30.11.2004 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 30.11.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
a) Auf die Frage von Frau T., warum das Adventsarrangement am Kreisel nicht als Schülerarbeit gekennzeichnet sei, sichert Herr Grothe zu, die Anregung aufzunehmen. Eine positive Berichterstattung soll über die Presse erfolgen.
Darüber hinaus
möchte Frau T. wissen, warum die Ampelanlage an der Ecke
Bahnhofstraße/Hindenburgstraße repariert wurde, obwohl dies Ihrer Meinung nach
nicht erforderlich gewesen wäre.
In seiner
Begründung stützt sich Herr Grothe auf die Aussage der Hagener Unfallkommission,
wonach gerade an dieser Stelle ein erhöhter Unfallschwerpunkt besteht. Diese
hat der Verwaltung empfohlen, die Signalanlage wieder reparieren zu lassen.
Ergänzend weist Herr Grothe darauf hin, dass die Abschaltung dieser Ampelanlage
in einer früheren Verwaltungsvorlage, seitens der Bezirksvertretung, abgelehnt
wurde. Daraus folgend ist die Ampel repariert worden, als das erforderliche
Ersatzteil zur Verfügung stand.
b)
Frau M. möchte wissen, inwieweit die Verwaltung für die
Verkehrssicherheit der Kinder sorgt, wenn der Bau eines neuen Vollsortimenters
realisiert würde und ob dadurch eine Wohnwertminderung entsteht.
Darüber hinaus
möchte Sie in diesem Zusammenhang wissen, was mit dem Realschulgarten auf der
Pferdewiese geschieht und ob der Markplatz als solcher bestehen bleibt.
Herr Grothe
erklärt, dass nach Informationen der Verwaltung der Wunsch nach einer
Nahversorgung besteht. Erforderlich ist in diesem Bereich ein Vollsortimenter,
der fußläufig gut erreichbar sei. Dabei würde eine zusätzlich Fläche für den
Handel entstehen. Die Verbindungsstraße zum Vollsortimenter, ist jetzt schon eine
Straße von überregionalen Verbindungscharakter. Der Realschulgarten war bei
einem ersten Ortstermin nicht ersichtlich. Darüber hinaus müsste nur ein Teil
der Pferdewiese in Anspruch genommen werden. Der Gestaltungswert im Stadtteil
erhöht sich, wenn die Bürger in diesem einkaufen können. Der Wohnwert wird nach
Auffassung der Verwaltung nachhaltig gestärkt.
c)
Herrn G. erläutert die aktuelle Situation der Marktleute
auf dem Marktplatz Emst und möchte wissen, inwieweit sich eine Veränderung für
den Markt ergibt.
Herr Grothe
teilt hierzu mit, dass erste Gespräche zwischen Verwaltung und Vertretern der
Wochenmärkte geführt wurden. Eine
adäquate Lösung für beide Seiten soll gefunden werden, dass der Wochenmarkt
bestehen bleiben kann.
d) Auf
die Frage von Frau K., wer die Bedarfsplanung zur Verkaufsfläche erstellt hat
und wo genau die Zufahrt zum Vollsortimenter geplant sei, antwortet Herr
Grothe, dass die Bezirksvertretung Hagen-Mitte der Verwaltung zunächst einen
Prüfauftrag mit den Anregungen der Einwohner erteilen wird. Im späteren
Verfahren, wenn die Verwaltung beauftragt wurde Planungsrecht zu schaffen,
können die bestehenden Fragen im Bebauungsplanverfahren mit den verschiedenen
Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert werden.
