25.01.2011 - 15 Anfragen und Beantwortung von Anfragen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 15
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 25.01.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Thiel spricht das Weißstorchprojekt im NSG „Alter
Ruhrgraben“ an, für das der Nabu
Fördermittel beantragen will. Die von der Verwaltung vorgeschlagene
Alternative, wegen des Konfliktes zu den dort befindlichen Energiefreileitungen
auf Gebäude in Garenfeld auszuweichen, betrachtet er als nicht sinnvoll.
Herr Dr. Braun sieht den Standort im Ruhrtal auch kritisch, ist jedoch
der Auffassung, das Projekt zu unterstützen und eine Befreiung von den Verboten
des Landschaftsplanes in Aussicht zu stellen.
Herr Dr. Hülsbusch bittet um Beantwortung der Anfragen aus der letzten
Sitzung.
Herr Wiemann beantwortet die Anfragen.
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Das Südufer
des Hengsteysees sei nicht mit einem rechtskräftigen Bebauungsplan abgedeckt.
Somit sind die Freizeitanlagen baurechtlich nicht geschützt.
-
Die beklagte
Geocaching- Veranstaltung im Stadtwald Hagen sei vom Regionalforstamt genehmigt
worden, allerdings ohne Beteiligung der unteren Landschaftsbehörde. Von einem
Verfahren habe man daher abgesehen.
-
Zur
Beseitigung des alten Pferdestalles im NSG „Lange Bäume“ wird die
untere Landschaftsbehörde das Bauordnungsamt bitten, erneut ein ordnungsbehördliches
Verfahren gegen den Eigentümer der Fläche einzuleiten.
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Die
Überprüfung der angezeigten Abholzung des Waldes im unteren Epscheider Bachtal in
Priorei habe ergeben, dass eine gleichzeitige Waldnutzung der Nachbarparzelle erfolgte.
Es seien somit mehr als 2 ha Wald kahl geschlagen worden. Der angebliche
Forstwegebau sei eine durch Rückefahrzeuge gebildete Schneise.
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Das aufgezeigte
Zwischenlager am Park-and-Ride-Parkplatz an der Autobahnabfahrt A45 Hagen- Süd
würde auf Nachfrage beim Landesbetrieb Straßenbau wieder beseitigt.
Herr Freier fragt an, ob der Landesbetrieb Straßenbau bereits Maßnahmen
zur Rückhaltung der Straßenabwässer in den Quelltopf der Barmer Teiche
ergriffen habe.
Herr Dr. Braun veranlasst hierzu eine Nachfrage.
Herr Berger beklagt, dass ihm zum Studium der umfangreichen
Verwaltungsvorlagen nur 3 Tage Zeit verblieben. Er schlägt die Übersendung per
E-Mail vor.
Es entstand eine lebhafte Diskussion, die zeigte, dass die Masse der
Informationen kaum zeitgemäß bewältigt werden könne und diese schneller
zugänglich gemacht werden sollte.
Herr Dr. Braun meint hierzu, dass jeder seine E-Mailadresse bekannt geben
müsste, was bisher nicht geschehen sei. Demgegenüber könne unter www.hagen.de
(Bürgerinformationssystem*) die Sitzungsinhalte kurz nach dem Versand eingesehen
werden. Umfangreiche Planunterlagen könnten allerdings aus Kapazitätsgründen
erst später freigeschaltet werden.
Herr Freier fragt nach dem Zeitplan des Planfeststellungsverfahrens zum
Steinbruch Donnerkuhle (Rheinkalk).
Herr Dr. Braun beantwortet die Frage dahingehend, dass die nächste Beratungsrunde
im März- April vorgesehen sei und dazu eine Rückmeldung der Fa. Rheinkalk (genau:
Fa. Rheinkalk Eifel Sauerland GmbH &
Co. KG) erwarte.
* Link zum Bürgerinformationssystem: http://www.hagen.de/ir/portal/AllrisB ;
