01.06.2011 - 8 Einführung der Ehrenamtskarte NRW in der Stadt ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 01.06.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Fachbereich des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Gesine Specht
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Mook möchte zunächst
ergänzen, dass sich seit der Erstellung der Vorlage die Zahl der Gemeinden, die
die Ehrenamtskarte anbieten, von 98 auf 110 erhöht hat.
Weiter erläutert Herr Mook, man habe diese Vorlage nicht nur in
den HFA gegeben, sondern auch in den Umwelt- und den Kultur- und
Weiterbildungsausschuss, da diese Gremien sich auch mit Fragen der ehrenamtlichen
Arbeit beschäftigen. Es gehe in erster Linie darum, noch einmal deutlich zu
machen, welcher Gedanke hinter dieser Ehrenamtskarte steckt. Es gehe nicht um
eine Art Rabatt, sondern darum, den vielen ehrenamtlich stark engagierten
Hagener Bürgern auf diese Weise ein Dankeschön zu sagen.
In den letzten drei Jahren habe sich der Anteil von ehrenamtlich
beschäftigten Mitarbeitern bei der
Verwaltung von 35 auf 190 erhöht, davon arbeiten 104 im kulturellen Bereich.
Herr Asbeck ist der
Meinung, an sich sei es begrüßenswert, Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit zu
zeigen, auf der anderen Seite dürfe man nicht verkennen, dass nicht unerheblicher
Verwaltungsaufwand damit verbunden ist. Wenn er lese, wie viel dafür geleistet
werden müsse, um diese Ehrenamtskarte zu erhalten, würde es ihn interessieren, wie
viele Leute im Endeffekt dafür in Betracht kommen und ob sich der ganze Verwaltungsaufwand
lohne. Möglicherweise werde ein unverhältnismäßiger Aufwand getrieben.
Vielleicht könne man auch erst einmal abwarten, bis Zahlen von anderen Gemeinden,
die sich schon an dem Verfahren beteiligen, vorliegen.
Herr Mook antwortet, der
Anteil von 11.410 herausgegebenen Karten bei 110 Kommunen sei noch relativ
gering. Allerdings hänge dies auch entscheidend davon ab, wie eine solche Sache
beworben werde.
Der Aufwand gehe, sofern man erst einmal über das System verfüge, gegen
Null. Der Aufwand liege eher bei demjenigen, der die Karte beantrage, sowie bei
den Freiwilligen Zentralen. Zudem werde die Karte immer nur für ein Jahr
vergeben, danach müsse der Antragsteller erneut die geleisteten Stunden
nachweisen.
Frau Bartscher fragt, ob
auch der Bereich der Jugendarbeit enthalten sei.
Herr Mook antwortet, es
sei jeder Bereich enthalten, die einzige Ausnahme sei die Pflege Angehöriger.
Hierüber könne man sicherlich auch diskutieren, aber es sei definiert, dass
dieser Bereich eben nicht dazu gehöre.
Herr Röspel fragt, durch
wen die Akquise betrieben wird.
Herr Mook antwortet, die
Akquise werde durch die jeweiligen Partner betrieben, es gebe bereits sieben
Partner, die sich bereit erklärt haben, die Ehrenamtskarte zu unterstützen.
Man lege großen Wert darauf, möglichst auch durch persönliche Akquise des
Herrn Oberbürgermeisters nicht nur die bisher üblichen sondern auch private
Partner zu erreichen.
Beschluss:
1. Der Rat der Stadt Hagen beschließt die Einführung der Ehrenamtskarte NRW in Hagen. Angestrebt wird die Einführung zum 01.01.2012.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, kurzfristig die zur Einführung der Ehrenamtskarte NRW in Hagen erforderliche Vereinbarung mit dem Land Nordhein-Westfalen abzuschließen.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat vor der Umsetzung das abschließende Hagener Konzept der Ehrenamtskarte NRW vorzustellen.
Vorstellung des Konzepts: 15.12.2011
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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13 kB
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