17.05.2011 - 6.11 Bahnhofshinterfahrung - Sachstandsbericht der ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.11
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 17.05.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Berichterstatter: Herr Grothe
Anhand computeranimierter Videos führt Herr Grothe ausführlich die künftige Trassenführung der Bahnhofshinterfahrung aus Sicht eines Autofahrers von dem Gelände der VHS und auch in Gegenrichtung von der Altenhagener Brücke aus vor. Er berichtet, dass Teile dieser Präsentation auch auf der Internetseite der Stadt Hagen hinterlegt sind und von den Bürgern eingesehen werden können.
Auf eine Nachfrage von Herrn Oberste-Berghaus zu dem geplanten Lärmschutzwall sagt Herr Grothe, dass dieser nicht in unmittelbarer Nähe zu der Wohnbebauung stehe, sondern ca. 60 bis 70 Meter davon entfernt sei und dadurch keine Beeinträchtigung der Anlieger darstelle.
Auf eine Frage von Frau Scherney-Lefebvre bestätigt Herr Grothe, dass das geplante Landschaftsbauwerk in der Nähe der VHS mit 6 m Höhe nach jetzigem Technikstand die eingekofferten Altlasten des angrenzen Geländes beinhalten soll. Diese werden abgedeckt und geschützt dort verbleiben. Eine entsprechende Ausschreibung sei noch nicht erfolgt, daher seien noch keine konkreten Garantien zum Landschaftsschutz mit den ausführenden Firmen ausgehandelt.
Auf den kritischen Hinweis von Herrn Thormählen zu der nur zweispurigen Trassenführung auf der ehemaligen Gleisstrecke der Bahn erwidert Herr Grothe, dass eine Aufweitung an der Stelle nicht möglich sei. Eine Berechnung der Verkehrsströme habe jedoch ergeben, dass dort keine Verkehrsstauungen zu erwarten seien. Die möglichen, erhöhten Verkehre in den Kreuzungsbereichen werden durch Mehrspurigkeit in beide Richtungen entzerrt.
Herr Klippert möchte wissen, wie der zukünftige Verkehr auf der Wehringhauser Straße geplant sei. Herr Grothe führt aus, dass sich eine erhebliche Entlastung des Durchgangsverkehrs einstellen werde. Die Einfahrt in den zukünftig beruhigten Teil der Wehringhauser Straße werden erschwert. Weitere Maßnahmen im Verlauf der Wehringhauser Straße seien bis auf eventuelle Parkstreifenmarkierung an den äußeren Fahrspuren nicht geplant.
Auf Nachfrage von Herrn Glaeser bestätigt Herr Grothe, dass der Ausbau der unteren Rehstraße ab August 2011 durchgeführt werde. Die Bahn habe für den Herbst 2 Sperrpausen für die Erweiterung der Bahnbrücke gefunden, sodass die Bautätigkeiten ab September/ Oktober 2011 parallel durchgeführt werden. Er empfiehlt für die Bauphase, diesen Bereich zu umfahren, da Verkehrsbehinderungen zu erwarten seien.
Auf den Hinweis von Frau Purps bestätigt Herr Grothe, dass ein vorübergehend erhöhtes Verkehrsaufkommen auch über den Buschey nicht auszuschließen ist.
Die Bauarbeiten zur Bahnhofshinterfahrung werden zunächst neben den bisherigen Verkehrsflächen stattfinden. Nur die verkehrliche Anbindung an die jetzigen Verkehrstrassen werde zu Behinderungen führen.
Herr Glaeser bedankt sich bei Herrn Grothe für die sehr anschaulichen Darstellungen.
