12.04.2011 - 8 Kindertageseinrichtung Jungfernbruch

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Strüwer schlägt vor, die Vorlagen zu TOP 8 und 9 zusammen zu beraten.

 

Herr Dr. Schmidt erläutert die Vorlagen.

 

Herr Reinke merkt an, dass bereits im Jahre 2009 intensiv über die Einrichtung Jungfernbruch diskutiert  und  dazu ein einstimmiger Beschluss gefasst worden sei.  Ergebnis sei hierbei gewesen, dass man die Verlagerung aus finanziellen Gründen nicht habe vornehmen können. Juni 2010 habe man dann den Kindergartenbedarfsplan ausführlich diskutiert und auch diesen einstimmig beschlossen. Dort stünde, dass die Einrichtung Jungfernbruch noch 3-5 Jahre betrieben werden könne. Wie einer Mitteilung aus der BV Haspe aus September 2010 zu entnehmen sei, habe es einen Ortstermin mit vielen Beteiligten gegeben, um zu ermitteln, wie eine Verlagerung vorgenommen werden könne.

Er habe den Eindruck, dass hier Tatsachen geschaffen werden sollten, dass man bereits Räume in der Friedrich-Harkort-Schule belegen wolle, um dann keinen Platz mehr zu haben, wenn man möglicherweise die Spielbrinkschule oder eine andere Schule im Bezirk schließen wolle.  Er sei über das Vorgehen der Verwaltung sehr verwundert, entgegen der gefassten politischen Beschlüsse weiter vorzugehen. Welche Kosten würden bei der Umsetzung der Maßnahme entstehen? Er bittet um eine Stellungnahme der Verwaltung.

 

Herr Dr. Schmidt  erläutert, dass der Vergleich  beider Lösungen in Form eines Neubaus oder einer Implementierung nur eine geringe Differenz aufgewiesen habe.

Der Frage, wie lange die Einrichtung tatsächlich betrieben werden könne, habe zu dem Druck geführt, die Entscheidung erneut zu überdenken. Ausschlaggebend sei gewesen, dass von Seiten der Schulentwicklungsplanung festgestellt worden sei, dass in Haspe

1 – 1,5 Grundschulen zu viel vorhanden seien. Daher habe man versucht, dem Schulleiter zu verdeutlichen, dass das auch ein Weg sei, wie man nicht nur mit Hilfe des Offenen Ganztages intelligent seine Schule fülle und damit den Standort sichere. Es sei auch eine Möglichkeit, Schule zu einem interessanten Marketingkonzept für Eltern zu machen. Diese hätten dann unter Umständen ihre Kinder 6-8 Jahre an einem Standort.

Die Bezirksvertretung habe an diesem Vorgehen auch ein großes Interesse und stütze es daher auch. Man habe die Kosten dabei immer im Auge.

 

Herr Hermann führt einen weiteren Gesichtspunkt hinzu, dass, bevor man Fläche ausweite und damit auch zusätzliche Betriebskosten in Kauf nehmen müsse,  man versuchen wolle, mit den vorhandenen Räumlichkeiten auszukommen.

 

Herr Steuber weist auf den glücklichen Umstand hin, dass man keinem Zeitdruck unterliege und daher eine genaue Analyse und eine Bewertung vornehmen könne.  Man habe auch eine alternative Variante geprüft.

 

Frau Klos-Eckermann bewertet es als eine weitere interessante Variante, die weiter verfolgt werden sollte. Der vorhandene Bedarf müsse ja auf irgendeine Weise erfüllt werden. Sie bäte darum, dass der Ausschuss beim weiteren Vorgehen mit einbezogen werde.

 

Herr Strüwer erklärt, dass eine Vernetzung der Schul- mit der Jugendhilfepolitik ganz wichtig sei. Er bittet Herrn Hermann um eine Stellungnahme.

 

Herr Hermann gibt zu bedenken, dass man im Moment gerade an der Schwelle einer neuen  Schulentwicklungsplanung über ein externes Büro sei. Gerade im Bereich der Grundschulen  werde es auch wieder eine stadtteilbezogene Darstellung und letztlich auch Maßnahmevorschläge geben. Der Schulentwicklungsplaner sei im Hinblick auf die Maßnahme noch ergebnisoffen. Dann könne Politik darüber entscheiden.

 

Herr Strüwer merkt abschließend an, dass man in dieser Sache am Ball bleiben werde.

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Beschluss:

 

Der Zwischenbericht zur Verlagerung der Kindertageseinrichtung Jungfernbruch wird zur Kenntnis genommen.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

X

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen zur Vorlage