12.04.2011 - 8 Kindertageseinrichtung Jungfernbruch
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 12.04.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer schlägt vor,
die Vorlagen zu TOP 8 und 9 zusammen zu beraten.
Herr Dr. Schmidt erläutert
die Vorlagen.
Herr Reinke merkt an, dass
bereits im Jahre 2009 intensiv über die Einrichtung Jungfernbruch
diskutiert und dazu ein einstimmiger Beschluss gefasst
worden sei. Ergebnis sei hierbei
gewesen, dass man die Verlagerung aus finanziellen Gründen nicht habe vornehmen
können. Juni 2010 habe man dann den Kindergartenbedarfsplan ausführlich
diskutiert und auch diesen einstimmig beschlossen. Dort stünde, dass die
Einrichtung Jungfernbruch noch 3-5 Jahre betrieben werden könne. Wie einer
Mitteilung aus der BV Haspe aus September 2010 zu entnehmen sei, habe es einen
Ortstermin mit vielen Beteiligten gegeben, um zu ermitteln, wie eine
Verlagerung vorgenommen werden könne.
Er habe den Eindruck, dass hier Tatsachen geschaffen werden sollten, dass
man bereits Räume in der Friedrich-Harkort-Schule belegen wolle, um dann keinen
Platz mehr zu haben, wenn man möglicherweise die Spielbrinkschule oder eine
andere Schule im Bezirk schließen wolle.
Er sei über das Vorgehen der Verwaltung sehr verwundert, entgegen der
gefassten politischen Beschlüsse weiter vorzugehen. Welche Kosten würden bei
der Umsetzung der Maßnahme entstehen? Er bittet um eine Stellungnahme der
Verwaltung.
Herr Dr. Schmidt erläutert, dass der Vergleich beider Lösungen in Form eines Neubaus oder
einer Implementierung nur eine geringe Differenz aufgewiesen habe.
Der Frage, wie lange die Einrichtung tatsächlich betrieben werden könne,
habe zu dem Druck geführt, die Entscheidung erneut zu überdenken.
Ausschlaggebend sei gewesen, dass von Seiten der Schulentwicklungsplanung
festgestellt worden sei, dass in Haspe
1 – 1,5 Grundschulen zu viel vorhanden seien. Daher habe man
versucht, dem Schulleiter zu verdeutlichen, dass das auch ein Weg sei, wie man nicht
nur mit Hilfe des Offenen Ganztages intelligent seine Schule fülle und damit den
Standort sichere. Es sei auch eine Möglichkeit, Schule zu einem interessanten
Marketingkonzept für Eltern zu machen. Diese hätten dann unter Umständen ihre
Kinder 6-8 Jahre an einem Standort.
Die Bezirksvertretung habe an diesem Vorgehen auch ein großes Interesse
und stütze es daher auch. Man habe die Kosten dabei immer im Auge.
Herr Hermann führt einen
weiteren Gesichtspunkt hinzu, dass, bevor man Fläche ausweite und damit auch
zusätzliche Betriebskosten in Kauf nehmen müsse, man versuchen wolle, mit den vorhandenen
Räumlichkeiten auszukommen.
Herr Steuber weist auf den
glücklichen Umstand hin, dass man keinem Zeitdruck unterliege und daher eine
genaue Analyse und eine Bewertung vornehmen könne. Man habe auch eine alternative Variante
geprüft.
Frau Klos-Eckermann
bewertet es als eine weitere interessante Variante, die weiter verfolgt werden
sollte. Der vorhandene Bedarf müsse ja auf irgendeine Weise erfüllt werden. Sie
bäte darum, dass der Ausschuss beim weiteren Vorgehen mit einbezogen werde.
Herr Strüwer erklärt, dass
eine Vernetzung der Schul- mit der Jugendhilfepolitik ganz wichtig sei. Er
bittet Herrn Hermann um eine Stellungnahme.
Herr Hermann gibt zu
bedenken, dass man im Moment gerade an der Schwelle einer neuen Schulentwicklungsplanung über ein externes
Büro sei. Gerade im Bereich der Grundschulen werde es auch wieder eine stadtteilbezogene
Darstellung und letztlich auch Maßnahmevorschläge geben. Der
Schulentwicklungsplaner sei im Hinblick auf die Maßnahme noch ergebnisoffen.
Dann könne Politik darüber entscheiden.
Herr Strüwer merkt
abschließend an, dass man in dieser Sache am Ball bleiben werde.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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42,2 kB
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