12.04.2011 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 12.04.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Steuber berichtet zur
Gemeindenahen Therapie, dass man der Presse habe entnehmen können, dass deren
Belegschaft beunruhigt sei. Es habe in der Zwischenzeit beim Oberbürgermeister
mit der Geschäftsführung der Arbeiterwohlfahrt ein Gespräch gegeben habe. Ein
weiteres Gespräch mit den Geschäftsführungen der Diakonie Südwestfalen und der
Arbeiterwohlfahrt sei für den 19.05.2011 vorgesehen. Es gebe nach wie vor ein Interesse der
Arbeiterwohlfahrt, an einer gemeinsamen Konstruktion mitzuarbeiten. Es sei
schwierig für die Verwaltung, da man seit dem 01.01.2011 nicht mehr im
operativen Geschäft tätig sei, sondern nur noch im Zusammenhang mit der
Personalgestellung des städtischen Personals.
Er informiert weiterhin darüber, dass das Bildungs- und Teilhabepaket jetzt
umgesetzt werde. Die notwendigen Absprachen mit dem Jobcenter seien getroffen
worden. Offen sei noch die Frage, ob die Antragstellung und Bearbeitung für den
Empfängerkreis nach SGB XII auch im Jobcenter wahrgenommen werden könne.
Zum Projekt „Frühe Hilfen“ informiert er darüber, dass es
eine Spende in Höhe von 100.000 € der Sparda Bank gegeben habe. Diese sei
zunächst für das Kunstquartier vorgesehen gewesen. Man habe den Vorschlag
gemacht, mit diesem Geld Hebammen für den Einsatz in Familienzentren, in
Sozialraumteams und bei Willkommensbesuchen
etc. zu finanzieren.
Am 05. April habe die Auftaktveranstaltung „Sicher handeln im
Schulalltag“ stattgefunden. Ziel sei, im Schulalltag zur Abwehr von
Gewalt und die sogenannte Amoklage qualifizierte
Schulteams zur Verfügung zu haben. Man sei in Hagen in der glücklichen
Situation, dass das Land Schulpsychologen bereit gestellt habe und diese
daran mitwirken könnten.
Man sei zusammen mit dem Polizeipräsidium Hagen vom Innenminister als
Standort ausgewählt worden, in einem Projekt „Prävention Jugendkriminalität“
tätig zu sei. Psychologische Fachkräfte sollten in die Polizeiarbeit
eingebunden werden, um hochgradig kriminalitätsgefährdeten Kindern eine
Begleitung anbieten zu können.
Gemeinsam mit der Agentur Mark, dem Märkischen Arbeitgeberverband und dem
Jobcenter habe man den Zuschlag erhalten, ab 01.05.2011 das Projekt
„Netzwerk Alleinerziehende“ durchzuführen.
Die Schriftführerin Frau Hogrebe informiert die
Ausschussmitglieder darüber, dass die Möglichkeit bestehe, sich über die zu
beratenden Vorlagen im Ratsinformationssystem zu informieren. Wenn man dazu
bereit sei, könne man sich an sie wenden und erhalte in Zukunft nur die
schriftliche Einladung und ggf etwaige Broschüren, die nicht im Netz
eingestellt werden könnten.
Herr Fischer berichtet,
dass man bei dem Aktionsplan „Toleranz und Demokratie“ eine
Förderung des Bundes in Höhe von 40.000 € bekommen habe. Jetzt bekäme man
noch einen Nachschlag in Höhe von 25.000
€. Diesen Betrag könne man jetzt im Rahmen des Aktionsbündnisses noch in
Aktivitäten umsetzen.
Herr Strüwer freut sich
über die zahlreichen positiven Nachrichten und dankt den Akteuren für ihre
Bemühungen.
Herr Koslowski möchte zum
Bildungs- und Teilhabepaket wissen, wie die abgesprochenen Regelungen mit dem
Jobcenter aussähen.
Herr Dr. Schmidt
antwortet, dass alle Anträge beim Jobcenter gestellt werden könnten.
