01.06.2011 - 8 Einführung der Ehrenamtskarte NRW in der Stadt ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Mook möchte zunächst ergänzen, dass sich seit der Erstellung der Vorlage die Zahl der Gemeinden, die die Ehrenamtskarte anbieten, von 98 auf 110 erhöht hat.

 

Weiter erläutert Herr Mook, man habe diese Vorlage nicht nur in den HFA gegeben, sondern auch in den Umwelt- und den Kultur- und Weiterbildungsausschuss, da diese Gremien sich auch mit Fragen der ehrenamtlichen Arbeit beschäftigen. Es gehe in erster Linie darum, noch einmal deutlich zu machen, welcher Gedanke hinter dieser Ehrenamtskarte steckt. Es gehe nicht um eine Art Rabatt, sondern darum, den vielen ehrenamtlich stark engagierten Hagener Bürgern auf diese Weise ein Dankeschön zu sagen.

In den letzten drei Jahren habe sich der Anteil von ehrenamtlich beschäftigten Mitarbeitern  bei der Verwaltung von 35 auf 190 erhöht, davon arbeiten 104 im kulturellen Bereich.

 

Herr Asbeck ist der Meinung, an sich sei es begrüßenswert, Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit zu zeigen, auf der anderen Seite dürfe man nicht verkennen, dass nicht unerheblicher Verwaltungsaufwand damit verbunden ist. Wenn er lese, wie viel dafür geleistet werden müsse, um diese Ehrenamtskarte zu erhalten, würde es ihn interessieren, wie viele Leute im Endeffekt dafür in Betracht kommen und ob sich der ganze Verwaltungsaufwand lohne. Möglicherweise werde ein unverhältnismäßiger Aufwand getrieben. Vielleicht könne man auch erst einmal abwarten, bis Zahlen von anderen Gemeinden, die sich schon an dem Verfahren beteiligen, vorliegen.

 

Herr Mook antwortet, der Anteil von 11.410 herausgegebenen Karten bei 110 Kommunen sei noch relativ gering. Allerdings hänge dies auch entscheidend davon ab, wie eine solche Sache beworben werde.

Der Aufwand gehe, sofern man erst einmal über das System verfüge, gegen Null. Der Aufwand liege eher bei demjenigen, der die Karte beantrage, sowie bei den Freiwilligen Zentralen. Zudem werde die Karte immer nur für ein Jahr vergeben, danach müsse der Antragsteller erneut die geleisteten Stunden nachweisen.

 

Frau Bartscher fragt, ob auch der Bereich der Jugendarbeit enthalten sei.

 

Herr Mook antwortet, es sei jeder Bereich enthalten, die einzige Ausnahme sei die Pflege Angehöriger. Hierüber könne man sicherlich auch diskutieren, aber es sei definiert, dass dieser Bereich eben nicht dazu gehöre.

 

Herr Röspel fragt, durch wen die Akquise betrieben wird.

 

Herr Mook antwortet, die Akquise werde durch die jeweiligen Partner betrieben, es gebe bereits sieben Partner, die sich bereit erklärt haben, die Ehrenamtskarte zu unterstützen.

Man lege großen Wert darauf, möglichst auch durch persönliche Akquise des Herrn Oberbürgermeisters nicht nur die bisher üblichen sondern auch private Partner zu erreichen.

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Beschluss:

1.      Der Rat der Stadt Hagen beschließt die Einführung der Ehrenamtskarte NRW in Hagen. Angestrebt wird die Einführung zum 01.01.2012.

 

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, kurzfristig die zur Einführung der Ehrenamtskarte NRW in Hagen erforderliche Vereinbarung mit dem Land Nordhein-Westfalen abzuschließen.

 

3.      Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat vor der Umsetzung das abschließende Hagener Konzept der Ehrenamtskarte NRW vorzustellen.

 

Vorstellung des Konzepts: 15.12.2011

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 15

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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Anlagen zur Vorlage