29.06.2011 - 4.1 Eduard Müller Krematorium
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 29.06.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0591/2011 Eduard Müller Krematorium
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Rachor-Ebbinghaus von der Gebäudewirtschaft Hagen entschuldigt sich
zunächst dafür, dass die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl erst über die Zeitung die
entsprechende Mitteilung erfahren habe. Auch sie sei überrascht gewesen, wie
schnell die Informationen die Presse erreicht habe.
Aufgrund der hohen Mehrkosten habe man die Ausschreibung aufgehoben. Alle
anderen Gewerke seien weiterhin ausgeschrieben und bleiben auch im Kostenrahmen.
So habe man ausschließlich die Bindefristen verlängert, da ab 01.01.2012 das
Krematorium als auch die Friedhofsanlage einen anderen Eigentümer haben wird.
So sei die Stadtentwässerung Hagen mit der Gebäudewirtschaft als Planungsteam
eingesprungen. Man habe nach Alternativen gesucht, die derzeitigen Tiefbaupreise
zu umgehen.
Bisher durfte die Rampe, als eigener Baukörper, nicht mit dem Krematorium
verbunden sein, sodass eine Bautiefe von 8 Metern notwendig war, was den Preis
entsprechend in die Höhe getrieben habe. Nun habe man sowohl von der unteren
Denkmalbehörde als auch von der oberen Denkmalbehörde die Erlaubnis erhalten,
an drei nicht sichtbaren Punkten an das Krematorium anzulagern, sodass eine
Pfahlgründung gemacht werden kann.
Weiterhin sollen nun die 80.000 Euro aus dem Konjunkturpaket verwendet
werden. Darüber hinaus werde man versuchen, die restlichen Mittel aus der
Sanierungsstauliste noch in diesem Jahr umzubauen.
Auf jeden Fall werde die Rampe in diesem Jahr noch fertig gestellt.
Sowohl der Statiker als auch der Bodengutachter haben die Machbarkeit nachgewiesen.
Auch im kommenden Jahr wird die Stadtentwässerung die Gebäudewirtschaft
und den Architekten beauftragen, um die weiteren Arbeiten fortzuführen. Dafür werden
die Innensanierungen, aufgrund von Schimmelbefall, zurückgestellt. Die Aufgabe
bestehe nun darin, das Projekt im kommenden Jahr mit dem neuen Eigentümer zu
Ende zu bringen.
Der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl sei der behindertengerechte Zugang zum
Krematorium immer ein großes Anliegen gewesen, so Herr Dahme. Über die
Realisierung und Vollendung in diesem Jahr freue man sich deshalb sehr.
Diskussionsbedarf ergibt sich nicht.
