03.11.2004 - 5.1 "Schnelle Eingreif-Truppe" für Sauberkeit in de...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 03.11.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Anm. der
Schriftführerin: Zu diesem TOP liegt eine Stellungnahme von 67 aus (s. Anlage
1).
Frau Sauerwein
spricht sich gegen den Antrag aus, da in dieser Hinsicht noch eine Menge
Vorarbeit zu leisten sei. Zudem solle das Hauptziel von Hartz IV sein, die Arbeitslosen
in den 1. Arbeitsmarkt zu integrieren. Wenn Arbeiten zum Gemeinwohl auf diese
Art erledigt würden, wäre von staatlicher Seite für diese Dinge immer weniger
Geld da.
Herr Leisten
erklärt, die Verwaltung solle hierzu im Dezember berichten. Er sei erfreut,
dass hier, wie aus der Tischvorlage ersichtlich, in die richtige Richtung
gearbeitet werde. Die Angelegenheit werde im Dezember weiter diskutiert.
Herr Palsherm
meint, dies dürfe nicht dazu führen, dass noch mehr Arbeitsplätze verloren
gehen. Parkplätze von Schulen und Sportstätten sollten mit in das Konzept aufgenommen
werden.
Herr
Sondermeyer sieht ähnliche Probleme wie Frau Sauerwein. Ihm fehle die Beteiligung
der jungen Menschen. Fördern sei auch ein Kernpunkt von Hartz IV. Es sollte
sich daher auch um sinnvolle Beschäftigung handeln.
Herr Arnusch
schließt sich ebenfalls Frau Sauerwein an. Aufgaben, die früher noch bei der
Stadt lagen, sollten nicht auf die andere Seite gezogen werden.
Herr Neimeier
meint, man solle sich von dem Grundsatz leiten lassen, dass jede Beschäftigung
für arbeitslose Jugendliche besser sei als keine.
Herr Dr.
Schmidt ergänzt, Ziel sei es, Arbeitslose fit zu machen für den 1.
Arbeitsmarkt. Es gehe hier um ca. 10.400 Fälle und eine summe von 21 Mio.
€. Es müsse darauf geachtet werden, und dafür werde es einen Beirat
geben, dass keine weitren Arbeitsplätze weggenommen würden.
Herr Leisten
glaubt auch, dass man eine klare Abgrenzung nie hinbekommen werde. Wenn Geld da
sei, müsse die Kommune die Aufgaben auch wieder übernehmen.
Nach weiteren
Beiträgen von Herrn Eschenbach, Herrn Arnusch und Herrn Sondermeyer wird der
TOP von Herrn Hulvershorn mit dem Hinweis auf das zu erwartende Konzept der
Verwaltung abgeschlossen.
