09.11.2011 - 7.2 LKW-Verkehr im - südlichen - Lennetal

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Einleitend äußert Herr Kohaupt sein Befremden zu dem gefassten Zusatzbeschluss durch die Bezirksvertretung Hohenlimburg. Eine verkehrliche Verlagerung des LKW – Verkehrs aus der Berchumer Straße möge zwar richtig sein, eine generelle Verschiebung des LKW – Verkehrs von der Berchumer Straße in Richtung Knippschildstraße, Sauerlandstraße und Pappelstraße und die dadurch sich ergebende zunehmende Belastung für den Hagener Norden sei, ohne dies im Vorfeld mit der Bezirksvertretung Hagen Nord abzustimmen, befremdlich. Herr Kohaupt macht deutlich, dass es sich im Bereich der Pappelstraße um eine Gemengelage ähnliche wie in Hohenlimburg handle. Er möchte grundsätzlich geklärt wissen, warum die Vorlage erstellt worden sei.

 

Herr Schumacher entgegnet, dass die Vorlage erst einmal zur Kenntnis genommen werden solle. Anlass für die Vorlage sei eine Ende letzten Jahres durchgeführte Veranstaltung, die dieses zum Schwerpunkt gehabt habe. Jedoch ging es dort überwiegend um den Bereich in Halden. Hintergrund war, dass der „Röhrenspring“ ausgebaut worden sei und für den LKW – Verkehr in diesem Bereich gesperrt worden sei. Es seien Befürchtungen geäußert worden, dass der Verkehr sich vermehrt auf die Berchumer Straße in Halden verlagern würde. Aus fachlicher Sicht sei die Verkehrsplanung für den ganzen Bereich als eine Einheit zu betrachten und dafür Lösungen zu erarbeiten.

Herr Schumacher wird dem Stadtentwicklungsausschuss die Empfehlung geben, dass beide angesprochenen Bereiche zusammen zu beraten seien.

 

Herr Mosch entgegnet, dass man sich bei dem Gesamtkonzept darauf konzentrieren sollte, in den genannten Bereichen an die Anwohner zu denken und sie vor der zunehmenden LKW-Belastung zu schützen. Herr Mosch spricht sich für ein städtisches Gesamt – LKW - Konzept aus. Dieses müsse zeitnah erarbeitet und umgesetzt werden.

 

Auf die Frage von Frau Nigbur-Martini teilt Herr Schumacher mit, dass es Verkehrszählungen in der Berchumer Straße in Halden gegeben habe. Daraus sei abzulesen, dass der LKW – Verkehr in den letzten Jahren nicht erkennbar zugenommen habe. Die Verkehrsempfindlichkeit bei den Bürgern habe allerdings zugenommen. 

 

Herr Hennemann macht deutlich, dass ein Gesamtkonzept für die Stadt Hagen benötigt werde.  Er schlägt vor, folgenden Ergänzungsbeschluss zu fassen. „Die BV-Nord legt dem Stadtentwicklungsausschuss nahe, dem Empfehlungsbeschluss der BV- Hagen Hohenlimburg nicht zu folgen.“

 

Frau Kulla  äußert Bedenken zum Inhalt der Vorlagenanlage. Sie macht auf die Belange der Bürgerinnen und Bürger an der Knippschildstraße und Sauerlandstraße aufmerksam. Sie bittet ebenfalls darum, einen Zusatzbeschluss zu fassen.

 

Herr Panzer kann sich den Äußerungen von Frau Kulla und Herrn Hennemann anschließen. 

 

Herr Kohaupt möchte wissen, ob die Kommune bei Landesstraßen, wie z. B. der Sauerlandstraße, Eingriffsmöglichkeiten bei bestimmten Änderungen habe. 

 

Herr Schumacher macht deutlich, dass bei Gründen der Verkehrssicherheit oder des Gesundheitsschutzes, die Kommune gegenüber den Straßenabschnitten, die außerhalb der Ortseinfahrten liegen,  Anordnungen zu Verbesserungen treffen könne.

 

Abschließend trägt Herr Kohaupt den gemeinsam erarbeiteten Beschlussvorschlag vor und schlägt vor, im kommenden Jahr gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen.

 

 

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Geänderter Beschluss:

 

1.                  Der Bericht der Verwaltung zum LKW-Verkehr im – südlichen – Lennetal wird zur Kenntnis genommen.

 

 

2.                  Die BV-Nord empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, dem Begehren der BV Hohenlimburg zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu folgen.

 

 

3.                  Der Stadtentwicklungsausschuss wird beauftragt, im Benehmen mit der Verwaltung und den beteiligten Bezirksvertretungen ein für alle Beteiligten tragfähiges Konzept zeitnah zu entwickeln.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 14

Dagegen:

   0     

Enthaltungen:

   0

 

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Anlagen zur Vorlage