11.05.2011 - 2 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Herr Steuber weist auf eine zweite Veranstaltung innerhalb der Kampagne „Jugendämter Deutschlands stellen sich vor“ am 21.05.2011 von 10.00 – 19.00 Uhr in der Volme-Galerie Hagen hin. Die erste Veranstaltung habe am Samstag im Kinder- und Jugendpark Haspe in Form eines Europafestes stattgefunden.

 

Herr Strüwer ist der Meinung, dass Jugendämter hervorragende Arbeit leisteten in allen Bereichen von Kinder- und Jugend- und Familienpolitik und bedauert es, dass diese oft unter einem negativen Image leiden würden. Er dankt der Verwaltung für ihr Engagement.

 

Herr Goldbach berichtet, dass man aus der Konsolidierung heraus den Auftrag gehabt habe, ein Konzept zu entwickeln, wie die Fortführung der Bezirksjugendräte zukünftig auch mit verminderten Ressourcen möglich sei. Dazu habe man ein Planungstreffen  mit den freien Trägern durchgeführt. Man sei gemeinsam zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen. Er richtet seinen Dank an die beteiligten freien Träger.

 

Weiterhin habe man das Problem, dass durch die Reduzierung des kommunalen Jugendeinrichtungen und des dortigen Personals auch bei Durchführung der Ferienprogramme weniger Personal zur Verfügung stünde. Dadurch könne der Standard aus den Vorjahren nicht aufrecht erhalten bleiben. Auch in diesem Bereich habe man eine gemeinsame Lösung mit den freien Trägern gefunden. Man habe sich darauf verständigt, das Produkt zukünftig gemeinsam weiterzuentwickeln.

 

Man sei weiterhin in der Ausfinanzierungsphase des Programms „Vielfalt fördern“ ect. in diesem Jahr mit einem Betrag in Höhe von 40.000 €. Überraschend sei man aufgefordert worden, einen Aufstockungsantrag über 25.000 € zu stellen. Man sei sehr optimistisch, dass man diese Mittel am Ende auch akquirieren könne.

 

Man habe Sorge, was die Nutzung der Spielplätze angehe. Es gebe im Quartier im Wohngebiet Fley Anwohnerbeschwerden. Man wolle in diesem Zusammenhang gern mal in einer Sitzung des Unterausschusses einen Entwurf einer Spielplatzsatzung einreichen, um darüber zu diskutieren. Es gebe einige Städte, die solche Satzungen hätten.

 

Herr Strüwer erklärt dazu, dass der Jugendhilfeausschuss zu dieser Problematik immer einen klaren Standpunkt gehabt habe. Man nehme die Anregungen und Beschwerden der Anwohner ernst, aber der Erlebnisbedarf und der Bewegungsdrang der Kinder stünden klar im Vordergrund. Außerdem hoffe man auf eine grundsätzliche Regelung auf Bundesebene.

 

Herr Fischer lädt am 28.05.2011 zum „Vielfalt tut gut Festival“ vor dem Allerwelthaus ein. Außerdem habe die evangelische Jugend zusammen mit den Betreibern des Elbersgeländes einen Antrag für ein Projekt mit dem Namen „Zirkus und Kletterhalle„ gestellt. Inzwischen habe dazu ein Treffen mit der Bezirksregierung im Blick auf die Förderung „Stadtumbau West“ stattgefunden. Man werde nun als Antragsteller eine Förderung erhalten. Das Gesamtvolumen der Maßnahme mit dem Aus- und Umbau belaufe sich auf 1,3 Millionen €. Die Förderung liege bei ca. 500.000 €. Der städtische Eigenanteil werde durch die Betreiber des Elbersgeländes gestellt. Dieses Projekt werde in der nächsten Bezirksvertretung Mitte vorgestellt. Man sei als  evangelische Jugend nicht alleine aktiv, sondern zusammen mit der Stiftung Volmarstein. Zukünftig würden behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche dort zusammen klettern und Zirkusarbeit gestalten. Dieses Projekt könne vermutlich schon im Laufe des nächsten Jahres an den Start gehen. Man werde das Projekt nach erfolgreichem Verlauf auch dem Jugendhilfeausschuss vorstellen.

 

Herr Strüwer beglückwünscht Herrn Fischer zu diesem Erfolg.

Der Jugendhilfeausschuss freue sich darauf, das Projekt zu begleiten und bei Bedarf unterstützen zu dürfen.

 

Er berichtet, dass in der vergangenen Woche Frau Schapers vom Kinderschutzbund verabschiedet worden sei. Er dankt Frau Burghardt für die Ausrichtung dieser Veranstaltung.

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