06.04.2011 - 5.5 Neues Konzept für die Stadtteilbüchereien in Ha...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

H. Voss erinnert an die bisherigen Gespräche zwischen der Verwaltung und dem Verein Hohenlimbuch. Es sei vereinbart worden, dass die ehrenamtlich tätigen in 2011 geschult werden, um mitwirken zu können. Die zwischenzeitlich reduzierten Öffnungszeiten sollten dann wieder im Jahr 2012  wieder erhöht werden.

Er bemängelt, dass die Bücherei evtl. die gesamten Sommerferien und die gesamten  Weihnachtsferien geschlossen werden soll.  Viele Jugendliche würden nicht bzw. nicht in den gesamten Ferien verreisen. Es müsse 1 oder 2 Tage in der Woche die Bücherei dann auch geöffnet sein.

H. Leisten trägt folgenden Beschlussvorschlag vor:

1. Die Öffnungszeiten über 21 Stunden pro Woche in Hohenlimburg sind aufrecht zu erhalten. Es ist nicht nachvollziehbar, warum das bei einer zugesicherten Vollzeitkraft der Verwaltung bei 38 Wochenstunden und dem erweiterten Personalangebot des Fördervereins Hohenlimbuch nicht möglich sein sollte.

2. Durch geeignete Schulungen des ehrenamtlich tätigen Personals ist sicherzustellen, dass diese Kräfte auch bei Arbeiten rund um die Buchungstheke eingesetzt werden können, das Potential ist bei diesen Kräften vorhanden, es ist nicht nachvollziehbar, warum diese nur zu Flickarbeiten in die Hinterzimmer verbannt werden sollen.

3. In eingehender Absprache mit den Büchereifördervereinen ist sicherzustellen, dass komplette Ferienschließungen in jedem Fall vermieden werden. Gerade zu Zeiten, in denen sich Bürgerinnen und Bürger gerade auch mit Kindern Ferienfahrten in großem Stil oder Urlaub überhaupt nicht mehr leisten können, ist das kommunale Lese- und Bildungsangebot gerade auch unter sozialen Aspekten während der Schulferien keinesfalls auf Null zu fahren. Ferner ist auch nicht einzusehen, warum Einsparmaßnahmen immer nur in den Stadteilbüchereien greifen sollen, während die Springe hier wohl weitestgehend verschont werden soll.

 

H. Krippner unterstützt diesen Beschlussvorschlag.

Fr. Nigbur-Martini, H. Strüwer, H. Krippner, H. Becker, H. Schmidt und H. Dr. Schmidt beteiligen sich an der anschließenden Diskussion.

H. Becker verweist darauf, dass Ziel dieser Berichtsvorlage ist,  zunächst die Meinungen der BVén Haspe und Hohenlimburg zu hinterfragen.  Danach wird eine Beschlussvorlage erarbeitet . Er geht auf den Inhalt der Vorlage näher ein.

Fr. Steffes äußert sich positiv  zum Verhältnis der ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Kräfte, die sich hervorragend ergänzten.

Fr. Steffes erklärt ausführlich den Einsatz der hauptamtlichen Kräfte. H. Dr. Schmidt warnt davor, davon auszugehen, dass ehrenamtliches Engagement im Verhältnis 1:1 hauptamtliches (studiertes) Personal ersetzen könne.

H. Voss lässt anschließend über den o. g. Beschlussvorschlag abstimmen.

 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg nimmt die Berichtsvorlage „Neues Konzept für die Stadtteilbücherereien in Haspe und Hohenlimburg“ mit folgendem Zusatz zur Kenntnis:

 

 1. Die Öffnungszeiten über 21 Stunden pro Woche in Hohenlimburg sind aufrecht zu erhalten. Es ist nicht nachvollziehbar, warum das bei einer zugesicherten Vollzeitkraft der Verwaltung bei 38 Wochenstunden und dem erweiterten Personalangebot des Fördervereins Hohenlimbuch nicht möglich sein sollte.

2. Durch geeignete Schulungen des ehrenamtlich tätigen Personals ist sicherzustellen, dass diese Kräfte auch bei Arbeiten rund um die Buchungstheke eingesetzt werden können, das Potential ist bei diesen Kräften vorhanden, es ist nicht nachvollziehbar, warum diese nur zu Flickarbeiten in die Hinterzimmer verbannt werden sollen.

3. In eingehender Absprache mit den Büchereifördervereinen ist sicherzustellen, dass komplette Ferienschließungen in jedem Fall vermieden werden. Gerade zu Zeiten, in denen sich Bürgerinnen und Bürger gerade auch mit Kindern Ferienfahrten in großem Stil oder Urlaub überhaupt nicht mehr leisten können, ist das kommunale Lese- und Bildungsangebot gerade auch unter sozialen Aspekten während der Schulferien keinesfalls auf Null zu fahren. Ferner ist auch nicht einzusehen, warum Einsparmaßnahmen immer nur in den Stadteilbüchereien greifen sollen, während die Springe hier wohl weitestgehend verschont werden soll.

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 13

Dagegen:

      

Enthaltungen: