06.04.2011 - 3 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 06.04.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
H. Voss eröffnet die Bürgerfragestunde.
H. B. erklärt, dass er am Schellbrink wohne, bereits soeben mit den
Vertretern der Fa Amprion sprechen konnte und auf zwei Dinge hinweisen wolle.
Zum einen stehe die Angst um die Gesundheit über allem. Und zum anderen solle
nach seiner Ansicht mit allen Beteiligten ein Termin vor Ort abgestimmt werden.
Anschließend stellen sich die Mitarbeiter der Firma Amprion (H. Gronau,
Fr. Kraus und H. Piotrowski als Umweltgutachter) vor. Sie stellen fest, dass
man sich derzeit noch beim Raumordnungsverfahren befinde. Anschließend erfolge
das Planfeststellungsverfahren und danach würden weitere Detailplanungen
angestellt. H. Gronau präsentiert seinen Beamervortrag und weist darauf hin,
dass in seiner Abteilung ca. 600 km Leitungen betreut würden. Fr. Kraus stellt
anschließend die vorgesehenen Leitungen auf Hagener Stadtgebiet vor (ca. 12 km
durch Hagen, davon 4 km durch Hohenlimburg). Auch werden Arten, Hintergründe
zur Energieerzeugung und deren Transport erläutert.
Fr. Sch. fragt nach der Schutzstreifenbreite von 56 m. Dieser werde
derzeit schon nicht eingehalten, erst recht nicht später. H. Gronau empfiehlt
Fr. Sch. ihre Bedenken im Rahmen des Raumordnungsverfahrens vorzubringen. Fr.
Kraus ist der Meinung, dass die erforderliche Schutzstreifenbreite eingehalten
wird. H. Bleja weist darauf hin, dass der Schutzstreifen zu jeder Seite des
Mastens 28 m (insgesamt also 56 m) breit sein müsse. Fr. K. findet es
unverantwortlich, eine Leitung so nah durch ein Wohngebiet zu planen / zu
bauen. Sie wolle gerne wissen, wie es dann am Kirchenberg aussehe. Aus ihrer
Sicht sei es unverantwortlich, dort Masten zu bauen. Insofern interessiere Sie,
welche Auswirkungen die Leitungen auf das Wohngebiet / die Straße Im Kirchenberg
habe. Aus Ihrer Sicht dürfte der Bau eines solchen Mastes in einem Wohngebiet
nicht zulässig sein.
H. Gronau verweist auf die Situation in Gütersloh. Dort wurde vom Gericht
die Ordnungsmäßigkeit des dortigen Planfeststellungsverfahrens bestätigt. Die
einzuhaltenden und eingehaltenen Werte würden den Schutz des Menschen
sicherstellen.
H. St. möchte wissen, inwieweit die Bewohner von Oege betroffen seien.
Laut Fr. Kraus sind die dortigen Bewohner nicht von der Trasse betroffen.
H. Voss gibt bekannt, dass sich Amprion für eine zusätzliche
Informationsveranstaltung in Hohenlimburg bereiterklärt hat. Hierzu wird er
noch einen Termin nach den Osterferien vereinbart.
Die Unterlagen zur Höchstspannungsleitung der Firma Amprion können im
Historischen Rathaus und im Sekretariat
der Geschäftsstelle der BVHo von allen BürgerInnen eingesehen werden (vom
11.4.2011 bis 1.6.2011).
Hinweis : Anschließend wurde TOP 6.1 beraten.
