20.09.2011 - 8 Bildungs- und Teilhabepaket - Einrichtung von S...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 20.09.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Goldbach erläutert
die Vorlage und weist in diesem Zusammenhang auf die ausgelegte Tischvorlage
hin (siehe Anlage zu TOP 8).
Auf die Frage von Herr Grzeschista nach einer möglichen
Erweiterung erklärt Herr Goldbach, dass es in Hagen nicht das Ziel sei,
Schulsozialarbeit flächendeckend einzuführen. Zielsetzung des Bildungs- und
Teilhabepaketes sei es, Schwerpunkte zu bilden. Das habe man umgesetzt.
Herr Strüwer bemängelt,
dass die Thematik nicht im Vorfeld mit der Politik erörtert worden sei. Wenn es
um die Auswahl der Schulen, der Träger und der Stadtbezirke gehe, wäre es gut
gewesen, die Politik vorher mit einzubinden und den Jugendhilfeausschuss früher
mit einzubeziehen.
Herr Losch macht deutlich,
dass er sich für Haspe ein paar mehr Sozialarbeiterstellen gewünscht hätte. Sei
die Schulentwicklungsplanung hier bereits berücksichtigt? Er fragt, wer diese
Stellen ausübe. Fielen dafür Lehrerstellen weg?
Frau Köppen erklärt, dass
ihr die Vorlage sehr gut gefallen habe. Die Netzwerkstruktur sei gut
rausgestellt und das Geld gut eingesetzt.
Herr Reinke geht davon
aus, dass die Stellen befristet sein, da die Finanzierung ja nur bis 2013
gesichert sei.
Frau Helling möchte
wissen, ob man die 1,3 Millionen € zweckgebunden für Schulsozialarbeit
bekomme. Was habe sie unter städtischen Personalkosten zu verstehen?
Herr Goldbach antwortet
Herrn Losch, dass die Sozialarbeiter der Zielgruppe folgten. Die
Schulentwicklungsplanung habe noch nicht berücksichtigt werden können. Er sei
aber optimistisch, dass man hier zu vernünftigen Lösungen komme.
Zu dem Stadtteil Haspe macht er deutlich, dass das damit zu tun habe, wie
man die Prioritäten gewichtet habe. Die Hauptschule Heubing sei nicht
berücksichtigt worden.
Es handele sich um reine Sozialarbeiterstellen, die durch eine Erhöhung
des Anteils des Bundes an den Kosten der Unterkunft in Höhe von 2,8 %
finanziert würden. Die Stellen würden zeitgleich intern und extern befristet
ausgeschrieben. Das Anforderungsprofil sei „Schulsozialarbeiter“.
Herr Fischer hält die
Auswahl der Schulen für eine runde Sache. Schade fände er, dass OGS-Trägerschaft
und Schulsozialarbeit gar nicht möglich
sei.
Herr Strüwer hält diese
Entwicklung für einen Meilenstein. Man habe die Möglichkeit, in diesem enorm
wichtigen Bereich 19 Mitarbeiter einzubringen. Er sei gespannt, welche
Ergebnisse sich einstellten. Er dankt den Trägern für ihr Engagement.
Er stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
Beschluss:
- Die Einrichtung
von Schulsozialarbeit in Hagen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes
wird für den Zeitraum der Refinanzierung durch Bundesmittel (derzeit 31.12.2013) beschlossen.
- Die
Transferaufwendungen sowie die Personal- und Sachkosten werden für die
Haushaltsplanung 2012 / 2013 berücksichtigt.
- Mit den freien
Trägern werden –wie dargestellt – Leistungsvereinbarungen
abgeschlossen.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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Anlagen
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