16.12.2004 - 6 Vorschlag der Fraktion Bürger für Hagen zur Tag...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Zusätze:
- Verfasser : Fraktion BfH
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 16.12.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- AdR Amt des Rates
- Bearbeitung:
- Burkhard Wehner
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Demnitz merkt an,
dass es sich bei Forderung um Einrichtung einer solchen Stelle um eine
Angelegenheit aus dem Bereich des Direktionsrechts des Oberbürgermeisters
handele und die Stelle im übrigen existiere, derzeit allerdings nicht im
Zuständigkeitsbereich des Oberbürgermeister angesiedelt sei. Hinsichtlich einer
Überarbeitung der Stellplatzablösesatzung schlägt Herr Demnitz eine
weitergehende Beratung im Stadtentwicklungsausschuss vor.
Herr
Marscheider erläutert den Antrag der Fraktion Bürger für Hagen (Anlage
1 der Niederschrift) und erklärt sich mit dem Vorschlag einer weiteren
Beratung im Stadtentwicklungsausschuss einverstanden.
Herr Thielmann schlägt vor,
neben der Stellplatzablösesatzung auch die Zweckentfremdungsverordnung mit zu
beraten, da auch mit dieser Verordnung ansiedlungswilligen Unternehmen unnötige
Hindernisse in den Weg gelegt würden.
Herr
Gerbersmann ergänzt, dass von der heimischen Wirtschaft,
insbesondere von kleineren Unternehmen, eine Stelle vermisst werde, an die man
sich um Hilfestellung im Umgang mit der Verwaltung wenden könne. Dabei gehe es
nicht um Projekte sondern um Klärung von Zuständigkeiten innerhalb der
Verwaltung. Hinsichtlich der weiteren Beratung der Stellplatzablösesatzung
durch den Stadtentwicklungsausschuss bittet Herr Gerbersmann darum, eine
Verwaltungsvorlage zu erstellen, in der neben einer Würdigung der rechtlichen
Problematik auch die Frage der Herstellungskosten geprüft werden solle; ein
genereller Verzicht dürfe seiner Auffassung nach rechtlich jedoch nicht möglich
sein.
Herr Weber führt aus, er
sei in der Vergangenheit der Meinung gewesen, die Wirtschaftsförderung hätte
die Aufgabe übernehmen können, habe jedoch feststellen müssen, dass die WFG in
der Verwaltung als externes Unternehmen wahrgenommen werde . Er halte es daher
für sinnvoll, die Stelle eines Wirtschaftslotsen als Stabsstelle beim
Oberbürgermeister anzusiedeln. Zur Diskussion über die Stellplatzablösesatzung
gibt Herr Weber zu bedenken, dass es sich um ein Regelungsinstrument
handele, um in bestimmten Ortslagen ordnungspolitisch eingreifen zu können.
Herr Dr.
Schmidt möchte bei Vorliegen konkreter Beschwerden über die Wirtschaftsförderung
direkt angesprochen werden. Nach ausführlicher Strukturdiskussion über diese
Schnittstelle im vorletzten Jahr finde inzwischen neben einer alle vier Wochen
tagenden Flächenkonferenz eine wöchentliche Besprechung zur Koordination der
von den Unternehmern an die Verwaltung oder die WFG herangetragenen Probleme
statt, die an die Verwaltung weitergeleitet werden.
Herr Grothe ergänzt, dass
die über die Wirtschaftsförderung von aussen herangetragenen Probleme, über den
bereits genannten Lotsen an die Verwaltung weiter transportiert würden. Im
kommenden Jahr solle die Lotsenfunktion um das Thema Bauberatung für
Architekten und Bürger erweitert werden.
An der
weiteren Diskussion beteiligen sich die Herren Marscheider, Dr. Ramrath und
Riechel.
Herr Demnitz stellt
zusammenfassend fest, dass die Stelle eines Wirtschaftslotsen im
Zuständigkeitsbereich des Oberbürgermeisters eingerichtet wird und das Thema
Stellplatzablösesatzung im Stadtentwicklungsausschuss weiter beraten wird.
