28.09.2010 - 4 Historie des Frauenbeirates mündl. Bericht

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Auf Wunsch der fraktionspolitischen Sprecherinnen skizziert Frau Vierhaus die Historie des Frauenbeirates.

 

Sie erinnert an den politischen Diskurs in den 80er Jahren in NRW um die Gleichstellung der  Geschlechter und ruft als Eckdaten für Hagen das Jahr 1986 (Ernennung einer Gleichstellungsbeauftragten) und das Jahr 1990 in Erinnerung. Im September dieses Jahres hatte die damalige Ratsmehrheit von SPD und Grünen den Einrichtungsbeschluss für den Frauenbeirat in den Rat eingebracht.

Über seine Aufgabe war man – entsprechend der damaligen Denkweise - sehr unterschiedlicher Auffassung.

Die Mehrheit entschied für den Schwerpunkt: Frauenerwerbstätigkeit.

1. Vorsitzende wurde Annegret Oesterreich.

 

Frau Vierhaus benennt die vertretenen Institutionen im  Beirat sowie die Damen, die schon von Beginn an dabei sind.

Sie betont, dass sich der Frauenbeirat in der langen Zeit seines Bestehens

mit vielen Ratsvorlagen auseinandergesetzt und Initiativen auf den Weg gebracht hat, wobei es von Anfang an den Anspruch gab, möglichst einen Konsens zu erreichen.

Impulse gab es z.B. für die Einrichtung der Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel und die Regionalstelle Frau & Beruf.

 

Im Blick auf die aktuelle Lage, so Vierhaus, ergibt sich für den Beirat die noch nie da gewesene Situation, dass neue Projekte nicht mehr für durchführbar gehalten werden und es stattdessen um die  Bewahrung des Erreichten geht.

Das Votum des Frauenbeirates sei wichtig, auch und gerade, weil immer noch überwiegend Männer in der Verwaltung und Politik die Entscheidungen für die Stadt und für die Frauen treffen.

 

 

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