13.07.2011 - 7.2 Verkehrssituation Lennetal und B7/HünenpforteHi...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 13.07.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Werner Kaltenborn
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schumacher berichtet zunächst über das Ergebnis der Untersuchung der
Verkehrssituation im Lennetal. Die eigentliche Problematik ergibt sich aus der
Lage von drei mehr oder weniger großen Siedlungsgebieten (Herbeck, Halden und
Fley) in einem großen Gewerbegebiet. Der starke LKW-Verkehr führt zu massiven
Beschwerden der Anlieger der Berchumer Straße, Sauerlandstraße sowie des
Herbecker Weges. Eine Lösung durch eine zusätzliche Autobahnanbindung an die A
45 oder A 46 ist immer richtig, in diesem Falle aber nicht zielführend. Die
Besonderheit der LKW-Verkehrsproblematik im Lennetal liegt in den
LKW-Verkehrsbeziehungen aus dem Lennetal heraus nach Hagen-Mitte. Sollte man
die zuvor genannten stark belasteten Straßen für den LKW-Verkehr sperren, käme
es lediglich zu einer Verlagerung der Problematik in die Hammacher Straße,
Hohenlimburger Straße sowie in die Pappelstraße in Helfe.
Herr Röhling erläutert die Ergebnisse der Gespräche zwischen der
HAGENagentur und den im Lennetal ansässige Unternehmen zum Thema LKW-Umleitung,
wonach alle solche Maßnahmen einhellig abgelehnt werden. Bei einigen Betrieben
kämen Umwege von bis zu 8.000 km mit Kosten von rd. 10.000 € pro Monat
zustande. Hinzu kommt auch noch die Enttäuschung der Firmeninhaber, dass die
von der Politik vor Jahrzehnten versprochene Querspange Halden als
Entlastungsachse nie gebaut wurde.
Herr Reinke beleuchtet noch mal die Historie der Entwicklung des
Industriegebiets Unteres Lennetal und bemängelt anschließend, dass zu diesem
TOP keine schriftlichen Unterlagen vorliegen. Nach seiner Auffassung –und
die Herren Arnusch und Leisten schließen sich dem an– müsste auch das
Thema zusätzliche Autobahnauffahrt A 46 wiederbelebt werden.
Herr Buschkühl weist darauf hin, dass sich die Verkehrssituation im
Lennetal, speziell auch an der Hünenpforte, durch den geplanten Neubau der
Lennetalbrücke der A45 noch verschärfen wird. Herr Schumacher verspricht für
die nächste oder übernächste BV-Sitzung eine schriftliche Vorlage der
Verwaltung zu diesem TOP.
Zur Verkehrssituation Hünenpforte führt Herr Schumacher aus, dass die
Verwaltung in enger Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen NRW zwei
Kreisverkehrlösungen in Bearbeitung hat. Der dafür notwendige Grundstückserwerb
soll entweder auf der westlichen oder auf der östlichen Seite der
Hohenlimburger Straße realisiert werden.
