13.07.2011 - 2 Einwohnerfragestunde

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Es meldet sich Herr Stadtler, 2. Vorsitzender des Fördervereins HochenlimBuch e.V., und bittet die Bezirksvertreter, den TOP 4.7 Neues Konzept für die Stadtteilbüchereien nicht zu schieben, sondern zu beschließen, da das Konzept zwischen dem Förderverein und der Stadt Hagen abgestimmt sei. Wichtig ist ihm auch die Standortfrage in Hohenlimburg, wo nach seiner Auffassung nur das im August freigezogene Martin-Luther-Haus in Frage kommt. Am jetzigen Standort ist man mietvertraglich noch bis zum 31.12.2014 gebunden.

 

Weiterhin meldet sich Frau Margrit Partenheimer, geschäftsführendes Vorstandmitglied der Kultur- und Dorfgemeinschaft Hagen-Holthausen e.V., zu Wort. Sie macht sich erhebliche Sorgen wegen der zunehmenden Grundwasserabsenkung durch die geplante Vertiefung des Steinbruchs Donnerkuhle (siehe auch TOP 4.5). Frau Partenheimer verweist auf die bereits jetzt schon versiegten Quellen im Einzugsbereich des Steinbruchs, auf das Trockenfallen des Barmer Teiches, unzureichende Messstellen, zu geringes Datenmaterial über die Entwicklung des Grundwasserspiegels sowie das Absinken des Wasserspiegels im Hohenlimburger Schlossbrunnen. Schließlich stellt Sie die Frage, ob der Steuerzahler für mögliche Schäden durch Setzrisse u.ä. aufgrund der Grundwasserabsenkung aufkommen muss.

 

Auf Bitten von Herrn Voss antwortet Herr Dr. Braun direkt auf die Bürgerfrage und erklärt, dass alle Fragen und Bedenken der Kultur- und Dorfgemeinschaft in den vergangenen Monaten  und Jahren bereits von der Verwaltung beantwortet worden sei. Er stellt fest, dass der Steinbruch nicht tiefer ausgebrochen wird als 42 m über NN und dass diese Tiefe bereits jetzt an einigen Stellen erreicht sei. Auch wird von diesem Niveau bereits jetzt und nach geplantem Ausbruch weiterhin gesümpft, wobei die Sümpfungsmenge auf 4,7 Mio. m³ p.a. beschränkt wird.

 

 

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