24.03.2011 - 10 Neues Konzept für die Stadtteilbüchereien in Ha...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Asbeck erwähnt zwei Punkte, die ihm nicht behagen. Das hier vorgelegte Konzept nenne als Ort der Unterbringung der Stadtteilbücherei Haspe das Torhaus Haspe. Die Verwaltung sei beauftragt worden, auch andere Alternativen zu untersuchen. Er könne sich nicht vorstellen, dass ein Neubau kostengünstiger sei, als vorhandene Möglichkeiten in Schulen oder anderen öffentlichen Gebäuden.

Der andere Punkt betreffe die Arbeit der Ehrenamtlichen, er könne nicht nachvollziehen, warum die ehrenamtlichen Mitarbeiter nur für Hintergrundarbeiten eingesetzt werden sollen. Nach seiner Auffassung können die Ehrenamtlichen die Verwaltungsmitarbeiter auch in der Ausleihe und bei anderen Aufgaben entlasten. Insofern könne man den Personalbedarf in solchen Bereichen senken und die Öffnungszeiten auch ohne den Einsatz weiterer Verwaltungskräfte erhalten.

Gerade in Hohenlimburg bestehe sicherlich die Bereitschaft, insgesamt weitere Bedarfe abzudecken und auch in Haspe seien bestimmt Leute bereit, solche Arbeiten zu übernehmen.

 

Er bittet die Verwaltung noch einmal, auch andere Alternativen als das Torhaus zu untersuchen und es sei auch einmal an der Zeit, mit konkreteren Zahlen zu arbeiten.

 

Herr Söhnchen stellt fest, auch seine Fraktion habe diese Vorlage zur Kenntnis genommen, wie es ja auch dem Beschlussvorschlag entspreche. Über die Beratungsfolge sei man jedoch dann ins Stocken geraten, denn die Meinung der Bezirksvertretungen sei sehr wichtig, möglicherweise käme man durch deren Meinungen noch einmal zu anderen Gewichtungen. Er kenne den Terminplan jetzt nicht genau, möglicherweise könne sich der KWA noch einmal nach den Sitzungen der BV’s mit diesem Thema befassen.

 

Außerdem sei aufgefallen, dass die Konsolidierung für die beiden Außenstellen für 2013/2014 angestrebt wurde, auf der letzten Seite der Vorlage heiße es aber, dass bereits ab Sommer 2011 Vakanzen in der Hauptstelle entstehen. Man wisse, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hohenlimburg bereits ganz gut aufgestellt seien, in Haspe sei das aber noch nicht der Fall. Es werde für Haspe wohl nicht möglich sein, die Dinge bereits bis zum Sommer 2011 zu organisieren.

 

Herr Röspel sieht noch Gesprächsbedarf mit den BV’s und dem Förderverein bezüglich  der Alternativen zu den Öffnungszeiten. Er ist der Meinung, dass eine 5-wöchige Schließungszeit innerhalb der Sommerferien gar nicht machbar ist, denn gerade in dieser Ferienzeit streben viele Jugendliche in die Bücherei, um Ausleihen zu tätigen. Daher sei er mit einer Schließung der Büchereien in den Ferien auch nicht einverstanden.

 

Herr Klippert ist der gleichen Meinung, die Schließung der Büchereien innerhalb der Sommerferien sei fatal.

Die Vorlage mache aber auch sichtbar, welche gravierenden Auswirkungen der Kürzungswahn innerhalb der Stadt mittlerweile habe. Er teile die Auffassung nicht, dass noch mehr Arbeiten von  Ehrenamtlichen übernommen werden sollen.

Er frage sich bei dem Personalkonzept in dieser Vorlage, wie das Ganze eigentlich im Urlaubs- und Krankheitsfall laufen solle. Bei nur noch einer Stelle pro Stadtteilbücherei sei es ihm schleierhaft, wie der ordnungsgemäße Betrieb geregelt werden solle.

 

Wenn man die Standorte günstiger halten wolle, bedeute das meistens auch, dass sie kleiner werden. Er frage sich, ob in diesem Fall auch die Medien eingestampft werden sollen, das Ganze stimme ihn bedenklich.

 

In der Vorlage heiße es ferner, der Umfang der Programmarbeit sei abhängig von der Personalkapazität und diese Leistungen würden in der Stadtbücherei auf der Springe  bereits jetzt schon rationiert. Den Begriff „rationiert“ in Bezug auf Bildung findet er unerträglich. Er frage sich, wie die Bildungspädagogik unter solchen Umständen überhaupt noch gewährleistet werden soll. Dazu hätte er auch noch einige andere Fragen, insofern sehe er es auch so, dass der KWA nach den Beratungen in den BV’s noch einmal gefragt sei.

 

Herr Röspel schlägt vor, die Vorlage im Juni noch einmal zu behandeln.

 

Herr Becker nimmt die Fragen gerne auf, zum Formalen wolle er aber sagen, dass mit dieser Vorlage der Sachstand der aktuellen Diskussion auch mit dem Förderverein dargestellt werden sollte. Deshalb stehe im letzten Satz der Vorlage, dass für Mai eine Beschlussvorlage vorgesehen ist. Man wolle sich nicht mit dieser Berichtsvorlage vom KWA absegnen lassen, dass alles so 1 : 1 umgesetzt werden soll, wie es hier steht, sondern die Vorlage hatte die Funktion, dem KWA die aktuellen Diskussionen zur Kenntnis zu geben. Natürlich werde man die Meinungen und Anregungen des KWA mit auf den Weg nehmen.

 

Herr Röspel bittet Herrn Becker, die kritischen Äußerungen zum Torhaus und zu den Öffnungszeiten innerhalb der Sommerferien mit in die weiteren Gespräche auch mit den Bezirksvertretungen zu nehmen, Herr Eschenbach sei ja auch heute hier und habe die Anregungen gehört.

Die angekündigte neue Vorlage müsste dann spätestens am 1.6.2011 im KWA beraten und beschlossen werden.

 

 

 

 

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss und die Bezirksvertretungen Hohenlimburg und Haspe nehmen die Berichtsvorlage „Neues Konzept für die Stadtteilbücherereien in Haspe und Hohenlimburg“ zur Kenntnis.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 14

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0