27.01.2011 - 10 Emil Schumacher Museum - Ausblick auf das Jahr ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 27.01.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Röspel begrüßt Herrn
Lotz in seiner neuen Funktion herzlich in dieser Sitzung des KWA.
Herr Lotz bedankt sich für
die Einladung und berichtet, dass das Ausstellungsprogramm des Emil Schumacher Museums im Vergleich zu
den ersten eineinhalb Jahren im kommenden Jahr reduziert sein wird.
Eine sehr wichtige Aufgabe für das neue Jahr werde sein, das Archiv aus
dem alten Lager in das neue Haus zu übertragen.
Was das Programm des Hauses betreffe, werde es am 17. Februar eine
Ausstellungseröffnung geben. Innerhalb dieser Ausstellung werde es eine kleine
Sonderausstellung zum Buch Genesis geben, die bis zum 19.06.2010 gezeigt wird.
Danach seien immer wieder wechselnde Ausstellungen innerhalb des Hauses geplant.
Für den Spätsommer oder den Herbst plane man eine Gegenüberstellung
amerikanischer Kunst mit den Werken Emil Schumachers.
Herr Söhnchen bedankt sich
bei Herrn Lotz für die Vorstellung der geplanten Aktivitäten. Er betont,
in den letzten eineinhalb Jahren sei sehr viel Positives innerhalb des Emil
Schumacher Museums zu verzeichnen gewesen. Er bittet Herrn Lotz, mit in
die Stiftung zu nehmen, möglichst von Zeit zu Zeit an das große Programm des
Emil Schumacher Museums anzuknüpfen. Vielleicht könne es ja auch weiterhin das
eine oder andere größere „Schmankerl“ geben.
Herr Lotz betont,
selbstverständlich solle es nicht in den nächsten Jahren immer nur ein relativ
kleines Programm geben. Es werde Jahre mit mehr Ausstellungen geben aber auch Jahre
mit reduzierten Ausstellungen. Die Ausstellungen in der Vergangenheit wurden
von der Emil Schumacher Stiftung allein finanziert, was nicht einfach gewesen sei.
Im Jahr 2012 werde es aus Anlass des 100. Geburtstages von Emil Schumacher
eine besondere Ausstellung geben, aber auch verschiedene andere Aktivitäten,
durch die man überregional Aufmerksamkeit erlangen wolle.
Er bittet, dem Haus und seiner Person selbst eine Chance zu geben, die
Dinge nach dem Ausscheiden von Herrn Dr. Klar neu zu entwickeln.
Herr Asbeck möchte
festhalten, die Zeit nach der Eröffnung des Emil Schumacher Museums habe für
Hagen Herausragendes gebracht und eine sehr weite Ausstrahlung gehabt. Das
Museum habe sich bereits einen großen Namen auch über die Landesgrenzen hinaus
gemacht. Gerade die Ausstellung „Verwandte Seelen“ sei etwas ganz Besonderes
gewesen, solche Ausstellungen seien aber auch sehr teuer.
Es sei nicht zu befürchten, dass das Emil Schumacher Museum in der
Versenkung verschwinden könnte, nur weil man möglicherweise ein Jahr lang etwas
gedämpfter agieren werde. Im Jubiläumsjahr werde man sicher auch überregional
wieder stärker in das Bewusstsein der Kunstfreunde treten können.
Herr Lotz erinnert, man
sei als Kunstquartier angetreten und als solches bieten beide Häuser gemeinsam
regelmäßig wechselnde Ausstellungen und eine Menge weiterer Veranstaltungen. Es
sei nötig, das Ensemble insgesamt zu betrachten und nicht voneinander getrennt.
Herr Dr. Bleicher
bestätigt, es werde das Kunstquartier insgesamt wahrgenommen und nicht eines
der beiden Museen für sich. In den letzten beiden Jahren habe man auf beiden
Seiten ganz herausragende Ausstellungen gehabt und es sei natürlich wünschenswert,
diesen Erfolg der Anfangszeit zu erhalten. Darum müssen sich beide Museen gleichermaßen
bemühen. Er hofft, dass die Erwartungen, die in das Kunstquartier gesetzt wurden,
auch weiterhin erfüllt werden können.
Er ist erfreut, dass die Besucherzahlen heute vorliegen und er bittet Frau
Dr. Schulte etwas dazu zu sagen.
Frau Dr. Schulte berichtet,
im Jahr 2010 habe man 41.138 zahlende Besucher gehabt.
Dazu kommen 800 Besucher der Extraschicht, 1000 Besucher der Langen
Museumsnacht, rund 1000 Schüler der Collection Tours und mehrere Hagener Schulen,
die das Kunstquartier besuchten. Genaue Zahlen hierfür liegen noch nicht vor.
Hinzurechnen müsse man in jedem Fall auch die Besucher der
Sonderveranstaltungen bei Ausstellungseröffnungen, die das Quartier entgeltfrei besucht haben. So komme man auf gut 50.000 Besucher im vergangenen Jahr, was die
Erwartungen weit übertroffen habe.
Ergänzen kann sie noch, dass allein die Ausstellungen „Nolde“
und „Flacons“ 11.000 Besucher angezogen haben.
Herr Röspel begrüßt sehr,
dass diese sehr erfreulichen Besucherzahlen heute noch hier in der Sitzung bekannt
gegeben werden konnten.
