08.06.2011 - 6.2 Gewerbeansiedlung Volmarsteiner Straßehier: Sac...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 08.06.2011
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage BBM
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Nord
- Bearbeitung:
- Marina Groening
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Kohaupt äußert sein
Befremden darüber, dass er durch die Tagespresse über die Planungen der
Gewerbeansiedlung an der Volmarsteiner Straße informiert würde. Er wünsche in
Zukunft solche Informationen im Vorfeld von der Verwaltung zu bekommen. Er
begrüßt es jedoch, dass es Interessenten für eine Ansiedlung gibt und spricht
sich für eine Unterstützung aus.
Frau Rentrop teilt mit,
dass sich die Firma Burg im Bereich der Volmarsteiner Straße ansiedeln möchte.
Für die Firma sei es wichtig, dass das Grundstück bis zum Jahresende
erschlossen sei. Für die übrigen Flächen gäbe es bereits Interessenten; dies
gelte auch für den Bereich „Am Tempel“.
Herr Fritzsche erkundigt
sich, ob die Firma Burg das besser zu
vermarktende Grundstück erwerben möchte und was mit den Restflächen geschehen
solle.
Weiterhin fragt er nach, ob die Höhe des Gewerbesteueraufkommens bekannt
sei und ob die Summe für die städtischen Investitionen bekannt sei.
Herr Schumacher entgegnet,
dass seit drei Jahren Planungsrecht bestehe. Ziel sei es, im Herbst die
Ausschreibung für die baulichen Anlagen durchzuführen. Weiterhin würden
Abhängigkeiten mit der Baumaßnahme des Landesbetriebes Straßen NRW bestehen.
Mitte nächsten Jahres solle die Brücke zwischen Hagen und Wetter an der Weststraße
saniert werden so dass die Volmarsteiner Straße als Verkehrsumfahrung und Bedarfsumleitung für
die A1 benötig werde. Aus diesem Grund müssten die Erschließungsarbeiten zeitnah
erfolgen.
Herr Gerbersmann merkt an,
dass er zum jetzigen Zeitpunkt in öffentlicher Sitzung keine Angaben zum
Steueraufkommen der Firma Burg machen könne. Es sei damit zu
rechnen, dass der größere Teil der Mitarbeiter der Firma in Hagen
beschäftigt sein
werden und der größere Teil der Gewerbesteuer zukünftig in Hagen
verbleiben werde.
Man gehe derzeit davon aus, dass es zu keiner nennenswerten
Subventionierung seitens der Stadt Hagen kommen werde. Es sei sehr erfreulich, dass es gelungen sei,
einen namhaften großen Gewerbebetrieb in Hagen anzusiedeln.
Herr Fritzsche fragt nochmals
nach, ob es Interessenten für die Restgrundstücke gebe, oder ob die Firma Burg
das komplette Grundstück erwerben möchte.
Frau Rentrop entgegnet,
dass die Firma Burg, Sichtkontakt zu ihrem Verwaltungssitz nach Wetter haben
möchte. Aus diesem Grund sei der Erwerb des genannten Teils des Grundstückes beabsichtigt.
Aus Sicht von Frau Rentrop sei dieser Teil nicht so gut vermarktbar wie die restlichen
Grundstücke.
Herr Fritzsche möchte weiterhin
wissen, ob die restlichen Grundstücke auch zeitnah veräußert werden können.
Frau Rentrop erwidert,
dass es bereits Gespräche mit Interessenten geben. Von daher sei man guter
Hoffnung, dass auch die restlichen Grundstücke zeitnah veräußert werden könnten.
Herr Klinkert bemängelt die Verfahrensweise des
Dringlichkeitsbeschlusses, begrüßt jedoch die geplante Ansiedlung der Firma
Burg im Bereich des Gewerbegebietes Volmarsteiner Straße.
Abschließend macht Herr Kohaupt deutlich, dass man über
Verfahrensfragen sicherlich diskutieren könne, jedoch sollte die Ansiedlung einer
Firma in Hagen nicht verzögern oder sogar ganz verhindern.
Der Zeitungsartikel der Westfalenpost vom 08.06.2011 ist als Anlage 3 der Niederschrift beigefügt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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53,8 kB
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