09.11.2011 - 7.2 LKW-Verkehr im - südlichen - Lennetal
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 09.11.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Einleitend äußert Herr Kohaupt sein Befremden zu dem gefassten
Zusatzbeschluss durch die Bezirksvertretung Hohenlimburg. Eine verkehrliche
Verlagerung des LKW – Verkehrs aus der Berchumer Straße möge zwar richtig
sein, eine generelle Verschiebung des LKW – Verkehrs von der Berchumer
Straße in Richtung Knippschildstraße, Sauerlandstraße und Pappelstraße und die dadurch
sich ergebende zunehmende Belastung für den Hagener Norden sei, ohne dies im
Vorfeld mit der Bezirksvertretung Hagen Nord abzustimmen, befremdlich. Herr
Kohaupt macht deutlich, dass es sich im Bereich der Pappelstraße um eine
Gemengelage ähnliche wie in Hohenlimburg handle. Er möchte grundsätzlich
geklärt wissen, warum die Vorlage erstellt worden sei.
Herr Schumacher entgegnet,
dass die Vorlage erst einmal zur Kenntnis genommen werden solle. Anlass für die
Vorlage sei eine Ende letzten Jahres durchgeführte Veranstaltung, die dieses
zum Schwerpunkt gehabt habe. Jedoch ging es dort überwiegend um den Bereich in
Halden. Hintergrund war, dass der „Röhrenspring“ ausgebaut worden sei
und für den LKW – Verkehr in diesem Bereich gesperrt worden sei. Es seien
Befürchtungen geäußert worden, dass der Verkehr sich vermehrt auf die Berchumer
Straße in Halden verlagern würde. Aus fachlicher Sicht sei die Verkehrsplanung
für den ganzen Bereich als eine Einheit zu betrachten und dafür Lösungen zu
erarbeiten.
Herr Schumacher wird dem Stadtentwicklungsausschuss die Empfehlung geben,
dass beide angesprochenen Bereiche zusammen zu beraten seien.
Herr Mosch entgegnet, dass
man sich bei dem Gesamtkonzept darauf konzentrieren sollte, in den genannten
Bereichen an die Anwohner zu denken und sie vor der zunehmenden LKW-Belastung zu
schützen. Herr Mosch spricht sich für ein städtisches Gesamt – LKW -
Konzept aus. Dieses müsse zeitnah erarbeitet und umgesetzt werden.
Auf die Frage von Frau Nigbur-Martini teilt Herr Schumacher
mit, dass es Verkehrszählungen in der Berchumer Straße in Halden gegeben habe. Daraus
sei abzulesen, dass der LKW – Verkehr in den letzten Jahren nicht
erkennbar zugenommen habe. Die Verkehrsempfindlichkeit bei den Bürgern habe
allerdings zugenommen.
Herr Hennemann macht
deutlich, dass ein Gesamtkonzept für die Stadt Hagen benötigt werde. Er schlägt vor, folgenden Ergänzungsbeschluss
zu fassen. „Die BV-Nord legt dem Stadtentwicklungsausschuss nahe, dem
Empfehlungsbeschluss der BV- Hagen Hohenlimburg nicht zu folgen.“
Frau Kulla äußert Bedenken zum Inhalt der Vorlagenanlage.
Sie macht auf die Belange der Bürgerinnen und Bürger an der Knippschildstraße
und Sauerlandstraße aufmerksam. Sie bittet ebenfalls darum, einen
Zusatzbeschluss zu fassen.
Herr Panzer kann sich den
Äußerungen von Frau Kulla und Herrn Hennemann anschließen.
Herr Kohaupt möchte
wissen, ob die Kommune bei Landesstraßen, wie z. B. der Sauerlandstraße,
Eingriffsmöglichkeiten bei bestimmten Änderungen habe.
Herr Schumacher macht
deutlich, dass bei Gründen der Verkehrssicherheit oder des Gesundheitsschutzes,
die Kommune gegenüber den Straßenabschnitten, die außerhalb der Ortseinfahrten
liegen, Anordnungen zu Verbesserungen
treffen könne.
Abschließend trägt Herr Kohaupt den gemeinsam erarbeiteten
Beschlussvorschlag vor und schlägt vor, im kommenden Jahr gemeinsam nach
Lösungsansätzen zu suchen.
Geänderter Beschluss:
1.
Der Bericht
der Verwaltung zum LKW-Verkehr im – südlichen – Lennetal wird zur
Kenntnis genommen.
2.
Die BV-Nord
empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, dem Begehren der BV Hohenlimburg zum
jetzigen Zeitpunkt nicht zu folgen.
3.
Der
Stadtentwicklungsausschuss wird beauftragt, im Benehmen mit der Verwaltung und
den beteiligten Bezirksvertretungen ein für alle Beteiligten tragfähiges
Konzept zeitnah zu entwickeln.
Anlagen zur Vorlage
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1
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615,3 kB
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9,4 kB
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