30.11.2004 - 5.1 Städtebauliches Entwicklungskonzept für den Ber...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 30.11.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Marion Schwill-Höbig
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Berichterstatter: Herr Grothe
In seiner Berichterstattung geht Herr
Grothe auf die Einzelhandelssituation allgemein, die Qualität der
Versorgungssituation in Emst, den geplanten Standort eines Vollsortimenters und
den Neubau einer Turnhalle ein. In seinen Ausführung bezieht sich Herr Grothe
ergänzend auf die im Sitzungsraum ausgehängten Pläne.
An der folgenden, sehr ausführlichen Diskussion
beteiligen sich die Herren Löwenstein, Klessa, Thormählen, Marscheider, Wetzel,
Tropitz, Glaeser, Hans-Heinz Weber, Meyer und für die Verwaltung Herr Jürgens,
Herr Strähler und Herr Grothe.
Herr Löwenstein sieht für die
CDU-Fraktion noch erheblichen Beratungsbedarf. Darüber hinaus hat die letzte
Bezirksvertretung einen einstimmigen Beschluss gefasst, dass die Verwaltung
eine Kostenkalkulation hinsichtlich des Neubaus einer Turnhalle bzw. Sanierung
der vorhandenen Turnhalle vorlegen sollte, um prüfen zu können, welche Maßnahme
wirtschaftlicher erscheint. Dies sollte möglichst zeitnah geschehen, weil im
Jahr 2005 das Sanierungsprogramm für Sportstätten umgesetzt werden soll, in dem
auch die Turnhalle Emst vorgesehen ist. Die CDU-Fraktion sieht zusätzliche
Probleme in Bezug auf die verkehrliche Erschließung zum Bau eines
Vollsortimenters und fürchtet um die Existenz der dort ansässigen
Einzelhändler. Die Verwaltung sollte vor Ort das Gespräch mit den Bürgern und
Einzelhändlern suchen, damit bestehende Vor- und Nachteile bei der weiteren
Verfahrensweise berücksichtigt werden können.
Herr Klessa hält die Umsetzung von
Planungsrecht ohne Einbeziehung der Bevölkerung für ungerechtfertigt. Dies
hätten die Anfragen aus der Bevölkerung bestätigt. Er beantragt für die
SPD-Fraktion eine erste Lesung der Verwaltungsvorlage.
Herr Marscheider regt an, die
Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Emst so früh wie möglich in dem
Planungsprozess mit einzubinden.
Auf die Frage von Herrn Glaeser,
inwieweit die Bürger an diesem Konzept beteiligt werden können, schlägt Herr
Grothe eine Bürgeranhörung vor.
Herr Jürgens informiert darüber, dass
die Kosten einer neuen Turnhalle 2,5 Millionen Euro betragen, wovon 1,5
Millionen Euro aus der Schulpauschale eingesetzt werden können. Die restliche
Finanzierung ist noch nicht gesichert. Die Verwaltung wird bis zum Frühjahr
eine Vorlage mir allen relevanten Aspekten zur politischen Beratung und Beschlusslage
vorstellen.
Herr Glaeser lässt nach der Diskussion
über den Antrag von Herrn Klessa, sowie über eine vorgesehene frühzeitige
Bürgeranhörung abstimmen.
