22.03.2011 - 8 Sachstandbericht zur Umsetzung der Wasserrahmen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 22.03.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Heike Thurn
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Stiller- Ludwig, stellv. Amtsleiterin, stellt den Sachstandsbericht zur
Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vor.
Sie verdeutlicht, dass die Planung nicht ortsbezogen-, sondern für die Flüsse Ruhr, Lenne, Volme und
Ennepe flussgebietsbezogen sei und die Kooperationsleitungen bei den jeweiligen
Kreisen bzw. kreisfreien Städten liege. Die Ziele beträfen Sicherung ausreichender
Grundwassermengen, deren Qualität und Güteverbesserung und das Fernhalten Wasser
gefährdender Stoffe.
In der nachfolgenden Diskussion wird seitens des Beirates beanstandet,
dass die Umsetzung der geplanten Maßnahmen nicht wie zunächst vorgesehen bis
2015 sondern erst 2027 vorgesehen sei.
Herr Bögemann kritisiert, dass trotz der längst bekannten WRRL für die derzeitige
bauliche Erschließung an der Rissestraße ein Mischwasserkanal genehmigt und
damit die Umsetzung der Richtlinie mit Füßen getreten wurde.
Frau Stiller- Ludwig gibt zu, dass bei der Betrachtung des gesamten
Wasserkreislaufes in Hagen in Abstimmung mit der Bezirksregierung zwei Drittel
im Mischwasserbetrieb stattfänden.
Herr Bögemann bittet zu protokollieren, dass die Außenwirkung der
Wasserrahmenrichtlinie innen mit gegenläufigen Verfahrensweisen missbraucht
würde.
Herr Dr. Hülsbusch beantragt daher statt einer Beschlussfassung zur
Verdeutlichung für die nachberatenden Gremien nur eine Kenntnisnahme vorzunehmen.
Dem wird zugestimmt.
Herr Thiel möchte wissen, ob die Steinpackungen an der Lenne im Zuge des
Realisierungspaketes beseitigt würden.
Frau Stiller- Ludwig verweist hier auf die Zuständigkeit des Märkischen
Kreises, der in den nächsten 6 Monaten mit der Umsetzung der Bewirtschaftungspläne
beginne. Selbstverständlich würde im Verlauf des Abstimmungsprozesses genügend
Raum für Beteiligungen mit allen Betroffenen gegeben.
Herr Bögemann erkundigt sich nach der vorgesehenen intensiv eingebundenen
Öffentlichkeit, wie sie unter Punkt 5 der Vorlage hervorgehoben würde. Bislang
sei weder etwas zu lesen noch zu hören gewesen.
Frau Stiller- Ludwig führt hierzu aus, dass dies bereits beginne, weil
die Datenunterstützung des Landes und der Ingenieurbüros etc. angelaufen sei.
Auf die Frage, wann denn konkret mit den ersten Maßnahmen in Hagen zu
rechnen sei, antwortete Frau Stiller- Ludwig, dass mit dem Beginn der
Umsetzungsfahrpläne etwa März/April 2012 zu rechnen sei.
