08.06.2010 - 8 Vorschlag zur Tagesordnung der Mitglieder Herr ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Integrationsrates
- Datum:
- Di., 08.06.2010
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:30
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Öztaskin und Herr Yagci werben für die Idee der Liste
„Türkisch Islamische Kultur und Sportvereine“, am 2., 3., und 4.
September ein gemeinsames öffentliches Fastenbrechen zu veranstalten. Hierzu
soll im Volkspark ein Festzelt für ca. 500 Personen aufgebaut werden. Es soll
ein entsprechendes Rahmenprogramm veranstaltet werden. Nutzungsanträge an die
Verwaltung sind schon gestellt. Der Integrationsrat wird gebeten,
Mitveranstalter zu werden.
Frau Helling fragt, ob ein dreitägiges Fest gefeiert werden soll oder ob
sich die Feier lediglich auf das eigentliche Fastenbrechen am Abend beschränken soll. Weiter fragt sie,
ob ausschließlich türkische Moscheevereine angesprochen werden sollen. Bis auf
das „Buchhaus“ handelt es sich auschließlich um türkische Vereine.
Herr Kilic fragt, ob der Essensnachschub gesichert ist, falls mehr als
500 Personen der Einladung folgen. Das Kochen wird der Bildungs- und
Kulturverein, Körnerstraße übernehmen.
Frau Helling bittet dafür zu sorgen, das das Fest seinen integrativen
Charakter behält, deshalb bittet sie, möglichst viele andere Vereine
anzusprechen. Sie bittet auch um Auskunft, welche Rolle der Integrationsrat bei
der Veranstaltung spielen soll. Herr Öztaskin bittet die Veranstaltung
moralisch zu unterstützen, indem der IR als Mitveranstalter auftritt. Auch bei
der Suche nach Sponsoren würde ein positives Votum des IR helfen.
Herr Yagci macht deutlich, das der IR mit seiner politischen Neutralität
ein Zeichen setzen könnte für den integrativen Charakter der Veranstaltung.
Eventuelle Zugangsschwellen für Menschen, die sich noch nicht mit dem Thema
befasst haben könnten so ausgeräumt werden.
Frau Richter setzt sich für eine konsequent zweisprachige Ausrichtung der
Veranstaltung ein. Sonst würden eher Vorbehalte gegenüber dem unbekannten
Brauchtum verstärkt. Sie fragt, ob der Integrationsrat Mittel für solch eine
Veranstaltung hat.
Herr Kühn führt aus, dass der IR Mittel für Öffentlichkeitsarbeit hat.
Frau Richter regt an einen konkreten Plan über den Ablauf inklusiv aller
zu erwartenden Kosten zu erstellen. Dieser Plan sollte dann auch in den
Fraktionen rückgekoppelt werden.
Herr Kumas rät dazu, erst einmal „klein“ anzufangen mit 200
geladenen Gästen und mit der Springe als Veranstaltungsort.
Herr Yagci merkt an, dass die Planungsgruppe dabei sei, ein Programm zu
erarbeiten. In den nächsten Tagen würde ein Papier, wie von Frau Richter
gefordert vorliegen.
Herr Cakmak betont noch einmal den Gemeinschaftscharakter der
Veranstaltung und die zu erwartende Außenwirkung auf alle Hagener. Er betont,
dass der Organisationskreis von der Idee des friedlichen gemeinsamen Feierns
getragen sind und dass in diesem Geist auch die entsprechende Organisation zu
leisten ist. Gern könne man sich vor den Ferien noch einmal eine Stunde
zusammensetzen. Der IR beschließt möglichst noch vor den Sommerferien eine
Sitzung zum Thema Fastenbrechen abzuhalten.
