10.02.2010 - 5 Bericht zur Europäischen Kulturhauptstadt RUHR....
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 10.02.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kulturbüro
- Bearbeitung:
- Angelika Josten
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Viehoff verweist auf das ausgelegte Programmheft
„Hagen.Ruhr.2010“. Dieses Programm gebe einen guten Überblick über
die geplanten Aktivitäten, erhebe aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die
bisher gedruckten 2.500 Exemplare seien bereits vergriffen.
Sie hofft, dieses Programm demnächst auch über einen Internetauftritt weiter
aktualisieren zu können.
Sie erläutert nun im Einzelnen das Zahlenwerk,
das der Vorlage beigefügt wurde. Dabei weist sie daraufhin, dass bei der Local -
Hero - Woche zunächst Pauschalbeträge angesetzt wurden, da die Planungen noch
nicht im Detail stehen. Sie ist jedoch zuversichtlich, dass die hier genannten
Zahlen realistisch sind.
Zum Abstimmungsprozess ergänzt sie, das Kulturbüro habe jeweils die offiziellen Anträge
einsammelt. Im Vorfeld wurden diese Summen bereits mit dem zuständigen Dezernenten,
in diesem Falle mit Herrn Gerbersmann, abgestimmt. Das Kulturbüro werde am Ende
den Verwendungsnachweis erstellen und die Gesamtsumme von 387.000 Euro gegenüber
dem Land vertreten müssen.
Herr Söhnchen bedankt sich für den Vortrag und hält fest,
dass das Programm und gerade auch die Hagener Aspekte darin große Lust auf das
Kulturhauptstadtjahr machen.
Wenn man das Zahlenwerk betrachte, falle auf,
dass die freie Hagener Kulturszene relativ wenig Berücksichtigung finde.
Zu den Netzwerkprojekten stelle sich die Frage,
ob man sich daran beteiligen kann oder ob man sich beteiligen muss.
Zudem möchte er wissen, wie sich die einzelnen Summen aufteilen.
Zum Projekt „Ebene II“ hält er
fest, wenn man hierfür die Kosten unter „Local Heroes“ und unter
„Hagener Projekte“ addiere, ergebe sich eine Summe von insgesamt
90.000 Euro, was doch ein sehr hoher Betrag sei.
Frau Viehoff antwortet, man habe
sehr stark versucht, die freie Kulturszene einzubinden. Es sei aber so, dass
die Kulturzentren durch ihr laufendes Programm und durch ihre geringen
Ressourcen nicht in der Lage sind, sich mit eigenen Projekten zu beteiligen.
Dennoch sind die Zentren bei einigen Projekten dabei, ohne dass dies als Einzelposten
so ausgewiesen wurde.
Zur Frage der Kooperationsprojekte antwortet
sie, dass es sich nicht um „Muss-Projekte“ sondern um
„Kann-Projekte“ handele. Es gebe ca. 100 Kooperationsprojekte, aber
jede Stadt müsse selbst entscheiden, ob sie sich beteiligen will und kann.
Zum Thema „Ebene II“ antwortet Frau
Viehoff, die Kosten für dieses Projekt seien schon dadurch höher, dass das
Brückenprojekt an drei Tagen stattfindet und nicht nur an einem. Dazu kommt,
dass die notwendige Infrastruktur extrem aufwendig ist. Diese Kosten seien
lange diskutiert worden, man sei aber der Meinung, dass die Ebene II und das
Kunstquartier zwei wichtige Kulturhauptstadtprojekte hier in Hagen sind. Man
wolle den Brückenschlag zwischen beiden Projekten herstellen und die Dynamik,
die daraus entstehen könne, auch weiterführen.
Bei den Kosten unter Punkt 2 „Hagener
Projekte“ handelt es sich zum Teil um Nachfolgekosten des eigentlichen
Kunstprojektes, die bereits geflossen sind.
Darüber hinaus werden über das ganze Jahr
hindurch auch noch weitere Projekte um die Brücke herum erarbeitet, so werde es
Stadtrundgänge in Zusammenarbeit mit Schulen in Altenhagen geben und es soll
ein Brückenführer aufgelegt werden. Insofern sei dies ein getrennter Posten,
der nicht zur Local-Hero-Woche gehöre.
Herr Fritzsche bezieht sich nun auf
die 70.000 Euro, die für die Eröffnung des Kunstquartiers geflossen sind.
Bei der Vergabe im Januar 2009 sei hier im KWA
gesagt worden, dass nur im Ausnahmefall Gelder für die
Eröffnungsfeierlichkeiten aus Landesmitteln für die Kulturhauptstadt fließen
sollten. Er wüsste gerne, wie es zu diesen 70.000 Euro kommen konnte und welche
Projekte nicht durchgeführt werden konnten, weil man diese Notfallfinanzierung
anstoßen musste.
Herr Dr. Belgin verweist auf eine sehr
hohe Summe an Sponsorengeldern, die für die Eröffnung eingeworben werden
konnte. Dennoch sei die Eröffnungsfeier im letzten Stadium noch
kostenintensiver geworden, weil man keine Limitierung der Einladungskarten
vorgenommen habe. Dadurch bedingt musste man auf die Stadthalle ausweichen, wodurch
einige Kosten für den Organisationsaufwand hinzugekommen seien.
Man dürfe aber nicht vergessen, dass das
gesamte Eröffnungswochenende eine riesige Resonanz zu verzeichnen gehabt habe,
die man marketingmäßig sonst nicht erreicht hätte.
Herr Dr. Fischer ergänzt, man hätte auf
der Rückantwortkarte nur auf die Spalte „ich bringe …. Personen
mit“ verzichten sollen, was eine Unmenge zusätzlicher Kosten erspart
hätte.
Ansonsten freut es ihn, dass bei der Local -
Hero - Woche auch der Sport bedacht wird. Er fragt, ob mit dem unter 3. h) genannten
Jugendfußballprojekt das Turnier am 22.05.2010 in der Ischelandhalle gemeint
ist.
Das wird von Frau Viehoff bestätigt.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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16,4 kB
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