18.01.2011 - 7 Bericht über aktuelle Baumaßnahmen- Tierheim
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Di., 18.01.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
- Baumaßnahme HS Ernst Eversbusch
Frau Rachor-Ebbinghaus berichtet über die
Baumaßnahmen an der Hauptschule Ernst-Eversbusch. Infolge kalter Witterung sei
man 6 bis 7 Wochen im Zeitverzug. Die Brandschutzmaßnahmen werden
voraussichtlich mit Ende der Osterferien abgeschlossen. Die Fertigstellung der
Maßnahmen des Konjunkturpaketes sei stark witterungsabhängig. Voraussichtlicher
Fertigstellungstermin bei frostfreier Zeit sei die 18. Kalenderwoche 2011.
Außerdem sei die Schulhoferweiterung bereits fertig gestellt.
Herr Weber unterbricht um 17:30 Uhr die Sitzung für 10
Minuten.
- Tierheim
Herr Weber weist darauf hin, dass es zum Thema Tierheim
eine schriftliche Anfrage von Hagen Aktiv gibt, die bereits zum Teil schriftlich
beantwortet worden ist.
Herr Klinkert erklärt, dass die
Beantwortung der Fragen nicht ausreichend sei. Außerdem sei bei Frage 1 nach
Reduzierung der Standards nicht die finanzielle Auswirkung gemeint, sondern die
neue bautechnische Planung, durch die der Kostenrahmen von 2 Mio Euro eingehalten
werde.
Herr Grothe führt aus, dass die
Kostenberechnung durch den Generalplaner Winkler und Partner auf Basis des
Entwurfs und nach sieben Abstimmungsgesprächen am 05.01.2011 vorgelegt worden
sei. Danach würde die Realisierung des Neubaus bei ca. 3,2 Mio € liegen.
Am 07.01.20111 sei allen Beteiligten klar geworden, dass dieser Entwurf nicht
verwirklicht werden könne, sondern im Rahmen dessen, was der Rat festgelegt
habe, gebaut werden könne. Dies solle durch die Reduzierung von Flächen und
Standards erreicht werden. Parallel solle durch einen neuen Entwurf eine
Alternative dazu gefunden werden. Am 25.01.11 würden die Alternativen allen
Beteiligten vorgestellt.
Herr Kliewe erläutert die Chronologie der Planung des
Tierheimes. Auf Basis der Kostenschätzung der GWH aus dem November 2009 hätte
konventionell gebaut werden sollen. Dazu sei lokal ansässiges Architekturbüro
beauftragt worden. Dieses Büro habe die Schätzkosten der GWH bestätigt. Bevor
dieses Büro habe eine Kostenberechnung aufstellen können, seien im Dezember
2009 die Mittel des KP II – Paketes von der Bezirksregierung gesperrt
worden. Danach habe das Projekt 9 Monate geruht, bis im August 2010 die
Bezirksregierung die Mittel wieder freigegeben habe. Um die Umsetzung des
Projekts zu gewährleisten, habe man dann einen Generalplaner gesucht. Als Generalplaner
sei das Büro Winkler und Partner im Oktober 2010 beauftragt worden, die nach
entsprechenden konkreten Überlegungen zur Umsetzung am 05.01.2011 eine Kostenberechnung
vorgelegt hätten, die mit ca. 1,1Mio. € die geschätzten Kosten
überschritten hätten.
Im Weiteren stellt Herr Kliewe verschiedene
Faktoren im Detail vor, welche diese Abweichung verursachen.
Herr Weber weist kritisch darauf hin, dass die veränderte
Energiesparverordnung vorhersehbar gewesen sei. Des Weiteren wären im Raumbuch
Leichtmetall- und keine Edelstahltüren vorgesehen. Außerdem solle bei der Anforderung
zur Hochdruckreinigung eine Fußbodenheizung verlegt werden. Ein Kleintierhaus
müsse der Energieeinsparverordnung nicht zwingend entsprechen, sondern es könne
in anderen Standard bebaut werden. Weiter vertritt Herr Weber die
Auffassung, dass fünf Toiletten im Tierheim
übertrieben und eine separate Behindertentoilette überflüssig seien.
Frau Kramps bestreitet die Notwendigkeit der
Raumbuchänderung durch den neuen Generalplaner und fügt hinzu, dass nach dem
festgelegten Raumbuch mit 2.025.000 € ein Konzept vorgelegt und
angefangen werden sollte.
Auf die Frage von Herrn Romberg, ob es sich
bei den Baukosten um die Gesamtkosten im Sinne von DIN 276 handele, entgegnet Herr
Grothe, dass in dem Betrag alle Kosten des Bauwerks enthalten seien.
Frau Priester-Büdenbender vertritt die Ansicht,
dass man die Mindeststandards erfüllen solle und die Erweiterungen später durch
die Spenden des Tierschutzvereins vornehmen könne.
Herr Rosga berichtet, dass die neue Größenordnung am
20.12.2010 das erste Mal genannt worden wäre. Mehrere externe Fachplaner wären
am Projekt beteiligt und keiner hätte bemerkt, dass das Vorhaben mit den
geplanten Kosten nicht realisierbar sei. Der Planer aus 2009 habe im Gegensatz
auf dieser Preisbasis Einsparungsvorschläge gemacht. Weiter informiert Herr
Rosga, dass am 03.12.2010 der Abgabeschluss für die Ausschreibung der
Gründungsarbeiten gewesen sei. Diese seien mit 85.000 € geschätzt und mit
80.235 € vergeben worden. Das Projekt bleibe KP II förderungsfähig.
Herr Grothe fasst die Ergebnisse von der Abstimmung am
07.01.2011 zusammen. Danach erstelle Winkler und Partner eine neue Planung auf
der Grundlage der gesetzlichen Anforderung mit einer geringeren Kubatur als im
vorliegenden Entwurf, die innerhalb des Finanzrahmens des Konjunkturpaketes II
von 1,5 Mio. Euro bleibe. Die Mittel des Tierschutzvereins und der Sparkasse
sollen dazu beitragen, dass die über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehenden
Ergänzungen vorgenommen werden könnten.
Anlagen
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