03.05.2011 - 4 Barrierefreiheit in Hagen - Gespräch mit Herrn ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Behindertenbeirates
- Datum:
- Di., 03.05.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:30
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Wirth begrüßt Herrn Haneke vom Fachbereich für
Grünanlagen und Straßenbetrieb, der in Vertretung von Herrn Grothe zur Sitzung
gekommen ist. Frau Dohms berichtet über verschiedene Probleme, die sich in den
letzten Jahren in Hagen im Hinblick auf Barrierefreiheit ergeben haben. So
musste die Einrichtung eines Behindertenparkplatzes vor der Turnhalle Emst
mehrfach angemahnt werden; insgesamt hat es vier Jahre gedauert, bis der
Parkplatz eingerichtet wurde. Sie mahnt an, dass Treppenstufen im öffentlichen Raum
immer markiert werden sollten. Die Treppenstufen an den Arkaden gegenüber der
Sparkasse sollten aus Sicht der Verwaltung aus gestalterischen Gründen zunächst
nicht markiert werden. Sie merkt an, dass auch an den Treppenstufen vor dem
Rathaus II und am Rathaus an der Volme noch Markierungen an den Treppenstufen
angebracht werden müssten. Sie erwähnt, dass die Brunnenanlage vor dem Kaufhaus
Müller eine Unfallgefahr darstelle, die Verwaltung jedoch eine Änderung
abgelehnt habe, weil der Künstler der Brunnenanlage einer Änderung nicht
zustimmte. Sie erwähnt, dass oftmals Abstimmungen zwischen den Ämtern fehlen
würden, so werden teilweise Bürgersteige erneuert, ohne dass die notwendigen
Bordsteinabsenkungen vorgenommen würden.
Herr Haneke erläutert, dass die Mitarbeiter der Verwaltung in den letzten
Jahren im Hinblick auf Barrierefreiheit viel gelernt hätten. Er benennt einige
positive Beispiele. Er erklärt, dass die AXA Eigentümerin des Gebäudekomplexes
sei, in dem das Rathaus II untergebracht sei. Da die Treppenanlage zum Gebäude
gehört, ist auch die AXA für die Markierung der Treppenstufen zuständig. Frau
Adamczak weist darauf hin, dass die Stadt als Mieter des Gebäudes doch
verlangen könne, dass das Gebäude barrierefrei sei. Herr Haneke teilt mit, dass
die Verwaltung sich mit der AXA in Verbindung setzen werde. Er erwähnt weiter,
dass er bezüglich der Treppenstufen am Rathaus an der Volme bereits einen
Ortstermin mit Frau Gleiß vereinbart habe. Frau Hazenfuß regt an, auch die
Vororte von Hagen barrierefrei zu gestalten. Herr Haneke bittet sie, konkrete
Hinweise zur Verbesserung in den Vororten zu geben. Er weist darauf hin, dass
die Verwaltung im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten bereit sei, Maßnahmen
zur Herstellung von Barrierefreiheit durchzuführen. So werden im Zuge von
Straßenbauarbeiten auch immer die Bordsteine abgesenkt. Bauträger, die z.B.
eine Seniorenresidenz bauen, sollten von der Verwaltung aufgefordert werden,
die Bordsteine in der unmittelbaren Umgebung abzusenken. In der sich anschließenden
Diskussion werden weitere Probleme im Hinblick auf Barrierefreiheit in Hagen
angesprochen. Herr Wirth merkt abschließend an, dass der Behindertenbeirat
weiterhin immer wieder eine barrierefreie Stadt fordern müsse.
