11.05.2011 - 7 Bericht über die Umsetzung des Bildungs- und Te...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 11.05.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Steuber berichtet,
dass Herr Dr. Brauers vom Oberbürgermeister als Koordinator zur Umsetzung des
Bildungs- und Teilhabepaketes in Hagen eingesetzt worden.
Herr Dr. Brauers berichtet über die Umsetzung des Bildungs- und
Teilhabepaketes in Hagen.
Herr Fischer fragt, ob
eine Antragstellung pro Kind für alle Bereiche möglich sei oder ob pro Bereich
ein eigener Antrag gestellt werden müsse.
Außerdem habe er den Eindruck, dass der bürokratische Aufwand für die
Betroffenen sehr hoch sei. Das könne sich als Hemmschuh erweisen.
Herr Gebauer stimmt den
Ausführungen von Herrn Fischer zu. Die Betroffenen wüssten nicht, an wen sie
sich wenden sollten. Er sei selber ins Internet gegangen, habe aber dazu keine
Informationen finden können. Die Zugänge und Wege seien vielen Betroffenen noch
nicht klar. Außerdem müsse seines
Erachtens auch eine Werbung für die Antragsstellung erfolgen.
Herr Dr. Brauers bejaht
die Frage von Herrn Fischer, ob eine Antragsstellung im Block möglich sei. Die
Vermutung, dass es sich um eine hohe bürokratische Hürde handele, habe er vor
ein paar Wochen auch gehabt. Das habe sich aber nicht bestätigt. Gerade im
Bereich der Mittagsspeisung im Kindertagesstättenbereich sei eine Abwicklung
sehr unkompliziert. Man werde sich bemühen,
im Bereich der Schule ein ähnliches System aufzubauen. Man werde die
gesetzten Spielräume total ausschöpfen.
Die Antragswege seien noch nicht im Internet zu finden. Diese seien erst
seit ein paar Tagen bekannt. Es gebe zwei Stellen, bei denen die Anträge
gestellt werden könnten. Das sei einmal im Jobcenter und im Fachbereich Jugend
& Soziales. Im Jobcenter sei jeder Leistungssachbearbeiter dafür zuständig.
Im Fachbereich Jugend & Soziales werde es erst einmal ein bis zwei neue
Mitarbeiter geben. Einer davon werde in der Abteilung von Herr Fiedler die
Anträge entgegennehmen.
Herr Feldhaus ergänzt,
dass auch er den Eindruck habe, dass der Zugang zu Antragsformularen zum
Beispiel im Märkischen Kreis besser geregelt sei. Man habe dort die
Möglichkeit, das Antragsformular aufzurufen. Er empfehle, sich daran zu
orientieren, da er das Angebot als sehr professionell und einfach zu handhaben
empfunden habe.
Herr Buddeberg ist der
Meinung, dass es sehr wichtig sei, dass die Betroffenen zu informieren und dass
man dabei verschiedene Wege einschlagen solle.
Herr Steuber merkt dazu
an, dass man eventuell auch am 21. Mai in der Volme-Galerie Gelegenheit haben
werde, einen Stand zu diesem Thema zu präsentieren. Die Empfehlungen würden
bereits berücksichtigt und er könne zusagen, dass man in der nächsten Woche im
Internet eine Präsentation dazu finden werde. Die Zuständigkeiten seien erst
vor wenigen Tagen getroffen worden. Es werde auch Broschüren zu dem Thema
geben.
Man werde die relevanten Organisationen in Hagen mit einbeziehen, damit
diese in der Lagen seien, die Information an die Betroffenen weiterzugeben.
Frau Burghardt möchte
wissen, ob ein solcher Antrag in jedem Fall persönlich abgegeben werden müsse.
Herr Dr. Brauers
antwortet, dass ein solcher Antrag natürlich auch per Post oder Abgabe an der
Infotheke oder per Einwurf in den städtischen Briefkasten weitergeleitet werden
könne, wenn kein Beratungsbedarf bestehe. Es gebe allerdings auch Leistungen,
die unabhängig von einem Antrag gewährt würden zum Beispiel das Schulpaket, das
man als einmalige Beihilfe ausgezahlt bekomme, wenn man im Leistungsbezug sei.
Herr Fischer nimmt Bezug
auf die gemachte Aussage, dass Mehraufwendungen bei Kommunen zu Mehreinnahmen
führten. Er möchte wissen, wie es sich dann bei Mehraufwendungen bei freien
Trägern verhalte. Würden diese dann auch berücksichtigt?
Herr Dr. Brauers
antwortet, dass diese Dinge noch zu klären seien, wenn man die gemeinsamen
Regularien für die Kita- oder Schulspeisung bespreche. Er bäte dann, den
entstehenden Verwaltungsaufwand der Träger zur Sprache zu bringen.
Herr Strüwer erklärt, dass
das alles wichtige Hinweise aus der Praxis seien. Er habe gerade erfahren, dass
auch die Bürgerämter mit einbezogen werden sollten, damit die Antragssteller
kürzere Wege hätten. Auch über Radio Hagen könne man einen großen Teil der
Betroffenen erreichen.
Dieser Tagesordnungspunkt werde auch in der nächsten Sitzung des
Jugendhilfeausschusses auf der Tagesordnung stehen.
