01.12.2011 - 6 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates

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Wortprotokoll

Herr Hentschel möchte wissen, ob von Phoenix der Eigenanteil für den Umbau und die Erweiterung der ENERVIE-Arena mittlerweile gezahlt worden ist. Ferner möchte er wissen, in welchem finanziellen Umfang sich städtische Töchter durch Sponsoring bei Phoenix engagieren. Außerdem hat er gerüchteweise gehört, dass der Handball aus der ENERVIE-Arena herausgenommen werden soll und möchte wissen, was an diesem Gerücht dran ist.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass es sich lediglich um ein Gerücht handelt, dass der Handball aus der ENERVIE-Arena herausgenommen werden soll.

 

Herr Dr. Fischer teilt mit, dass im Sport- und Freizeitausschuss berichtet worden ist, in welchen Tranchen Phoenix bisher die Rückzahlungen geleistet hat und künftig weiter leisten wird.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm sagt die Beantwortung der Frage nach dem finanziellen Engagement der städtischen Tochtergesellschaften schriftlich zu.

 

 

Herr Dr. Bücker geht auf das Projekt Bodelschwinghplatz aus 2005 ein. Es wurde ein Preisgeld in Höhe von rd. 70.000 € gewonnen, und er möchte wissen, ob das Geld in die Platzgestaltung investiert worden ist.

 

Herr Grothe berichtet, dass es sich damals um den Wettbewerb "Stadt macht Platz – NRW macht Plätze" gehandelt hat, bei dem das Projekt prämiert wurde. Das Projekt beinhaltet eine Prämie von rd. 70.000 €, wobei die Stadt einen Eigenanteil von 10 oder 20 % zu tragen hätte, der bisher nicht aufgebracht werden konnte. Gleichwohl ist sichergestellt, dass das Geld nicht verfallen wird, sondern es kann abgerufen werden, wenn die Stadt Hagen den Eigenanteil erbringt. Sinnvoll ist die Umsetzung nach der Fertigstellung der Bahnhofshinterfahrung.

Aktuell behandelt die Presse die Initiative "Ab in die Mitte 2012". Hier hat man sich mit der temporären Begrünung des Bodelschwinghplatzes beteiligt, was mit einem externen Projektmanager begleitet wird.

 

 

Herr Röspel stellt folgende Fragen zum Ticketverkauf von Karten für das Parktheater Iserlohn durch die HagenTouristik:

 

1. Wieso macht die HagenTouristik Werbung für ein regionales Theater in Iserlohn?

2. Wurde im Gegenzug vereinbart, dass Karten des Hagener Stadttheaters und der Stadthalle Hagen in Iserlohn angeboten werden?

3. Trifft es zu, dass es zwischen der Stadthalle Hagen eine Jahre währende, heftige Auseinandersetzung um unzulässige Werbemaßnahmen des Parktheaters Iserlohn vor den Toren der Hagener Stadthalle gibt?

4. Ist dieser Streit inzwischen einvernehmlich beigelegt?

 

Herr Gerbersmann berichtet, dass die HagenTouristik auf Wunsch von Kunden Tickets über das CTS-System für das Parktheater Iserlohn verkauft, wofür wiederum das Parktheater bezahlen muss. Die Streitigkeiten zwischen der Stadthalle Hagen und dem Parktheater Iserlohn sind nicht beigelegt. Es kommt weiterhin zu unzulässigen Werbemaßnahmen auf dem Parkplatz der Stadthalle. Sofern dies sich noch einmal wiederholt, wird der Geschäftsführer der Stadthalle geeignete Schritte ergreifen.

 

Herr Schießer ergänzt, dass es auch beim Iserlohner Parktheater Anfragen gegeben hat, ob dort nicht auch Karten für das Hagener Theater verkauft werden können. Es handelt sich in beiden Fällen um ein regionales Angebot.

 

 

Herr Riechel geht auf die Besetzung der Geschäftsführerstelle bei der HGW ein. Er konnte der Presse entnehmen, dass für den Posten 138 Bewerbungen vorliegen. Er möchte wissen, ob diese und die Geschäftsführer-Stellenbesetzung beim HEB noch in der Ratssitzung am 15.12.2011 beraten werden sollen. Ferner möchte er wissen, wieviele Bewerber es für den Geschäftsführerposten beim HEB gibt.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass die Beratung beider Stellenbesetzungen in der Ratssitzung am 15.12.2011 vorgesehen ist. Er schlägt vor, weitere Fragen ggf. in nichtöffentlicher Sitzung zu erörtern.

 

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