28.09.2010 - 2 Mitteilungen

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Die Vorsitzende weist darauf hin, dass entgegen der Absprache in der vorherigen Sitzung das Thema „Schwangerenkonfliktberatung“ nicht diskutiert wird. Es sei geplant, in einer Sondersitzung alle Kürzungen im Sozialbereich en bloc zu beraten.

 

Frau Pinkvoss erklärt, dass Sie zum Thema Genderbudgeting als Referentin Dr. Elke Wiechmann angesprochen habe. Da Frau Wiechmann jedoch an diesem Sitzungstag verhindert sei, werde sie zu einem späteren Zeitpunkt in den Frauenbeirat kommen.

 

Frau Vierhaus stellt  den neuen „Arbeitskreis gegen genitale Verstümmelungen“ vor, der auf Initiative einer Privatperson in Kooperation mit dem EN-Kreis ins Leben gerufen wurde. Darin vertreten sind u.a. Ärzte, das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und Fachleute aus Beratungsstellen.

Ziel sei, die Beschneidung in Deutschland zu verhindern und Prophylaxe zu betreiben. 

Unterstützt wird der AK auch von der ehemaligen Herdecker Bundestagsabgeordneten Irmingard Schewe-Gerigk, die sich heute als Vorstandsvorsitzende der Hilfsorganisation „terre des femmes“ für Menschenrechte einsetzt.

 

 

Die Gleichstellungsbeauftragte wirbt für die Veranstaltung der Gleichstellungsstelle „Täter-Väter“ (4.11, 19 Uhr, Villa Post). Zu Gast ist

die österreichische Gerichtspsychiaterin Dr. Heidi Kastner, die

durch die Begutachtung im „Fall Fritzl“ auch in Deutschland bekannt wurde.

Der Veranstaltungstitel entspricht dem gleichnamigen Titel ihres Buches, in dem sie der Frage nach der Normalität des Bösen nachgeht.

 

 

Frau Vierhaus berichtet von dem geplanten Netzwerk für Alleinerziehende. Die Agentur Mark habe einen Finanzierungsantrag beim Bund gestellt. Sollte das Projekt bewilligt werden, könnte es in 2011 starten. Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtern und die Gesamtsituation der Alleinerziehenden verbessern.

 

Frau Vierhaus informiert über die Veranstaltung der Gleichstellungsstelle zu „schlauen Mädchen“, die gemeinsam mit dem Mädchenforum Hagen noch in diesem Jahr stattfinden soll.

Abschließend  verweist sie  auf den Jahresbericht der Gleichstellungsstelle.

 

Frau Machatschek bittet um  Unterstützung einer Aktion des Vereins „Frauen helfen Frauen e.V.“ Um sich gegen geplante Kürzungen auszusprechen, wird der Verein einen Brief an Arbeitsministerin von der Leyen senden.

 

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