Skulpturen wurden vorerst gesichert und
mit einer Schutzschicht versehen, das Erscheinungsbild werde sich also später
noch ändern.
Zur Finanzsituation könne er noch sagen, dass
man deutlich unter den geschätzten Gesamtkosten bleiben werde. Der städtische
Eigenanteil müsse noch in diesem Jahr schlussgerechnet werden, für die Arbeiten
an den Skulpturen wird noch ein Teil der Sparkassenspenden zurückbehalten.
Herr Röspel möchte Herrn Bangrazi im Namen des
Ausschusses ein herzliches Dankeschön sagen, einmal sei die Fassade wirklich
gut gelungen und passe gut ins Bild. Außerdem sei die fristgerechte Herstellung
zu den Festlichkeiten sehr begrüßenswert, er bittet Herrn Bangrazi, auch
seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön auszurichten.
Herr Dr. Belgin hat allen anwesenden
Mitgliedern des KWA den gedruckten Jahresbericht 2009-2010 des Osthaus
Museums Hagen ausgehändigt. Es handelt sich um eine Art Geschäftsbericht,
der in dieser Form das erste Mal in der Geschichte dieser Institution vorgelegt
werden konnte. Er soll allen Interessierten Auskunft darüber geben, was das
Museum seit der Wiedereröffnung Mitte 2009 geleistet hat. Dieser Bericht wird zukünftig
im Zweijahresrhythmus erscheinen und wurde komplett von Freunden des Museums durch
Anzeigen finanziert. Der Bericht habe sehr viel Arbeit gekostet, aber Herr Dr.
Belgin ist sich sicher, dass die Aufmachung und der Inhalt dieses Berichtes der
Qualität der Arbeit entsprechen, die im Osthaus Museum geleistet wird.
Herr Röspel bedankt sich für den Bericht.
Herr Dr. Fischer teilt mit, der Galerie
Hagenring sei es gelungen, in der Partnerschaftsstadt Montlucon eine
Ausstellung zu organisieren, die vom 8. bis zum 29.09.2011 stattfinden wird.
Als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins begrüße er dies sehr. Ohne Sponsorenaktivitäten
der Stadt Hagen wäre diese Ausstellung nicht möglich gewesen. Er möchte gleich
an die Sprecher der Fraktionen eine Einladung verteilen, in diesem Falle werde
nicht traditionell eine Vernissage sondern eine Finissage unter Beteiligung des
dortigen Bürgermeisters gefeiert. Sollte Interesse bestehen, Montlucon einmal
kennenzulernen und die Finissage zu besuchen, so könne man sich mit ihm selbst
oder mit Frau Funke in Verbindung setzen.
