27.01.2011 - 3 Annahme der Schenkung der Skulptur "RONDELL" du...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Röspel begrüßt Frau Wiesborn, die Geschäftsführerin der Stiftung Kunst- Kultur- und Soziales der Sparda-Bank West.

 

Frau Wiesborn berichtet, ihre Stiftung verleihe diesen Kunstpreis seit 2006. Dieses Jahr sei vom Vorstand und der Geschäftsführung entschieden worden, den Kunstpreis 2011 der Stadt Hagen zu schenken, da man in Hagen mit zwei Geschäftsstellen und der Beteiligung an mehreren Kunstprojekten sehr gut vertreten sei.

 

Mit den teilnehmenden Künstlern des Wettbewerbs wurden bei einem Ortstermin intensive Gespräche über die Historie der Stadt Hagen und den infrage kommenden Standort des Kunstwerkes geführt. Die Jury entschied sich in der Sitzung im November 2010 für  die Skulptur „Rondell“ von Raimund Kummer.

Frau Wiesborn hat ein Modell der Skulptur zur Ansicht mitgebracht.

 

Herr Söhnchen bedankt sich bei Frau Wiesborn und bittet sie, den Dank für die Schenkung auch an die Sparda- Bank weiterzugeben.

Bei der derzeitigen Finanzlage der Stadt müsse man aber auch die Folgekosten eines solchen Kunstwerkes berücksichtigen. Er bittet daher, noch einmal  näher auf Fragen wie die Taubenproblematik, die Stromversorgung und die Statik einzugehen.

 

Herr Mook berichtet ergänzend zur Vorlage, dass die Befestigung dieser Skulptur an den denkmalgeschützten Gebäuden nach Rücksprache mit dem Bauordnungsamt keine statischen und technischen Probleme mit sich bringe. Auch die untere Denkmalschutzbehörde sehe keine Probleme, allerdings werde die denkmalschutzrechtliche Zustimmung erst gegeben, wenn die Statikberechnungen vorliegen.

Die Rettungswege seien vorab von der Feuerwehr begutachtet und als unproblematisch erachtet worden.

Es gebe weiterhin die Zusage des Künstlers, das „Rondell“ taubensicher zu gestalten, derzeit werden zwei Varianten geprüft, die den Wert des Kunstwerkes nicht beeinträchtigen werden.

Zu den Folgekosten könne er sagen, dass die Anbringung und die Statik incl. aller vorbereitender Arbeiten im Auftragsvolumen des Künstlers enthalten seien.

Die Kosten für Strom und Reinigung habe man verwaltungsintern ermitteln lassen, die Stromkosten belaufen sich auf ca. 57.- € pro Jahr. Die Kosten für die Reinigung betragen ca. 800.- € bis 1.000.- € pro Jahr, wobei ein Sponsor gefunden wurde, der sich verpflichtet habe, der Stadt diese Summe ohne ein zeitliches Limit zur Verfügung zu stellen.

 

Herr Asbeck hält es grundsätzlich für eine Ehre für die Stadt Hagen, ein solches Kunstwerk und einen solch namhaften Betrag gespendet zu bekommen. Mit dem Projekt selbst habe er aber wegen des Eingriffs in die Gesamtarchitektur des Platzes Bedenken.

Er bittet, eine eingehende Untersuchung eines Statikers voranzustellen, damit mögliche Gefährdungen ausgeschlossen werden können. Die Verwaltung solle auch aufgrund der Größe des Kunstwerkes sehr sorgfältig die Machbarkeit der Befestigung überprüfen.

Dennoch wolle er sich bei der Sparda – Bank herzlich für die Schenkung bedanken.

 

Herr Röspel geht davon aus, dass alle Beteiligten diese hier angesprochenen Prüfungen mit größter Umsicht durchführen werden.

 

Das wird von Herrn Mook bestätigt, er sichert zu, mit der von Herrn Asbeck eingeforderten Sorgfalt vorzugehen.

 

Frau Wiesborn fügt noch ein paar Worte zur Qualifikation des Künstlers an und betont, es liege in dessen eigenem Interesse, eine entsprechend große Sorgfaltspflicht zu wahren. Auch die Sparda-Bank selbst werde den Prozess mit allen Beteiligten intensiv begleiten.

 

Herr Röspel bedankt sich bei Frau Wiesborn für die Schenkung, die man gerne entgegen nehme. Es werde alles dafür getan, einen würdigen Platz für die Skulptur zu finden.

 

Frau Wiesborn möchte unter dem Vorbehalt, dass der Rat der Stadt Hagen der Schenkung zustimmt, vorab zu einem kleinen Bürgerfest im Sommer einladen. Dies werde gemeinsam mit der Stadt organisiert, die Kosten dafür werden von der Sparda-Bank übernommen.

 

 

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen wie folgt zu beschließen:

 

Der Rat der Stadt Hagen nimmt die Schenkung der Skulptur „RONDELL“ im Wert von 100.000 EURO mit Dank an.

 

Die Umsetzung des Beschlusses erfolgt bis 30.09.2011.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 14

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 1

 

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Anlagen zur Vorlage